Mit Ihrem Besuch auf www.eishockey.org stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.

Allgemein

Bullen drehen Spiel in letzter Minute

Brian Fahey (EC RBS) und Marco Pewal (VSV). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber Brian Fahey (EC RBS) und Marco Pewal (VSV). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

Der EC Red Bull Salzburg setzte sich in Spiel Eins der Erste Bank Eishockey Liga Playoffs gegen den EC VSV in einer hart umkämpften Playoff-Partie mit 2:1 durch und führt in der Serie mit 1:0.

Playoff-Hockey ist einfach etwas anderes. Das konnte man bei der White Night gegen den EC VSV im Salzburger Volksgarten deutlich sehen. Beide Teams zeigten sich stärker, aggressiver und mit größerem Siegeswillen ausgestattet als noch in den Zwischenrundenduellen. Beide Seiten agierten mit offenem Visier und nahmen den Kampf auf, Chancen folgten auf beiden Seiten genauso wie Härteeinlagen. Die Schiedsrichter ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken. Das erste Tor ging an die Gäste, und verdient hatten sie es sich allemal. Angeführt vom energisch auftretenden Marco Pewal holte sich die zweite Linie der Adler den Puck und Marc Santorelli überwand Luka Gracnar. Wütende Angriffe der Salzburger folgten, doch Lamoureux und seine dicht gestaffelte Verteidigung machten sämtliche Versuche zunichte.

Auch im zweiten Abschnitt wurde das Spiel hart und bereits voll im Playoff-Modus gespielt. Den Kärntnern kam die 1:0-Führung sehr entgegen: Sie standen gut in der neutralen Zone, frustrierten die Salzburger in deren Offensivbemühungen und setzten selbst immer wieder Nadelstiche. Die brachten allerdings ebenso nichts ein wie die Salzburger Attacken. Am nähesten an einen Treffer kamen die Gäste mit einem Stangenschuss durch Altmann.

Fast wäre das Unternehmen „1:0 über die Zeit bringen“ aufgegangen. Doch 1:37 vor dem Ende machte sich der Dauerdruck der Roten Bullen bezahlt. Es war Verteidiger Brian Fahey, der von zwischen den Bullykreisen den Ausgleich erzielte. Die bis dahin konsequent und diszipliniert gestandenen Villacher verloren in Person von Hunter die Nerven, zogen eine Zwei-Minuten-Strafe und wurden prompt bestraft. Nach einem gefährlichen Shorthandversuch fuhren die Hausherren den Gegenzug und Heinrich knallte den Puck sieben Sekunden vor dem Ende zum entscheidenden 2:1 unter die Latte.

Erste Bank Eishockey Liga, 1. Viertelfinale:
Fr, 06.03.2015: EC Red Bull Salzburg – EC VSV 2:1 (0:1,0:0,2:0)
Schiedsrichter: KINCSES/NIKOLIC, 3.000 Zuseher
Tore RBS: Fahey (58.), Heinrich (60./pp);
Tor VSV: Santorelli (11.);

Stand in der Best-of-Seven-Serie: 1:0

Quelle: EBEL   –   Administrator: Martin Beranek

Kommentar verfassen