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EBEL

Benoit Gratton für drei EBEL-Spiele gesperrt

Benoit Gratton von den UPC Vienna Capitals wurde von der EBEL Rechtskommission wegen Beleidigung, Kritik und Wiedersetzen gegen die Anweisungen des Schiedsrichtergespanns für drei Spiele gesperrt.

Das DOPS stellt dazu folgendes Video zur Verfügung:

Aus dem Schiedsrichterbericht und dem zur Verfügung stehenden Videomaterial geht hervor, dass der Spieler Benoit Gratton (#25) der UPC Vienna Capitals in Ljubljana am Montag, dem 9. Dezember 2013 bei 44:58 eine Spieldauerdisziplinarstrafe gemäß den IIHF Regeln 550 und 428 erhielt. Gemäß den Grundregeln der Erste Bank Eishockey Liga V. Disziplinarmaßnahmen § 5 (1) b) wurde das zur Verfügung stehende Videomaterial zur Begutachtung an die Rechtskommission übermittelt, die das endgülte Straferkenntnis ausformulierte.

Aufgrund der vorliegenden Unterlagen, inklusive Videomaterial und Schiedsrichterbericht, sieht die Rechtskommission Benoit Gratton schuldig, dass er sich Ligaschädigend verhalten hat. In die Entscheidung ist mit eingeflossen, dass Gratton in den letzten drei Meisterschaftsspielen seine zweite Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Schiedsrichterkritik erhielt. Im betreffenden Fall wurden gegen Benoit Gratton bei einer Spielunterbrechung mehrere Strafen ausgesprochen, unter anderem auch weil er beharrlich einen Gegenspieler zu einer strafbaren Handlung provozieren wollte (IIHF Regel 550 c).

Benoit Gratton hatte die Eisfläche schon über die Spielerbank der Vienna Capitals verlassen um für den Rest der Spielzeit in die Kabine zu gehen. Als die Spieloffziellen zur Spielerbank kamen, um mit den Coaches der Vienna Capitals zu sprechen, kam Gratton zurück aufs Eis um die Entscheidungen der Spieloffiziellen zu kritisieren und in Frage zu stellen (IIHF Regel 550d). Außerdem wiedersetzte sich Benoit Gratton den Anweisungen der Linesmen, nachdem er von den Headschiedsrichtern schon aufgefordert worden war die Außeinandersetzung zu beenden. Generell und im speziellen in diesem Spiel sind die Spieler für ihr Verhalten und das ihrer Mannschaft verantwortlich. Die EBEL ist in höchstem Maße bemüht, die Integrität des Sportes aufrecht zu erhalten. All jenen Spieler, die sich nicht im Sinne von sportlichem Fair Play und Integrität des Spieles verhalten, werden für ihr Verhalten zur Verantwortung gezogen. Benoit Gratton darf in keinem Spiel, noch dazu da er sich habituell undiszipliniert verhält, ligaschädigendes Verhalten an den Tag legen.

Aus Sicht der EBEL Rechtskommission und gemäß des EBEL Strafenkatalogs, Ref. Nr. 38 – Beleidigung oder Bedrohung des Schiedsrichters, wird über Benoit Gratton (#25) mit sofortiger Wirkung eine Sperre von 3 EBEL Pflichtspielen verhängt.

Schlüsselpunkte:

– Schiedsrichterbeleidigung

– widersetzte sich mehrfach den Anweisungen der Linesmen

– kam aufs Eis um die Entscheidungen der Spieloffiziellen zu kritisieren und in Frage zu stellen

– Wiederholungstäter

Durchführungsbestimmungen Teil C: EBEL Kaderregelung § 1 (7): Ist ein Spieler für ein oder mehrere Meisterschaftsspiele gesperrt, kann der gesperrte Spieler folglich während der Zeit der Strafe nicht abgemeldet oder getauscht werden.

Nächstes Spiel nach Ablauf der Sperre: Sonntag, 22.12.2013 EC Red Bull Salzburg – UPC Vienna Capitals

(Quelle: EBEL)

 

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