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EBEL

99ers wollen auch in Ungarn gewinnen

Die Moser Medical Graz99ers reisen am Sonntag erstmals in dieser Saison nach Szekesfehervar. Am Donnerstag siegten die Steirer in Znojmo 3:2 und kehrten damit nach zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstraße zurück. Allerdings mussten Greg Day und Co. um die beiden Punkte hart kämpfen: Nach einem Doppelschlag der Tschechen zu Beginn des Schlussdrittels lag die Matikainen-Truppe plötzlich 1:2 zurück. „Es war das erwartet harte Spiel. Wir haben aber nicht aufgesteckt, sondern bis zum Ende weiter gekämpft und wurden dafür mit dem Sieg belohnt. Zwei Punkte in der Fremde sind immer besonders schön. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Charakter hat und konnte mit dem Sieg Selbstvertrauen tanken“, so Stürmer Greg Day, der sein Team in Znojmo mit 1:0 in Führung brachte.

Nach Startschwierigkeiten scort der 36-jährige Kanadier seit Mitte Oktober wieder regelmäßig. Aktuell hält Greg Day bei sechs Toren und neun Assists aus 24 Spielen. „Es war schon etwas frustrierend: Ich hatte die Chancen, aber die Scheibe wollte einfach nicht rein. Jetzt unter unserem neuen Trainer ist auch die Atmosphäre besser und jeder spielt für jeden. Eishockey machte nun wieder richtig Spaß.”, grinste Greg Day, der in den letzten acht Spielen zehn Punkte (vier Tore und sechs Assists) scorte. Seit 7 Monaten bereichert Töchterlein Sophia das Leben von Greg Day und seiner Partnerin Melanie. „Vater zu sein ist eine Herausforderung, aber macht großen Spaß. Wir sind gerade von einem Waldspaziergang zurückgekommen“, berichtete Greg Day.

Am Sonntag wartet auf die Murstädter nun das Gastspiel in Szekesfehervar. Für die 99ers ist es ein weiteres wichtiges Spiel im Kampf um die Top sechs und die direkte Play-off-Qualifikation. In Szekesfehervar trifft der Kanadier mit Trainer Marty Raymond, Frank Banham, Adam Naglich oder Andy Sertich auf alte Bekannte aus gemeinsamer Zagreb- bzw. Graz-Zeit. Das letzte Duell mit den Teufeln konnten die 99ers vor wenigen Tagen daheim 6:1 gewinnen. „Ich habe noch Kontakt mit Sertich und Naglich, ab und zu höre ich auch etwas von Banham. In Ungarn wird es schwieriger als zu Hause, denn dort ist es immer schwer zu spielen. Aber für uns zählt nur der Sieg, denn wir brauchen zwei Punkte im Kampf um die Top 6. Wir haben das Potential dazu und jeder von uns glaubt daran. Wir müssen wieder fokussiert sein und uns an den Game Plan halten“, weiß Greg Day. Headcoach Petri Matikainen muss in Szekesfehervar auf die Stürmer Francis Lemieux und Olivier Labelle, sowie auf Verteidiger Andreas Wiedergut (alle verletzt) verzichten.

Sonntag, 24. November 2013 (17:30 Uhr)
SAPA Fehervar AV19 – Moser Medical Graz99ers (103)
Schiedsrichter: PODLESNIK, SIEGEL, Dreier, Hofer.
Bisherige Saisonduelle:
29.10.2013: Moser Medical Graz99ers – SAPA Fehervar AV19 3:4 n. P. (1:2,0:1,2:0,0:0,0:1)
13.11.2013: Moser Medical Graz99ers – SAPA Fehervar AV19 6:1 (1:1,3:0,2:0)

(Erste Bank Eishockey Liga)

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