Mit Ihrem Besuch auf www.eishockey.org stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.

EBEL

Bozen mit zwei Heimspielen binnen 24 Stunden

Foto: Shutterstock Foto: Shutterstock

Leader HCB Südtirol empfängt am Freitag (19:45 Uhr) den EC VSV und nur 24 Stunden später SAPA Fehervar AV19. Der Ungarische Meister setzt seine Punktejagd dann am Sonntag (17:30 Uhr) in Dornbirn fort.

Nach vier Auswärtsfahrten kehrt der HCB Südtirol nun für drei Spiele wieder in die heimische Eiswelle zurück. Zum Auftakt kommt am Freitag im Spitzenspiel der EC VSV nach Bozen und nur 24 Stunden später wartet, zum bereits dritten Mal in der Saison, das Duell mit SAPA Fehervar AV19.

Mit einem 3:2-Sieg beim HDD Telemach Olimpija Ljubljana, die Slowenen gastieren am Dienstag in Südtirol, holte sich der Liga-Neuling am Sonntag die Tabellenführung vom EC VSV zurück. Dennoch ging bei den Italienern zuletzt die Leichtigkeit des Toreschießens verloren. Erzielten die Bozener in den ersten sechs Spielen 30 Treffer, so waren es in den zweiten Sechs nur noch 14 Tore! Abhilfe soll die Verpflichtung von Ziga Pance schaffen.  „Der erste Platz ist schön, aber wir sind dennoch nicht ganz zufrieden: Defensiv gibt es noch Steigerungspotential und in der Offensive wollen wir wieder produktiver sein. Ziga Pance wird uns dabei sicherlich helfen. Er ist ein guter Spieler. Zudem müssen wir noch härter für die Siege arbeiten. Wir werden alle 110 Prozent geben und wollen unseren Fans zeigen, dass wir ein gutes Team sind“, so Stürmer Kim Strömberg, der in zwölf Spielen bereits sechs Treffer und zehn Vorlagen erzielte und mit Mark Santorelli (17 Punkte) und MacGregor Sharp (acht) die Top-Linie der Italiener bildet. „Was zählt ist der Erfolg der Mannschaft!“, stellte der 25-jährige Finne, der in den letzten fünf Spielen stets punktete, klar.

Villach on the road again
Der EC VSV setzt seine Auswärtstour am Freitag beim HCB Südtirol fort. Auch zum Training müssen die Adler – auf Grund einiger Veranstaltungen in der Villacher Stadthalle – diese Woche nach Spittal/Drau auswandern. Nach der 2:4-Niederlage in Ungarn, die den Verlust von Platz 1 bedeutete, wurde in den letzten Tagen vor allem am Defensivverhalten gearbeitet. Zwar stellen die Blau-Weißen mit 47 Treffern die beste Offensive der Liga,  allerdings musste man in zwölf Spielen auch schon 39 Treffer hinnehmen.
„Wir müssen in der Defensive kompakter spielen, hinten mehr aufräumen und als Einheit auftreten. Alle Spieler am Eis – nicht nur Zwei  – müssen defensive Aufgaben verrichten, um bestimmte Situationen zu vermeiden. Daran haben wir zuletzt gearbeitet“, weiß Kapitän Gerhard Unterluggauer. Am Freitag wartet auf die Kärntner nun das Gastspiel in Bozen. Zu Hause konnten die Blau-Weißen den Leader vor wenigen Tagen 4:2 besiegen. Auswärts klappte es bei den Villachern zuletzt jedoch nicht nach Wunsch, gleich drei Mal in Folge blieb man ohne Punkte. Der letzte Auswärtssieg gelang der Järvenpää-Truppe am 20. September 2013 mit 6:3 in Graz. „Bozen hat ein richtig gutes Team. Wir freuen uns schon alle auf das Spiel, bereits das Hinspiel in Villach war super. Wir müssen kompakt agieren – einfach wieder so auftreten, wie zu Hause, dann klappt es auch auswärts mit zwei Punkten“, so der Verteidiger. Bei den Adlern steht Marco Pewal vor einem Comeback. Während Verteidiger Scott Hotham sicher ausfällt, ist Cole Jarrett, er wird heute aus Kanada zurück erwartet, fraglich.

Szekesfehervar mit zwei Auswärtsspielen in nur 24 Stunden
Nach drei Siegen warten auf SAPA Fehervar AV19 dieses Wochenende zwei schwere Auswärtsspiele. Am Samstag gastieren die Teufel in Bozen und nicht einmal 24 Stunden später wartet das Gastspiel in Dornbirn. Gegen beide Teams konnten die Ungarn 2013/14 noch nicht gewinnen. „Wir zeigten in der vergangenen Woche drei solide Spiele, daran müssen wir jetzt weiter anschließen“, zeigte sich Co-Trainer Rob Pallin nach Siegen über Klagenfurt (3:2), Linz (4:2) und Villach (4:2) zufrieden. Zwar liegen die Magyaren in der Tabelle nach 12 Spielen weiterhin nur auf Platz 8, doch nur vier Punkte hinter Tabellenführer HCB Südtirol. Die Italiener sind am Samstag auswärts auch der nächste Gegner des ungarischen Meisters.  „Es wartet ein harter Trip auf uns, aber wir haben schon gezeigt, dass wir auch in der Fremde gewinnen können. Wir dürfen uns keine Fehler und unnötigen Strafen erlauben, denn der HCB hat sehr gefährliche Stürmer. Außerdem haben sie ein sehr starkes Powerplay, indem Sébastien Piché ihr Dreh und Angelpunkt ist. Wir brauchen eine kompakte Defensivleistung und eine gute Torhüterleistung“, weiß Fehervar‘s Co-Trainer Rob Pallin.

Nicht einmal 24 Stunden später müssen Viktor Takaji und Company dann beim Dornbirner Eishockey Club erneut auf das Eis. „Die Bulldogs gehören heuer sicher zu den Überraschungsteams. Sie verdanken ihren Erfolg auch den starken Special Teams. Aber auch wir wollen in der Liga beeindrucken und auswärts wieder etwas mitnehmen“, fügte Pallin hinzu. Tamas Pozsgai meldete sich wieder gesund, damit sind die Ungarn komplett.

Freitag, 18. Oktober 2013 (19:45 Uhr)
HCB Südtirol – EC VSV (076)
Schiedsrichter: GRABER, SMETANA, König, Smeibidlo
Bisherige Saisonduelle:
11.10.2013: EC VSV – HCB Südtirol 4:2 (2:0,2:2,0:0)

Samstag, 19. Oktober 2013 (19:45 Uhr)
HCB Südtirol – SAPA Fehervar AV19 (078)
Schiedsrichter: SMETANA, VEIT, Johnston, Smeibidlo

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

Kommentar verfassen