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EBEL

Bozen will den Titel holen

Troy Milam-EC-RBS-Markus Gander-Bozen und Garrett Roe-EC RBS - Photo: GEPA-Pictures - Florian Ertl Troy Milam-EC-RBS-Markus Gander-Bozen und Garrett Roe-EC RBS – Photo: GEPA-Pictures – Florian Ertl

Der HCB Südtirol empfängt am Freitag den EC Red Bull Salzburg zum vierten Finalspiel der Erste Bank Eishockey Liga und hat vor eigenem Publikum den zweiten Matchpuck zum Gewinn der Meisterschaft.

Im vierten Finalspiel der Best-of-Five-Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga hat der HCB Südtirol am Freitag vor eigenem Publikum die Chance den Sack zuzumachen, die Serie mit 3:1 für sich zu entscheiden und als erstes nicht-österreichisches Team der Liga den Meisterpokal in die Höhe zu stemmen. Der Liganeuling lag in der Serie gegen den EC Red Bull Salzburg bereits mit 2:0 in Front, am Dienstag konnten die Mozartstädter aber zurückschlagen und einen letztendlich klaren 7:2-Heimsieg feiern. „Wir haben das erste Drittel in Salzburg etwas verschlafen und auch unser Powerplay hat am Dienstag nicht wie gewohnt funktioniert. Wir haben einfach nicht die Kleinigkeiten gemacht, die man in den Playoffs tun muss“, analysierte Kim Strömberg nach dem Spiel die Gründe für die Niederlage. Am Freitag hat das Team von Tom Pokel nun die zweite Chance die Serie zu gewinnen und das auf heimischen Boden in der ausverkauften Bozener Eiswelle. Trotzdem wollen die Spieler auf dem Boden bleiben, jeder weiß, dass die Aufgabe alles andere als leicht wird und die Red Bulls nach dem 7:2-Sieg Lunte gerochen haben. „Wir konzentrieren uns zu 100 Prozent auf uns und unsere Fähigkeiten und schauen nicht auf Salzburg. Es wird wieder ein körperbetontes und temporeiches Spiel, ein harter Kampf. Wir werden ins Spiel gehen als ob es in der Serie 0:0 stehen würde“, so Strömberg weiter.

Salzburg will fünftes Spiel erzwingen

Nach dem 7:2-Heimsieg am Dienstag ist das Selbstvertrauen in die Mannschaft des EC Red Bull Salzburg zurückgekehrt, dementsprechend motiviert werden die Mozartstädter am Donnerstag auch die Reise nach Bozen antreten und versuchen mit einem Auswärtssieg ein fünftes und entscheidendes Spiel am Sonntag in Salzburg zu erzwingen. „Es war im letzten Spiel sehr wichtig das erste Tor zu schießen, unser Einsatz wurde belohnt“, sagte Goalie Bernd Brückler und auch Stürmer Andreas Kristler war mit der Leistung in Spiel Drei zufrieden: „Wir haben über 60 Minuten gutes Eishockey gespielt und permanent Druck ausgeübt, jetzt sind wir wieder da!“ Für die Salzburger ist das Spiel am Freitag erneut ein „Do-or-Die-Game“, erneut heißt das Motto „Verlieren verboten“. Die Red Bulls steckten bereits im Viertelfinale gegen Dornbirn in einer ähnlichen Situation und lagen in der Serie bereits mit 0:2 in Rückstand, konnten dann aber mit vier Siegen in Folge den Aufstieg fixieren. Freilich ist der Gegner diesmal ein anderer und die Spieler wissen, dass sie in der ausverkauften Halle in Bozen wieder ein Hexenkessel erwartet, trotzdem will man einen finalen Showdown am Sonntag in Salzburg erzwingen. „Wir wissen jetzt wieder, dass wir sie schlagen können. Es wird sehr schwer, Kleinigkeiten werden entscheiden. Keiner von uns will sich aber mit dem zweiten Platz zufrieden geben, wir wollen ein fünftes Spiel in Salzburg“, stellt Brückler klar.

Freitag, 11. April 2014, 19:30 Uhr, live bei ServusTV
HCB Südtirol – EC Red Bull Salzburg
Schiedsrichter: GEBEI, WARSCHAW, Hribar, Smeibidlo;
Stand in der Best-of-Five-Serie: 2:1

Bisherige Saisonduelle:
10.09.2013: HCB Südtirol – EC Red Bull Salzburg 4:3 (1:0,1:2,2:1)
15.11.2013: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 5:2 (2:0,2:1,1:1)
03.12.2013: HCB Südtirol – EC Red Bull Salzburg 1:3 (1:2,0:0,0:1)
26.12.2013: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 3:1 (0:0,2:0,1:1)

Pick-Round:
17.01.2014: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 2:3 n. P. (0:0,2:1,0:1,0:0,0:1)
28.02.2014: HCB Südtirol – EC Red Bull Salzburg 2:3 n. V. (0:0,1:0,1:2,0:1)

Play-off, Finale (best of five):
04.04.2014: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 1:6 (0:1,1:3,0:2)
06.04.2014: HCB Südtirol – EC Red Bull Salzburg 4:2 (1:0,0:0,3:2)
08.04.2014: EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 7:2 (1:0,2:2,4:0)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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