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EBEL

Bullen erzwingen Spiel 5 in Salzburg

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Der EC Red Bull Salzburg glich die Finalserie am Freitag mit einem 5:3-Erfolg in Bozen aus. Somit kommt es am Sonntag zum finalen Showdown um den Meistertitel in der Erste Bank Eishockey Liga.

Die Fans in der ausverkauften Eiswelle sahen zunächst einen verhaltenen Beginn von beiden Seiten. Erstmals gefährlich wurde es, als ein Schuss von Mark Santorelli am Kreuzeck vorbeizischte. Die Hausherren erhöhten den Druck schön langsam, ein Alleingang von Hannes Oberdörfer leitete kurz danach eine Drangperiode ein. Nun kamen aber auch die Salzburger auf, ein Versuch von Andreas Nödl verfehlte aber aus spitzem Winkel sein Ziel. Als sich plötzlich ein Breakaway für die Südtiroler ergab, blieb Salzburg-Goalie Bernd Brückler gegen Kim Strömberg siegreich. Auf der Gegenseite fiel der Treffer, als Dominique Heinrich (11.) im ersten Powerplay des Abends mit einem satten Weitschuss traf. Nur zwei Minuten später brachte Michael Boivin den Puck vor das Gehäuse der Bozener und Thomas Raffl stand richtig, musste den Puck nur mehr über die Linie drücken. Das Spiel wurde in weiterer Folge hitziger, bei vier gegen vier am Eis traf Andreas Nödl zudem die Stange. Im Gegenzug verkürzte Kim Strömberg noch vor der ersten Pausensirene nach schönem Zuspiel von Sebastien Piche.

Nach Wiederbeginn hatten die Gäste zwar mehr vom Spiel, die erste große Chance fand aber Bozen vor. John Esposito verpasste nach Zuspiel von Rick Schofield. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach knapp 28 Minuten sorgte Markus Gander für ausgelassene Jubelstimmung, als er bei einem tollen Alleingang das Tor umkurvte und die Nerven behielt – 2:2. Die Füchse hatten nun Rückenwind, konnten aber nicht gleich nachlegen. Die Salzburger fanden nach einigen Minuten wieder zu ihrem Spiel und durften bald auch die Powerplay-Formation auf das Eis schicken. Bei numerischer Überlegenheit gelang Konstantin Komarek (35.) nach Pass von Joe Motzko die erneute Salzburger Führung. Die Bullen hatten sogar noch die Chancen, um den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherzustellen, Komarek verpasste aber das leere Tor. Somit ging es beim Stand von 2:3 in die Kabinen.

Früh im dritten Abschnitt prasselten einige Schüsse auf Jaroslav Hübl ein, der HCB-Schlussmann verhinderte aber Schlimmeres. Die Hausherren schöpften aus einer überstandenen Unterzahl neue Kraft und spielten wenig später selbst Powerplay. In diesen zwei Minuten gelang den Füchsen nicht viel, doch acht Minuten vor dem Ende kamen sie sogar zu einer 5:3-Überzahl. Die Südtiroler warteten geduldig auf die Möglichkeit und schlussendlich verwertete Strömberg zum neuerlichen Ausgleich. Nun waren wieder die Rot-Weißen am Drücker, anstatt dem Sieg näher zu kommen unterlief ihnen aber eine doppelte Unachtsamkeit. Zwei Mal brachten die Füchse den Puck nicht aus der eigenen Zone, Garreth Roe bestrafte die Südtiroler mit dem Treffer zum 4:3. Etwas mehr als zwei Minuten vor dem Ende nahmen die Hausherren Goalie Hübl vom Eis, einen Treffer verbuchten aber nur mehr die Gäste, als Matthias Trattnig ins leere Tor einschob. Somit kommt es am Sonntag in Salzburg beim fünften Spiel zum finalen Showdown um den Meistertitel der Erste Bank Eishockey Liga.

11.04.14: HCB Südtirol – EC Red Bull Salzburg 3:5 (1:2, 1:1, 1:2)
Schiedsrichter: GEBEI/WARSCHAW, 7.200 Zuschauer (ausverkauft);
Tore Bozen: Strömberg (19., 53.), Gander (28.)
Tore Salzburg: Heinrich (11./pp), Raffl (13.), Komarek (35./pp), Roe (56.), Trattnig (60./en)
Stand in der Best-of-Five-Finalserie, EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol 2:2

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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