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EBEL

Bullen drehen Spiel in Klagenfurt

Brett Sterling und Kirk Furey - Photo: GEPA Pictures / Felix Roittner Brett Sterling und Kirk Furey – Photo: GEPA Pictures / Felix Roittner

Der EC-KAC verspielte eine 3:0-Führung. EC Red Bull Salzburg gab nie auf und gewann mit 4:3. In der Halbfinalserie liegt Salzburg nun mit 2:0 voran.

Spannung lag zwischen dem EC KAC und EC Red Bull Salzburg von der ersten Sekunde an in der Luft. Die Hausherren gingen bereits in der vierten Minute durch einen Backhand-Treffer durch Jamie Lundmark mit 1:0 in Führung. Er setzte den Puck ins kurze Eck. Der Treffer sollte den Rotjacken eigentlich Auftrieb bringen. Das Kommando übernahmen aber die Gäste, die Angriff um Angriff auf das Gehäuse von KAC-Torhüter Rene Swette fuhren. Der Klagenfurter Schlussmann präsentierte sich von seiner besten Seite, entschärfte einige Hochkaräter. Während die Salzburger eher dem Ausgleich, als der KAC dem Ausbau der Führung nahe waren, schlug Klagenfurt abermals zu. Wenige Meter nach der blauen Linie, lupfte Thomas Pöck die Scheibe backhand aufs Tor. Salzburg-Torhüter Luka Gracnar war die Sicht verstellt, die Scheibe ging zum 2:0 aus Klagenfurter Sicht ins Tor.

In Drittel Nummer zwei baute der EC KAC dank Kapitän Joe Reichel den Vorsprung auf 3:0 aus. Während Oliver Setzinger in der Kühlbox saß, besorgte Brett Sterling den Anschlusstreffer. Im Gegenzug hatte der EC KAC durch Patrick Harand die nächste Chance. Alleinstehend vor Gracnar traf er nur die Stange. Wenige Sekunden später traf auch Thomas Hundertpfund nur Metall. Effektiver waren auf der anderen Seite die Salzburger, die dank der Tore von Kyle Beach und Manuel Latusa ausgleichen konnten.

Im letzten Abschnitt war es wieder der EC KAC, der die Chance auf die abermalige Führung hatte. Martin Schumnig saß auf der Strafbank. In Unterzahl erkämpfte sich Harand die Scheibe, fuhr auf Gracnar zu und wurde gefoult. Den Penalty konnte der Wiener im Dress der Rotjacken nicht verwerten. Dafür traf John Hughes zum 4:3 für die Bullen. Hughes fuhr hinter das KAC-Tor, auf Höhe der Torlinie schoss er Swette an, von dessen Schulter die Scheibe ins Tor kullerte. KAC-Trainer Doug Mason brachte zwei Minuten vor Spielende für Swette einen sechsten Feldspieler, nahm daraufhin ein Time Out – es sollte nicht fruchten. Die letzte Chance hatte Thomas Hundertpfund vier Sekunden vor Spielende. Der Sieger in diesem Duell blieb Gracnar.

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Halbfinale (best of seven)
Di, 24.03.2015: EC KAC – EC Red Bull Salzburg 3:4 (2:0,1:3,0:1)
Schiedsrichter KELLNER/TRILAR; 4.812 Zuseher
Tore KAC: Lundmark (4.), Pöck (12.), Reichel (22.)
Tore RBS: Sterling (25.), Beach (28.), Latusa (33.), Hughes (51.)

Stand in der Best-of-seven-Serie: 0:2

Quelle: EBEL  –   Administrator: Martin Beranek

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