Mit Ihrem Besuch auf www.eishockey.org stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.

EBEL

Black Wings verteidigen Platz 4

Matthias Iberer, Linz im Angriff, EHC Liwest Black Wings Linz vs EC VSV. Foto: eisenbauer.com EHC Liwest Black Wing Matthias Iberer, Linz im Angriff, EHC Liwest Black Wings Linz vs EC VSV. Foto: eisenbauer.com EHC Liwest Black Wing

Der EHC Liwest Black Wings Linz schlug den EC VSV zuhause mit 5:3. Damit verteidigten die Oberösterreicher auch den vierten Rang in der Pick Round.

Die Linzer erwischten den besseren Start in die erste Partie nach der Olympia-Pause. Sie drückten dem VSV im ersten Drittel ihr Spiel auf und brachten den Puck regelmäßig gefährlich vor Villach-Torhüter Jean Philippe Lamoureux. Durch Gregor Baumgartner, Matthias Iberer, Andrew Kozek und Brian Lebler landete die Scheibe gleich vier Mal hinter dem Kärntner Schlussmann im Netz. Die Tore fielen allesamt durch geradlinig gespielte Aktionen, in denen sich die Black Wings im gegnerischen Slot Platz verschafft hatten. Villach wirkte nach der mehrwöchigen Spielpause zu statisch und hatte es ihrer Effizienz zu verdanken, dass sie sich trotz klarer Unterlegenheit im Spiel gehalten hatten. John Hughes hatte nach dem Linzer 2:0 in einer unübersichtlichen Situation noch in derselben Minute den Anschluss hergestellt. Jean Philipps Bruder, Villachs Neuzugang, Mario Lamoureux feierte in der 20. Minute durch das 2:4 einen perfekten Einstand.

Die Pause tat den Gästen gut. Drittel zwei war von Beginn an offen und nun gab es auch von Seiten des VSV sehenswerte Offensiv-Szenen. Michael Ouzas hatte alle Hände voll zu tun, um Villach kein weiteres Mal zum Anschluss kommen zu lassen. Viele Strafzeiten auf beiden Seiten und ein entfesselter Mario Lamoureux gestalteten dieses Vorhaben schwierig. Auch der Linz-Angriff zeigte sich aber weiterhin Playoff-reif und profitierte in Minute 31 von einer doppelten Überzahlgelegenheit. Kozek besorgte in dieser die 5:2-Führung für die Black Wings und versetzte der aufkommenden Villacher Mannschaft damit einen Dämpfer.

Der deutliche Rückstand hielt die Gäste aber nicht vom Kämpfen ab, der VSV startete wieder mit hoher Intensität und kam durch Rodney Coleman Jarrett im Powerplay auf 3:5 heran. Die Aufholjagd wurde anschließend durch Strafzeiten zweier Villacher gebremst, anstatt des ursprünglichen Powerplays für die Kärntner hieß es dadurch für Goalie Lamoureux, keine vorzeitige Entscheidung zu ermöglichen. Es blieb in dieser hektischen Phase beim 5:3 für Linz. Die Adler waren sichtlich um den vierten Treffer bemüht, anders als Linz fiel es ihnen aber nicht leicht, sich vor dem gegnerischen Tor zu behaupten. Zumeist wurde Ouzas mit Schüssen aus großer Distanz konfrontiert und dieser hatte daher wenig Probleme, den Heimsieg über die Zeit zu bringen. Im Rennen um das Pick-Right und das Heimrecht für die Playoffs hat der VSV somit keine allzu guten Karten mehr.

24.02.14: EHC Liwest Black Wings Linz – EC VSV 5:3 (4:2,1:0,0:1)
Schiedsrichter: TRILAR/ZRNIC, 4000 Zuschauer;
Tore Linz: Baumgartner (4.), Iberer (6.), Kozek (12.,31./pp2), Lebler (17.);
Tore VSV: Hughes (6.), Lamoureux (20.), Jarrett (43.)

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

Kommentar verfassen