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International

Klassenerhalt geschafft, Medaillenchance vergeben

Bereits vor dem Spiel stand Frankreich, letztes Jahr noch in den Top 8, als Absteiger fest. Somit war das Ziel Klassenerhalt geschafft, nach insgesamt vier Jahren mit jeweils Abstieg und sofortigem Wiederaufstieg konnte Österreich endlich erfolgreich “aus dem Lift aussteigen”. Doch aufgrund der Ausgangslage war plötzlich noch mehr drin, denn mit einem Sieg gegen Gastgeber Ungarn wäre sogar noch eine Medaille möglich gewesen. Dementsprechend konzentriert und engagiert gingen die rot-weiß-roten Mädels ins Spiel und dominierten das Startdrittel mit allen vier Linien nach Belieben (13:2 Torschüsse). Nur fehlte am Ende ein erfolgreicher Torabschluss. Auch am Anfang des mittleren Abschnitts hatte Österreich mehr Spielanteile und traf einmal das Gestänge. In Minute 27 mussten zwei Österreicherinnen auf die Strafbank und Ungarn erzielte in doppelter Überzahl das 1:0. Und ab diesem Zeitpunkt kippte das Spiel total. Während sich das Team Austria immer wieder mit umständlichen Kombinationen im gegnerischen Drittel festlief, aber keinen direkten Druck aufs gegnerische Tor erzeugen konnte, überzeugte Ungarn mit gut vorgetragenen Kontern und zahlreichen gefährlichen Abschlüssen. Auch im letzten Drittel gab es nichts Zählbares für Österreich und so blieb am Ende Rang 5 in der Gruppe (13. Gesamtrang).

“Natürlich ist jetzt die Enttäuschung bei allen groß. Auch wenn wir das Ziel Klassenerhalt klar geschafft haben, ist es bitter, dass wir dieses Spiel derart aus der Hand gegeben und uns so auch die Chance auf eine bessere Platzierung und eine Medaille genommen haben. Aber wir haben es einfach nicht geschafft, unsere klare Überlegenheit zu Beginn mit einem Tor zu belohnen. Und ohne ein erzieltes Tor kann man keine Spiele gewinnen. Dazu kommt, dass wir bei diesem Turnier leider nicht konstant gute Leistungen gebracht haben. Phasenweise waren wir sehr stark, daneben gab es aber auch immer wieder schwächere Momente. Wenn wir in dieser Gruppe wirklich mal weiter nach vor kommen wollen, dann liegt noch Einiges an Arbeit vor uns. Aber den Grundstein dafür haben wir jetzt mit dem Klassenerhalt zumindest gelegt!” so das Schlussresümee von Teamchef Jyri Kuivala.

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