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Allgemein

Vienna Capitals zweimal gegen Fehervar

Foto: Wilhelm Valentin

Die UPC Vienna Capitals treffen am Donnerstag zu Hause auf SAPA Fehervar AV19. Nur zwei Tage später findet das Rückspiel in Ungarn statt.

Die Siegesserie der UPC Vienna Capitals ist am Sonntag in Salzburg durch einen Doppelschlag der Gastgeber gerissen. Innerhalb von 29 Sekunden kassierten die Caps zwei Gegentreffer und in weiterer Folge eine 1:2-Niederlage. „Im Eishockey kann es so schnell gehen: Ein Rebound, ein verlorenes Bully – und schon ist man im Rückstand. Wir hätten im zweiten Spielabschnitt aber Chancen auf eine höhere Führung vorgefunden“, analysiert Headcoach Tommy Samuelsson, der nun wie seine Spieler zwei freie Tage genießt und am Mittwoch mit der Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben beginnt.

Denn schon am nächsten Tag steht das Heimspiel gegen Fehervar auf dem Programm. Die ersten beiden Begegnungen endeten jeweils mit einem 3:0-Sieg für das Heimteam, wobei sogar die Drittelergebnisse von jeweils 1:0 ident waren. „Es ist das dritte Duell, zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft kennt man jeden Gegner. Trotzdem muss man Powerplay und Penalty Killing nochmals genauer betrachten, hier kann es immer zu Änderungen kommen“, so Samuelsson. In dieser Saison ist den Wienern noch kein Powerplay-Treffer gegen die Ungarn gelungen, alle elf Möglichkeiten blieben ungenutzt. In der Tabelle haben die Caps ein Elf-Punkte-Polster auf Rang sieben, Samuelsson befürchtet trotzdem keinen Spannungsabfall: „Wir hatten zum richtigen Zeitpunkt einen guten Lauf und konnten uns etwas absetzen. Wir können zwar nun lockerer spielen, uns aber auf keinen Fall ausruhen. Denn es geht auch um wichtige Bonuspunkte für die nächste Runde“.

Überraschung nach dreijähriger Pause?

Zwei Gesichter zeigte SAPA Fehervar AV19 am vergangenen Wochenende. Zuerst gelang den Ungarn im vierten Saisonduell mit Dornbirn der erste Sieg, am nächsten Tag setzte es dann eine 3:7-Pleite gegen Bozen. „Wir haben uns das Leben gegen Dornbirn durch viele Strafen selbst schwer gemacht. Wir waren das bessere Team und siegten schlussendlich verdient. Gegen Bozen waren wir müde, darüber hinaus hatten wir in den letzten zwei Wochen immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen“, analysiert Headcoach Marty Raymond.

Nun treffen die Ungarn zwei Mal hintereinander auf die Caps, das erste Duell findet in der Fremde statt. Die letzten sechs Partien in Wien gingen für die Teufel allesamt verloren, den letzten Sieg feierten sie vor genau drei Jahren. „Der Einsatz jedes einzelnen Spielers muss stimmen, dazu dürfen wir keine Strafen nehmen. Wir müssen in der Defensive gut stehen und das Spiel so lange wie möglich offen halten. Ich bin erfreut über die letzten Entwicklungen und hoffe, dass das Spiel gegen Bozen eine Ausnahme bleibt“, so Raymond. Noch ist ungewiss, ob Andras Benk, Bence Szirányi und Viktor Tokaji einsatzbereit sein werden.

Donnerstag, 26. Dezember 2013 (17:30 Uhr)
UPC Vienna Capitals – SAPA Fehervar AV19
Schiedsrichter: SIEGEL, WARSHAW, Hütter, Loicht

Bisherige Saisonduelle:
15.09.2013: SAPA Fehervar AV19 – UPC Vienna Capitals 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
22.10.2013: UPC Vienna Capitals – SAPA Fehervar AV19 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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