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EBEL

Bozen sichert sich EBEL-Titel

Bozen holt sich heuer die EBEL-Trophäe, Salzburg ist „nur“ österreichischer Meister – Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Der HCB Südtirol krönte sich am Sonntag im fünften und entscheidenden Finalspiel beim EC Red Bull Salzburg zum Meister der Erste Bank Eishockey Liga. Ziga Pance avancierte mit seinem Treffer in der 72. Minute zum Helden beim 3:2-Erfolg.

Trotz der letzten beiden Niederlagen präsentierte sich der HCB Südtirol nicht eingeschüchtert, die Gäste versteckten sich in den Anfangsminuten keineswegs. Bei einem Schuss von Mark Tomassoni wurde es erstmals gefährlich, auf der Gegenseite zeigten auch die Red Bulls bei Distanzschüssen von Dominique Heinrich und Andreas Nödl Präsenz. Kurz darauf spielten die Salzburger erstmals Überzahl und gingen auch in Führung: Brian Fahey probierte es mit einem Weitschuss und Dave Meckler war beim Rebound zur Stelle. Der Druck der Bullen nahm zu, daraus resultierten drei weitere Powerplay-Möglichkeiten. Phasenweise gab es Chancen im Sekundentakt, dennoch gelang den Hausherren kein Treffer. Troy Milam vergab die besten Möglichkeiten, zuerst scheiterte er an der Latte, dann zeichnete sich Bozen-Goalie Jaroslav Hübl aus. Somit gingen die Red Bulls mit einer knappen 1:0-Führung in die erste Pause.

Schon beim ersten Wechsel stürmten die Salzburger auf das Gäste-Gehäuse, nach etwas mehr als drei Minuten hatten sie auch wieder eine Überzahl. Die Südtiroler verteidigten aber geschickt und hatten kurze Zeit später ihr erstes Powerplay. Die Füchse spielten geduldig und schlussendlich traf Sebastien Piche (27.) mit einem Onetimer ins Schwarze. Die Hausherren antworteten aber nur zwei Minuten später, als Brian Fahey sein Team bei numerischer Überlegenheit wieder in Führung brachte. Die Bozener zeigten sich abermals nicht geschockt, versuchten ihr Glück in der Offensive und erzwangen damit Strafen. Während einer doppelten Überzahl verwertete MacGregor Sharp (35.) einen Rebound zum erneuten Ausgleich, nachdem Piche die Aktion mustergültig eingeleitet hatte. Mit diesem Spielstand endeten auch die ersten 40 Minuten.

Ein frühes Powerplay der Gäste im dritten Drittel brachte nichts Zählbares, diesmal konnten die Südtiroler nur wenig Druck erzeugen. Beide Teams agierten in weiterer Folge abwartend, gute Chancen waren lange Zeit Mangelware. Das änderte sich sechseinhalb Minuten vor dem Ende als die Südtiroler auf Joe Motzko vergaßen. Dieser stürmte alleine auf das Tor, scheiterte aber an Hübl. Nur eine Minute später kam Manuel Latusa in die gleiche Situation, auch er konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Kurz darauf war Bozen bei einem Stangenschuss von Matthias Trattnig im Glück, zudem hielt Hübl sein Team mit zwei Paraden gegen Latusa weiterhin in der Meisterschaft. Es blieb auch nach 60 Minuten beim Unentschieden, womit die Verlängerung über den neuen Meister entscheiden musste. Nach einer überstandenen Unterzahl kamen die Salzburger zu einer Vielzahl an Chancen, Hübl behielt aber den Überblick. In weiterer Folge kam auch Bozen zu Möglichkeiten, eine von diesen nutzte Ziga Pance, der den HCB Südtirol mit seinem Treffer in der 72. Minute im Debütjahr in der Erste Bank Eishockey Liga zum Meistertitel schoss.

13.04.14: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 2:3 n. V. (1:0, 1:2, 0:0, 0:1)
Schiedsrichter: SMETANA/WARSCHAW, 3.200 Zuschauer (ausverkauft);
Tore Salzburg: Meckler (11./pp), Fahey (29./pp)
Tore Bozen: Piche (27./pp), Sharp (35./pp2), Pance (72.)
Endstand in der Best-of-Five-Finalserie, EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 2:3

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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