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EBEL

Bozen will Siegesserie gegen Olimpija Ljubljana weiterführen

Meister HCB Südtirol empfängt am Dienstag Schlusslicht HDD Telemach Olimpija Ljubljana.

Fünf Mal trafen der HCB Südtirol und der HDD Telemach Olimpija Ljubljana bisher aufeinander, fünf Mal hieß der Sieger Bozen. Die letzten Auftritte der Foxes waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt: Drei Mal in Folge musste der Meister zuletzt als Verlierer das Eis verlassen, unterlag in Dornbirn (2:3), zu Hause gegen die UPC Vienna Capitals (3:4) und am Sonntag zum ersten Mal in einem Tiroler Derby in Innsbruck (1:3). Zwar schossen die Südtiroler öfters auf’s Tor als ihre nördlichen Nachbarn, jedoch gelang Justin Keller und Company trotz 26 Schüsse nur ein Treffer, während die Haie Goalie Jaroslav Hübl mit nur 21 Schüssen gleich drei Mal bezwangen. Die Tor-Ausbeute ist heuer das leidige Thema in Bozen: 614 Mal feuerten die Foxes schon auf den gegnerischen Kasten und erzielten dabei 42 Tore, macht eine Scoring-Effizienz von nur 6,84%. Eine schlechtere Tor-Ausbeute hat nur HDD Telemach Olimpija Ljubljana: Die Slowenen trafen bei 538 Schüssen 35 Mal (Scoring-Effizient 6,51%).
Um nicht den Anschluss an die Top 6 zu verlieren, braucht der HCB Südtirol nun wieder Punkte. Drei Mal haben die Füchse diese Woche die Chance dazu: Gegen Ljubljana ist man noch unbesiegt. Danach wartet auf die Italiener am Samstag das Gastspiel in Szekesfehervar, wo die Foxes ebenfalls noch nie verloren haben und zum Abschluss am Sonntag das Gastspiel in Wien. Aber Achtung: Jede Serie kann einmal enden, wie der HCB erst am Sonntag im Tiroler Derby feststellen musste.

Der HDD Telemach Olimpija Ljubljana bestreitet in Bozen das vierte Auswärtsspiel in Folge. Nach Siegen in Wien und Innsbruck setzte es für Ales Music und Co. am Sonntag eine 0:6-Klatsche in Salzburg. Gegen den HCB Südtirol sind Ales Music und Co. noch sieglos, verloren bisher alle fünf Duelle. Alle Begegnungen waren aber hart umkämpft, vier Mal siegte der Meister, wie auch im ersten Saisonduell, mit nur einem Tor Unterschied. Und in Wien und Innsbruck zeigten die Drachen, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Stimmen zum Spiel:

Derek Nesbitt, Stürmer HCB Südtirol: „Wir treffen auf ein Team, das in Innsbruck einen großen Sieg eingefahren hat. Ljubljana hat eine Top-Linie und einen Tormann, der in unserem letzten Aufeinandertreffen ausgezeichnet hielt. Doch eigentlich sollten wir uns mehr um uns und unser Spiel kümmern, als auf unsere Gegner zu schauen. Nach den letzten drei Niederlagen müssen wir einen Weg finden, einen Sieg einzufahren. Wir haben – außer gegen Wien – unter unseren Erwartungen gespielt. Nun müssen wir Wege finden den Gegner auszuspielen, Tore zu schießen und Punkte zu sammeln.“

Ziga Pesut, Stürmer des HDD Telemach Olimpija Ljubljana: „Wenn wir weiterhin so diszipliniert agieren und kämpfen, wie in den letzten paar Spielen, dann können wir in Bozen sicher überraschen. Der eine Tag Pause nach den Gastspielen in Innsbruck und Salzburg am Wochenende hilft uns sicher auch.“

Personelles:

Beide Teams haben einige Ausfälle zu beklagen: Beim HCB Südtirol fehlen weiterhin Roland Hofer, Günther Hell und Mathew Sisca. Die Slowenen müssen ohne Rok Leber, Andrej Hebar und Gregor Koblar die Reise nach Bozen antreten. Außerdem zittert man in Ljubljana um den Einsatz von Gal Koren.

Dienstag, 25. November 2014 (19:45 Uhr)
HCB Südtirol – HDD Telemach Olimpija Ljubljana
Schiedsrichter: GAMPER, M. NIKOLIC, Nothegger, Schauer

Bisherige Saisonduelle:
23.10.2014: HDD Telemach Olimpija Ljubljana – HCB Südtirol 1:2 (0:1,1:1,0:0)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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