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EBEL

Bozen will Play-off Ticket fixieren

Hannu Järvenpää (Trainer VSV). Foto: pixel.at Hannu Järvenpää (Trainer VSV). Foto: pixel.at

Der HCB Südtirol hat am Freitag den EC VSV zu Gast. Die Füchse brauchen noch einen Punkt zur fixen Play-off-Qualifikation. Villach muss vier der letzten fünf Spiele im Grunddurchgang auswärts bestreiten.

Der HCB Südtirol startete mit einem 1:0-Sieg in Innsbruck ins neue Jahr. Der Liga-Neuling blieb damit erstmals in der Liga-Geschichte auswärts ohne Gegentreffer. Das erste Shut-out gelang Goalie Jaroslav Hübl zuvor zu Hause ebenfalls in einem Tiroler Derby. Trotz 40:21-Torschüssen musste Alexander Egger und Co. im ersten Spiel des Jahres in Innsbruck bis zum Ende um die zwei Punkte zittern. Den einzigen Treffer des Spiels scorte John Esposito in Minute 21. „Die Partie war bis zum Schluss eng. Adam Munro machte eine starke Partie. Wir ließen viele Chancen aus und das wäre fast noch bestraft worden. Es war nicht unser bestes Spiel, wichtig waren aber die beiden Punkte“, so Kapitän Alexander Egger.

Am Freitag empfangen die Füchse nun den EC VSV. Der Liga-Neuling braucht noch einen Punkt um auch rechnerisch einen Top 6 Platz und damit das Play-off-Ticket fix zu haben. Im Saisonduell mit den Adlern führen die Füchse mit 2:1-Siegen. „Wir wollen mit einem Heimsieg auch mathematisch die Play-off-Teilnahme fixieren und Villach in der Tabelle wieder überholen. Auch um einen Champions-League-Platz wollen wir noch ein Wörtchen mitreden. Wir müssen konstant über 60 Minuten unser bestes Eishockey spielen, unsere Chancen noch besser nützen und dürfen keine Fehler machen. Es wird jetzt immer schwieriger zu gewinnen und gegen uns sollen es die Gegner ebenfalls schwer haben!“, so der Verteidiger.

US-Verteidiger Joseph Charlebois könnte beim HCB sein Comeback feiern.

Adler gehen auf Reisen

Der EC VSV besiegte zu Neujahr den HDD Telemach Olimpija Ljubljana 3:2 und konnte sich damit als viertes Team für das Play-off qualifizieren. Ihren dritten (Heim-)Sieg in Folge konnten die Blau-Weißen allerdings erst durch zwei späte Treffer von Marco Pewal fixieren: „Wir haben gewusst, dass das Spiel gegen Ljubljana kein Selbstläufer wird. Die Slowenen sind nach den letzten Spielen, in denen sie immer besser aufgetreten sind, selbstsicher aus der Kabine gekommen und waren speziell im Konter permanent gefährlich. Wir haben aber auch zu kompliziert gespielt und wollten die Scheibe oftmals regelrecht ins Tor tragen. Am Ende haben wir gesagt, dass wir öfter aufs Tor schießen müssen und genau diese Schüsse waren der Schlüssel zum Erfolg. Ich denke unser Sieg geht in Ordnung, da sich das Geschehen phasenweise nur vor dem Tor der Slowenen abspielte. Der Sieg freut uns natürlich sehr, da wir mit Hilfe des EC-KAC das Play-off fixieren konnten“, so Doppeltorschütze Marco Pewal.

Bis zum Start der Pick-Round warten nun noch fünf Spiele auf die Adler, davon müssen die Blau-Weißen gleich vier Partien auswärts bestreiten! Bereits am Freitag müssen die Adler nach Bozen und am Sonntag wartet das Gastspiel in Linz. Kommende Woche steht für Marco Pewal und Co. nach einem Heimspiel gegen den HC Orli Znojmo am Dienstag, dann noch zwei Auswärtsfahrten nach Sarajevo (vs. Olimpija Ljubljana) und Wien an. „Die nächsten Spiele werden nicht einfach. Wir wollen uns aber weiter nach oben orientieren, was mit dem Playoff-Ticket in der Tasche sicher leichter fallen wird. Mit dem nächsten Spiel in Bozen wartet wieder ein echter Brocken auf uns, doch wir fahren nach Südtirol um zu gewinnen. Wenn wir defensiv solide stehen, dann ist dies auch realistisch, denn offensiv tun sich uns immer Chancen auf“, so der 35-jährige Stürmer.

Headcoach Hannu Järvenpää muss weiterhin auf Defender Mario Altmann und Stürmer Brock McBride (beide verletzt) verzichten.

Freitag, 03. Jänner 2014, 19:45 Uhr
HCB Südtirol – EC VSV
Schiedsrichter: BERNEKER, FALKNER, Kalb, Schauer.

Bisherige Saisonduelle:
11.10.2013: EC VSV – HCB Südtirol 4:2 (2:0,2:2,0:0)
18.10.2013: HCB Südtirol – EC VSV 4:1 (1:0,3:0,0:1)
10.12.2013: EC VSV – HCB Südtirol 2:4 (1:0,0:2,1:2)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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