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EBEL

99ers mit Niederlage in die Qualifikationsrunde

Beide Teams versuchten gleich erste Akzente zu setzen und so ging es bereits zu Beginn hin und her, echte Chancen blieben aber Mangelware. Mit Fortdauer der Partie übernahmen die Moser Medical Graz99ers mehr und mehr das Kommando: Dustin VanBallegooie wurde an der Blauen Linie frei gespielt, machte noch ein paar Schritte ins Angriffsdrittel, scheiterte aber an Goalie Zoltan Hetenyi (7.). Die Ungarn nützten schließlich das erstes Powerplay des Spiels zur Führung: Colton Yellow Horn bezwang Goalie Danny Sabourin mit einem Onetimer aus halbrechter Position (13.). Die Antwort der Hausherren folgte nur 200 Sekunden später: Guillaume Lefebvre spielte Kristof Reinthaler an der blauen Linie an, der Verteidiger brachte den Puck flach vors Tor und dort stand Josh Soares goldrichtig und fälschte die Scheibe unter die Latte zum 1:1 ab. Der Stürmer hatte auch noch die Führung am Schläger, setzte den Puck nach einer 2-gegen-1-Aktion aber übers Tor (19.).

Nachdem die Steirer zu Beginn des Mitteldrittels ein Powerplay nicht nützen konnten, hätten sie den Treffer fast in Unterzahl nachgeholt: Kevin Moderer ließ jedoch eine Konterchance aus und schwächte sein Team danach durch unnötiges Nachschlagen. Das wurde von den Ungarn bitter bestraft: Zwar blieb die doppelte Überzahl noch ungenützt, aber bei 5-gegen-4 traf Bence Sziranyi aus linker Position ins rechte Kreuzeck. Die 99ers waren in der Folge bemüht, agierten aber zu einfallslos und hatten keine Mittel gegen die ungarische Defensive.

Auch im Schlussdrittel blieben die 99ers glücklos: Routinier Greg Day traf im ersten Powerplay das leere Tor nicht und auch Lefebvre und Olivier Latendresse ließen gute Möglichkeiten aus. Die Ungarn hingegen kamen durch einen kuriosen Abpraller von Arpad Mihaly zum 3:1 (56.). Der prompte Anschlusstreffer zum 2:3 durch Lefebvre ließ die Hausherren nochmals hoffen. Die 99ers drückten danach auf den Ausgleich, das 3:3 wollte ihnen aber nicht mehr gelingen. Auf der anderen Seite traf Frank Banham zum 4:2-Sieg ins leere Tor.

(EBEL)

Erste Bank Eishockey Liga, erste Zwischenrunde

Endstände:

Platzierungsrunde

Salzburg – Südtirol 2:3 n.P.

(0:0 2:1 0:1 / 0:0 / 0:1)

Vienna Capitals – VSV 4:2

(2:1 0:1 2:0)

Linz – Znojmo 1:6

(0:1 1:3 0:2)

Qualifikationsrunde

Graz – Fehervar 2:4

(1:1 0:1 1:2)

Dornbirn – Innsbruck 4:1

(2:0 1:0 1:1)

KAC – Ljubljana 5:2

(2:0 2:0 1:2)

Tabelle Platzierungsrunde:
1. UPC Vienna Capitals 1 1 0* 0 4:2 6
2. HCB Südtirol 1 1 0* 0 3:2 3
3. Red Bull Salzburg 1 0 1* 0 2:3 3
4. Liwest Black Wings Linz 1 0 0* 1 1:6 3
5. Orli Znojmo 1 1 0* 0 6:1 2
6. EC Villacher SV 1 0 0* 1 2:4 0

* Niederlage in Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Bonuspunkte: Vienna 4, Linz 3, Salzburg 2, Südtirol 1

Tabelle Qualifikationsrunde:
1. KAC 1 1 0* 0 5:2 6
2. EC Dornbirn 1 1 0* 0 4:1 5
3. Fehervar 1 1 0* 0 4:2 3
4. Moser Medical Graz 99ers 1 0 0* 1 2:4 2
5. TWK Innsbruck Haie 1 0 0* 1 1:4 0
6. Olimpija Ljubljana 1 0 0* 1 2:5 0

* Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Bonuspunkte: KAC 4, Dornbirn 3, Graz 2, Fehervar 1

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