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International

Viele Erfahrungswerte bei 4-Nationenturnier gesammelt

Als erster Gegner stand die Schweiz auf dem Plan. Die Schweizerinnen zeigten allerdings von Anfang an ihre Stärke und gingen in der 4.Minute durch ein Doppelpack von Alina Müller mit 2:0 in Führung und bereits 3 Minute später erhöhte Nina Waidacher auf 3:0. Durch eine Strafe der Schweizerinnen erhielten unsere Damen in der 8. Minute die Chance auf ein Powerplay, doch die Spielerinnen der Schweizer Nationalmannschaft verteidigten stark. Auch unsere Damen zeigten immer mehr ihre Stärke und überstanden einige Minuten vor der ersten Drittelpause eine Unterzahl durch eine Strafe von Nadja Granitz.
Die Verteidigung der Österreicherinnen wurde immer besser, denn im zweiten Drittel überstanden sie gleich drei Strafen (Tamara Grascher, Denise Altmann und Jennifer Pesendorfer). Doch die Schweizerinnen machten weiter Druck und so war es abermals Alina Müller in der letzten Minute des zweiten Drittels die auf 4:0 erhöhte und ihren Hattrick vervollständigte.
Alina Müller traf allerdings noch ein weiteres Mal und erhöhte auf 5:0. Neben einer weiteren Strafe für die Österreicherinnen durch Monika Vlcek saßen auch drei Mal Spielerinnen der Schweiz auf der Strafbank, doch sie agierten immer sehr gut, so dass die Spielerinnen aus Österreich den Vorteil, eine Spielerin mehr auf dem Eis zu haben, nicht ausnutzen konnten und bis zum Schluss Torlos blieben.
Beste Spielerin der Österreicherinnen wurde die Stürmerin Theresa Schafzahl.

Am nächsten Tag ging es weiter gegen Gastgeber Tschechien. Auch in diesem Spiel gingen die Gegnerinnen in Führung durch Klara Hymlarova in der 12. Minute, aber Kapitänin Esther Kantor konnte nach 19 gespielten Minuten den Ausgleich erzielen. Auch in der Verteidigung verlief der Start besser als am Vortag, denn man konnte zwei Unterzahlsituation durch Strafen von Julia Mazurek ohne Gegentreffer überstehen.
Auch im zweiten Drittel überstanden die Österreicherinnen eine Überzahlsituation für Tschechien durch eine Strafe von Charlotte Wittich. In der 35. Minute war die Freude groß als die Spielerinnen aus Österreich ein Powerplaytor erzielten und mit 2:1 in Führung gingen. Dieser Vorsprung konnte bis in die Pause gebracht werden.
Die Tschechinnen ließen aber nicht locker und so glich Klara Hymlarova mit ihrem zweiten Treffer aus. Kurz darauf saßen sowohl Alessandra Lopez, als auch Denise Altmann überschneidend auf der Strafbank. Diese 5:3 Unterzahl nutzte Klara Hymlarova aus, erzielte einen Hattrick und brachte die Tschechinnen mit 2:3 in Führung. Das Spiel blieb aber weiterhin spannend, denn in der 47. Minute glich Denise Altmann wieder aus. Nun kam es zu einer weiteren Strafe der Österreicherinnen durch Monika Vlcek, die unbeschadet überstanden wurde, aber kurz nach dem Ende dieser Strafe gingen die Tschechinnen, durch Alena Polenska abermals in Führung. Die nächste Chance für den Ausgleich wurde durch ein Überzahlspiel geboten, diese konnte aber nicht verwertet werden, allerdings gelang es Esther Kantor knapp eine Minute vor Schluss mit ihrem zweiten Treffer in diesem Spiel auf 4:4 auszugleichen. Nach 60 Minuten stand kein Sieger fest, daher ging es in die 5-minütige Overtime in der 3:3 gespielt wird, doch auch hier kam es zu keinem Ergebnis somit musste der Sieger im Penaltyschießen entschieden werden. Für dieses wechselten die Tschechinnen ihre Torfrau aus und somit stand statt Blanka Skodova nun Klara Peslarova im Tor. Hier waren aber die Spielerinnen aus Tschechien die Überlegeneren, denn Klara Chmelova verwertete den entscheidenden Penalty und sicherte den Zusatzpunkt für die Gastgeberinnen.
Beste österreichische Spielerin wurde die Torfrau Theresa Hornich.

Am letzten Tag des Turniers trat man gegen den Olympiaqualifikationsausträger Japan an. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie bereits die Spiele gegen Tschechien und die Schweiz jeweils mit 2:0 gewonnen. Ihre Stärke zeigten die Japanerinnen gleich denn es dauerte nur bis zur 7. Minute, dass Haruna Yoneyama den Führungstreffer erzielte. Nach nicht einmal zehn Minuten musste die erste Spielerin auf die Strafbank, es war die Österreicherin Monika Vlcek. Diese Unterzahl wurde von den Japanerinnen eiskalt ausgenutzt denn Shiori Koike erhöhte auf 2:0. Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels erhielten die Japanerinnen eine Strafe, doch sie konnten einen Anschlusstreffer verhindern.
Auch im zweiten Drittel mussten drei Spielrinnen innerhalb von wenigen Minuten auf die Strafbank. In der 44. Minute war es auf der Seite der Japanerinnen Aina Takeuchi und kurz darauf gab es einen Doppelausschluss der Shoko Ono und Julia Mazurek betraf. Den Österreicherinnen gelang auch hier der Anschlusstreffer nicht, sie scheiterten immer wieder an der Japanischen Torfrau Nana Fujimoto, die auch in den anderen zwei Spielen kein Tor bekam.
Im dritten Drittel setzten sich die Strafen fort. Ein weiteres Powerplay ermöglichte den Österreicherinnen eine größere Chance auf den Anschlusstreffer. Doch wie schon in den fast 50, bis zu diesem Zeitpunkt, gespielten Minuten scheiterten sie an der Torfrau der Japanerinnen. Im Gegenzug saßen aber auch zwei Österreicherinnen auf der Strafbank, Marlene Brunner und Esther Kantor bekamen jeweils zwei Minuten. Obwohl die Österreicherinnen eine Spielerin weniger hatten, verteidigten sie sehr gut und bekamen kein weiteres Tor. Nach 60 gespielten Minuten gewannen die Japanerinnen mit 2:0, die sich damit auch den Turniersieg sicherten.
Beste Spielerin der Österreicherinnen wurde die Torfrau Nicole Arnberger.

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