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EBEL

99ers wollen in Richtung Tabellenspitze

Foto: Martin Beranek

Meister HCB Südtirol empfängt am Sonntag (18:45 Uhr) die Moser Medical Graz99ers. Heimstärke trifft dabei auf Auswärtsmatch: Die Italiener gewannen alle drei Heimspiele im Oktober, die Steirer ihre letzten vier Auswärtsspiele!
Gegen den Meister sind alle Teams immer besonders motiviert. Das muss der HCB Südtirol heuer Runde für Runde am eigenen Leib verspüren. Nach den 1:2-Niederlagen in Wien und Klagenfurt kehrten die Füchse am Donnerstag in Ljubljana wieder auf die Siegerstraße zurück. Dabei verjuxten die Italiener allerdings erneut eine Vielzahl an Chancen, um am Ende doch noch als knapper 2:1-Sieger vom Eis zu gehen. Nun wartet auf den Champion am Sonntag daheim das Duell mit den Moser Medical Graz99ers. Für die Foxes ist es das erste Heimspiel nach drei Auswärtsspielen in Folge. Vor eigenem Publikum konnten Alexander Egger und Co. bisher alle drei Heimspiele im Oktober gegen den KAC, den HC TWK Innsbruck „die Haie“ und den EHC Liwest Black Wings Linz gewinnen. In der Tabelle liegen die Südtiroler aktuell nur auf dem neunten Platz 9, allerdings nur zwei Punkte hinter Platz 5.

Am Sonntag versuchen nun die Moser Medical Graz99ers dem Meister ein Bein zu stellen. Die Steirer sind weiterhin das Überraschungsteam der Liga und nach drei Siegen am Stück bereits die zweite starke Kraft hinter Leader UPC Vienna Capitals. Zudem präsentierten sich die Murstädter bisher als echte Auswärtsmacht und reisen daher mit sehr viel Selbstvertrauen nach Bozen. Aus Villach (3:1-Sieg), Klagenfurt (2:1 n. V.), Wien (3:0) und Innsbruck (3:2) entführten die Steirer zuletzt beide Punkte und kassierten dabei in vier Spielen nur vier Treffer. Nur ihr erstes Auswärtsspiel am 18. September in Salzburg haben die 99ers bisher verloren. Außerdem haben die Grazer das beste Penaltykilling und das drittbeste Powerplay der Liga.

Stimmen zum Spiel:
Ziga Pance, Stürmer HCB Südtirol: Gegen Graz müssen wir wiederum sehr diszipliniert spielen – und zwar über die gesamten 60 Minuten. Mit unserem Sieg gegen Ljubljana haben wir die negative Serie unterbrochen und sind wieder zurück auf die Siegerstraße gelangt, die wir so schnell nicht verlassen wollen. Es wird kein einfaches Spiel werden, denn Graz hat in dieser Saison ein ausgesprochen starkes Team. Nicht umsonst sind sie Tabellenzweiter. Wir müssen geschickt agieren, auf ihre Fehler warten und aus allen nur möglichen Positionen aufs Tor schießen. Gegen große Mannschaften haben wir bewiesen, dass auch heuer wieder mit uns zu rechnen sein wird. Wenn wir am Eis agieren wie gegen Linz und Innsbruck, dann dürften uns die zwei Punkte sicher sein.“

Olivier Latendresse, Kapitän der Moser Medical Graz99ers, weiß: „Bozen hat nach einem mäßigen Saisonstart sich super gefangen! Nicht umsonst waren sie letztes Jahr Meister. Wir müssen mit einer soliden Defensivleistung auf unsere Chancen warten, dass wir zwei Punkte mit nach Hause nehmen können.“

Personelles:
In Bozen zittert man um den Einsatz von Markus Gander. Bei den Graz99ers wird hingegen die Liste der Ausfälle immer länger: Mit Tomas Petruska, Miha Verlic, Roberts Jekimovs und Willie Coetzee fallen beim Tabellenzweiten nun schon vier Spieler aus. Damit sieht alles nach dem Liga-Debüt von US-Stürmer Stephen Werner aus.

Sonntag, 26. Oktober 2014 (18:45 Uhr)
HCB Südtirol – Moser Medical Graz99ers (082)
Schiedsrichter: BERNEKER, GAMPER, Pardatscher, Schauer

Quelle: EBEL   –   Administrator: Martin Beranek

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