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Allgemein

Fehervar hofft auf eine Top Sechs-Platzierung

Foto: Martin Beranek

Der HC Orli Znojmo war am Montag spielfrei, konnte die Ergebnisse der direkten Konkurrenten um den sechsten Rang nur abwarten. Am Samstag waren die Tschechen zuletzt bei der 1:3-Niederlage in Innsbruck im Einsatz. Trotz 63 Schüssen gelang den Adlern, die somit wichtige Punkte liegen ließen, nur ein Treffer. „Wir spielten eine schwache Partie, hatten aber vor allem im ersten Drittel sehr viele Chancen. Leider ließen wir fast alle ungenützt, Adam Munro war einfach der beste Spieler am Eis“, resümiert Co-Trainer Milan Navratil.

Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen darf bei den Tschechen von einem sicher geglaubten Playoff-Platz keine Rede mehr sein. Zwar haben die Adler ein Spiel weniger ausgetragen als die hinter ihnen liegende Konkurrenz, der Vorsprung auf Graz und den morgigen Gegner aus Fehervar schmolz jedoch auf vier bzw. fünf Zähler. Auch die ersten beiden Saisonduelle mit den Ungarn gingen verloren, gleich am ersten Spieltag setzte es eine 2:4-Heimniederlage. „Bei dem aktuell sehr dichten Programm ist es sicher ein Vorteil, dass wir ausgeruht in die Partie gehen. Das sollte uns helfen und die Spieler werden hoffentlich bereit sein. Fehervar hat noch Chancen auf Rang sechs, wir benötigen sicherlich noch sechs Punkte für die direkte Qualifikation“, so Navratil, der gestern die Neuzugänge Tomas Jiranek und David Pojkar zum ersten Training begrüßte. Im Gegenzug wechselte Richard Jarusek leihweise nach Boleslav. „Er soll eine neue Lust am Eishockey finden, es ist für alle die beste Entscheidung“, ist sich Navratil sicher.

Ungarn brauchen dritten Streich

Zum ersten Mal in dieser Saison gewann SAPA Fehervar AV19 am Montag ein Duell mit Schlusslicht Ljubljana. Durch den knappen 3:2-Erfolg am Tivoli hielten die Ungarn auch ihre Träume von einer direkten Playoff-Qualifikation am Leben. „Wir hatten einige Helden in dieser Partie. Andras Benk und Gergo Toth erzielten wichtige Tore, Zoltan Hetenyi hielt den Sieg im dritten Drittel fest. Derzeit herrscht eine sehr gute Stimmung innerhalb der Mannschaft”, bestätigt Headcoach Marty Raymond.

Am Neujahrstag spielen die Teufel eine vorentscheidende Partie in Hinblick auf eine Top Sechs-Platzierung. Denn mit einem Sieg in Znojmo würden die Ungarn den Rückstand auf das Heimteam auf nur drei Zähler reduzieren. In den bisherigen zwei Saisonduellen überzeugte Fehervar vor allem bei den Special Teams, so ließen Ric Jackman und Co. in elf Unterzahlspielen keinen Gegentreffer zu. „Jeder weiß um die Wichtigkeit dieser Begegnung, wir sind gierig auf dieses Spiel. Wir müssen in der Verteidigung gut stehen, opportunistisch sein und Strafen vermeiden. Auch wenn es zuletzt sicher nicht nach Wunsch lief, Znojmo hat ein starkes Team mit großer Klasse“, weiß Raymond. Tamas Pozsgai steht vor einer Rückkehr in das Lineup, während Kapitän Viktor Tokaji verletzungsbedingt ausfällt.

Mittwoch, 01. Januar 2014 (17:30 Uhr)
HC Orli Znojmo – SAPA Fehervar AV19
Schiedsrichter: BABIC, ZRNIC, Piragic, Soos

Bisherige Saisonduelle:
08.09.2013: HC Orli Znojmo – SAPA Fehervar AV19 2:4 (0:1, 2:1, 0:2)
25.10.2013: SAPA Fehervar AV19 – HC Orli Znojmo 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)

Quelle EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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