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EBEL

Bullen gelingt Revanche gegen 99ers

Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Der EC Red Bull Salzburg besiegte beim Trattnig-Comeback die Moser Medical Graz99ers mit 3:0 und revanchierte sich für die Niederlage vor zwei Tagen in Graz.

Der EC Red Bull Salzburg ging eher verhalten in das Rückspiel gegen die Moser Medical Graz99ers. Die Hausherren kontrollierten über weite Strecken das erste Drittel, konnten jedoch gegen eine sehr gut stehende Grazer Defensive kaum nennenswerte Chancen kreieren. Selbst standen sie im eigenen Drittel ebenfalls sehr gut, sodass die Gäste erst nach genau zehn Minuten den ersten Torschuss verzeichnen konnten. Die beiden besten Salzburger Chancen im ersten Abschnitt vergaben Nödl und Roe (im Powerplay). In den letzten fünf Minuten des Drittels kamen dagegen die 99ers mehrmals gefährlich vors Tor von Luka Gracnar. Latendresse (2x), Woger und Reinthaler scheiterten jedoch.

Zu Beginn des zweiten Drittels vergab Dave Meckler die bisher beste Chance der Red Bulls. In der Folge wurde der Spielfluss immer wieder durch Strafen unterbrochen. Salzburg war bemüht, die Gäste aus Graz standen jedoch sehr kompakt und warteten auf Konterchancen. Mitte des Abschnitts musste Andreas Kristler in die Kühlbox. Es folgten die stärksten zwei Minuten der 99ers, doch Olivier Labelle (3x) und Dustin VanBallegooie konnten Gracnar nicht bezwingen. Kurz darauf checkte Thomas Raffl Alexandre Picard in die Bande, woraufhin dieser nicht mehr weiterspielen konnte. Mit dem Pausenpfiff stocherte Troy Milam im Powerplay den Puck über die Torlinie, doch die Referees entschieden nach Videostudium, dass die Scheibe erst nach Ablauf der Zeit über der Linie war. Somit endete auch der zweite Abschnitt torlos.

In der 43. Minute entschied schließlich Guillaume Lefebvre das Spiel: Er streckte vor dem Salzburger Tor Joe Motzko nieder und bekam dafür eine 5-Minuten plus Spieldauer Strafe. Motzko (Nasenbeinbruch) konnte wie Picard das Spiel nicht zu Ende spielen und wird seinem Team länger fehlen. Im darauf folgenden Powerplay hämmerte Garrett Roe die Scheibe ins Kreuzeck zur Salzburger Führung. Eine Minute später musste auch noch VanBallegooie auf die Strafbank. Die doppelte Überzahl nutzte Brian Fahey nach 13 Sekunden zum 2:0 (47.). Die restliche Spielzeit wurde kaum 5 gegen 5 gespielt, beide Teams wechselten sich auf der Strafbank ab. Milam und Trattnig bzw. Strohmeier (im 5 gegen 3 Powerplay), VanBallegooie und Ganahl konnten jeweils ihre Überzahlchancen nicht verwerten. Den Schlusspunkt setzte Raffl mit seinem Empty-Net-Treffer zum 3:0 neun Sekunden vor dem Ende.

08.12.2013: EC Red Bull Salzburg – Moser Medical Graz99ers 3:0 (0:0,0:0,3:0)
Schiedsrichter: BERNEKER/NIKOLIC, 2.500 Zuseher
Tore Salzburg: 1:0 Roe (45./PP), 2:0 Fahey (47./PP2), 3:0 Raffl (60./EN)

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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