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EBEL

Bozen im Finale!

Volle Konzentartion bei VSV-Coach Hannu Järvenpää und seinen Cracks. Foto: pixelpoint Foto: pixelpoint

Das Spiel war lange ausgeglichen, doch der HCB verstand es die Villacher mit solidem Defensivverhalten und grandioser Chancenauswertung im Finish zu biegen. Im Finale treffen die Füchse ab Freitag auf Salzburg.

Wie in den vorangegangenen Spielen hatte der VSV in den Anfangsminuten eindeutig mehr vom Spiel. Nachdem Villach sich geduldig dem Bozener Gehäuse angenähert hatte, stellte Jungadler Nico Brunner in der 5. Minute auf 1:0. Sein sehenswerter Alleingang führte von der eigenen blauen Linie bis zum Torjubel, den die desorientierte Abwehr der Südtiroler eigentlich leicht verhindern hätte können. Nachdem eine 89 Sekunden andauernde 5-gegen-3-Überzahl nichts einbrachte, verloren die Blau-Weißen ihre Feldherrschaft und Bozen erzielte prompt den Ausgleich (12.). Kim Strömberg nützte einen Fehler im Villacher Aufbau eiskalt aus, bediente Mark Santorelli, der den Puck seelenruhig im Tor unterbrachte und jubelnd abdrehte. In der Folge waren die Füchse drauf und dran, in Führung zu gehen, der Villacher Keeper hielt seinen Kasten bis zur Pause aber sauber.

Schwungvoll startete der HCB in den Mittelabschnitt. Bereits in der 23. Minute war JP Lamoureux gefordert, als Ziga Pance alleine vor ihm auftauchte. Fünf Minuten später gingen die Italiener dann erstmals in Führung. Die Bozner Paradelinie ließ die Scheibe im Powerplay perfekt zirkulieren und Matt Tomassoni verwertete einen grandiosen Querpass von Joseph Charlebois – per Direktabnahme – zum 1:2. In der Folgeminute hatten die Adler die ideale Antwort parat, als Derek Ryan John Hughes bediente, dieser auf den aufgerückten Mario Altmann ablegte und Villach über den raschen Ausgleich jubeln ließ. Den offenen Schlagabtausch am Drittelende konnte kein Team mehr entscheidend beeinflussen, so ging es mit einem Gleichstand von 2:2 in die Kabinen.

Die Mannschaft, die am heutigen Abend den solideren Eindruck machte, entschied den Krimi im Schlussabschnitt für sich. In der 44. Minute fälschte Kim Strömberg einen Piche-Blueliner mit dem Schlittschuh ab. Das Schiedsrichtergespann erklärte den Treffer erst nach intensivem Videostudium für gültig. Der EC VSV gab sich aber noch nicht geschlagen, spielte weiter mutig nach vorne und wurde in Minute 56, in Person von Brock McBride, mit dem 3:3 belohnt. Der Kanadier fälschte einen gefühlvollen Schlenzer von Mario Altmann geschickt zum Ausgleich ab. Bozen machte den Finaleinzug zwei Minuten später klar, als JP Lamoureux einen Schuss von Piche äußerst unglücklich passieren ließ. Der Empty-Net-Treffer durch Trenton Whitfield war nur mehr Formsache (59.). Mit dem Finaleinzug macht der HCB Südtirol die Red Bulls aus Salzburg vorzeitig zum österreichischen Meister, der VSV schließt die Saison auf dem dritten Endrang ab.


30.03.2014: EC VSV – HCB Südtirol 3:5 (1:1,1:1,1:3)
Schiedsrichter: M. NIKOLIC/SMETANA,  Zuschauer: 4500(ausverkauft);

Tore VSV: Brunner (5.), Altmann (29.), McBride (56./pp);

Tore HCB: Santorelli (12.), Tomassoni (28./pp), Strömberg (44./pp), Piche (58.), Whitfield (59./en);
Endstand der Best-of-five-Halbfinalserie, HCB Südtirol – EC VSV 3:1

 

 

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