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EBEL

99ers zum Abschluss der Caps-Heimspielserie

UPC Vienna Capitals. Foto: pixelpoint

Im dritten Heimspiel hintereinander empfangen die UPC Vienna Capitals am Dienstag die Moser Medical Graz 99ers im Eissportzentrum Kagran. Die Caps treffen dort zum ersten Mal in der Ära von Neo-Coach Petri Matikainen auf die Steirer.

Während das Dienstagspiel für die Caps den Schlusspunkt ihres Heimspieltriples markiert, bestreiten die Steirer ihrerseits mittlerweile die dritte Auswärtspartie en suite. Einem Sieg (in Znojmo) steht die Niederlage am gestrigen Sonntag gegenüber, als die 99ers punktelos aus Szekesfehervar abreisen mussten. Diese Ergebnisse sind Spiegelbild der letzten Wochen, in denen die 99ers mit sehr starken Leistungen glänzten, diese aber oftmals nicht in Punkte ummünzen konnten.

So auch die UPC Vienna Capitals, die ihr letztes Heimspiel gegen Znojmo angesichts einer Vielzahl an vorhandenen Chancen gewinnen hätten müssen. Trotz eines Torschussverhältnisses von 36:22 gewannen die tschechischen Nachbarn am Ende 3:2. Gerade gegen das zweitbeste Unterzahlteam der Liga zeigte sich bei den Wienern die fehlende Leichtigkeit im Powerplay – und das, obwohl im Spiel zuvor (gegen Dornbirn) vier Treffer in Überzahl gelangen. Es wird im Training stets viel Wert auf die Special Teams gelegt, im Spiel selbst wird dann aber zu oft der komplizierte Weg gesucht. Als dann auch noch zwei Mal Aluminium ein drittes Caps-Tor verhinderte, waren die Znaimer am Ende die Sieger in einem knappen und abwechslungsreichen Spiel.

Es muss am Dienstag gelingen, das phasenweise sehr druckvolle Spiel über 60 Minuten zu zeigen, wie auch Assistant Coach Phil Horsky betont: „Wir haben sehr gut begonnen, ließen dann aber durch unsere mangelnde Effizienz im Powerplay die Punkte liegen“. Über einen Rückkehrer können sich die UPC Vienna Capitals indes freuen: Justin Keller hat seine vier Spiele dauernde Sperre nach einem Check gegen den Linzer Patrick Spannring abgesessen und kehrt gegen die 99ers in das Lineup zurück.

Keller ist darüber extrem erleichtert: „Es ist unglaublich schmerzhaft, auf den Rängen zu sitzen und seinen Teamkollegen zusehen zu müssen, man möchte ständig helfen und einspringen. Ich bin heilfroh jetzt wieder dort zu stehen, wo ich hingehöre: Im Eishockeyrink“. Keller hat seit der November-Ligapause erst ein Spiel absolviert: „Ich komme mir so vor, als hätte ich eine Ewigkeit nicht mehr gespielt“. Das soll sich gegen die 99ers ändern. Assistant Coach Phil Horsky freut sich über die zusätzliche Offensivalternative: „Mit Justin kommt ein starker Spieler zurück ins Lineup, er ist extrem hungrig auf seinen ersten Einsatz nach der Sperre“. Davon, dass die Moser Medical Graz 99ers mit Beginn der Matikainen-Ära ein anderes Spielsystem als zuvor zeigen, konnten sich die Caps in zahlreichen Videos ein Bild machen. Der Gegner wurde wie immer genau analysiert: „Wir werden gut vorbereitet sein, dennoch müssen wir uns auf unsere Qualitäten und Fähigkeiten konzentrieren“, so Phil Horsky.

Statistische Details
• zwei Tabellennachbarn treffen am Dienstag aufeinander: Die Caps sind derzeit
einen Zähler vor den 99ers klassiert
• Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams war gleichzeitig auch das letzte
Spiel von Mario Richer als Headcoach der Steirer, Petri Matikainen wurde danach
als neuer Trainer der 99ers präsentiert
• 5-Spiele-Tendenz der beiden Teams: Caps (2 Siege, 3 Niederlagen) resp. Graz (2
Siege, 3 Niederlagen)

 

Nach dem letzten Heimspiel steht für die UPC Vienna Capitals ein Auswärtswochenende mit zwei Spielen binnen 24 Stunden auf dem Programm. Am Samstag gastieren die Wiener in Innsbruck, am Sonntag folgt der erste Auftritt in der Vereinsgeschichte in Bozen. Die Caps werden am Samstag in Innsbruck übernachten, um am Sonntag keine lange Anreise nach Südtirol zu haben.

(Bericht: Günter Kloibhofer)

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