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EBEL

Bullen haben bereits zwei Matchbälle

Bullen wollen wieder jubeln © GEPA pictures/ Mathias Mandl Bullen wollen wieder jubeln © GEPA pictures/ Mathias Mandl

Der EC Red Bull Salzburg gewinnt den Overtime-Krimi gegen den EHC Liwest Black Wings Linz mit 3:2 und steht knapp vor dem Finaleinzug.

Nach dem Fehlstart in Salzburg war Linz darauf bedacht, die Salzburger Anfangs-Offensive im Keim zu ersticken. Das gelang den Black Wings, allerdings auf Kosten des Spielflusses. Es dauerte lange, bis die ersten Torchancen zustande kamen. Bei einem der ersten Schüsse schlug es in Minute zwölf dafür sogleich hinter Michael Ouzas ein: Dominique Heinrich verwertete einen Linzer Puckverlust hinter dem eigenen Tor per Direktschuss zum 1:0. Davon aufgerüttelt bäumte sich Linz auf und glich nicht einmal eine Minute später in Person von Brian Lebler durch eine sehenswerte Einzelleistung aus. Mit leichten spielerischen Vorteilen für Linz ging der erste Abschnitt zu Ende, die Partie gewann an Härte.

Die Härte erhielten die Mannschaften im Mitteldrittel aufrecht, auch in Sachen Tempo und Torgefahr wurde nun mehr geboten. Der Auslöser dafür war das frühe 1:2, Konstantin Komareks scharfer Pass in den Torraum wurde von Curtis Murphys Schlittschuh ins Tor abgefälscht. Daraus entwickelte sich das Spiel zu einem Auf und Ab. Linz war bemüht, den Spielstand schnell zu egalisieren, bot Salzburg damit aber viel Raum, um gefährliche Konter zu fahren. Mit Fortdauer des Drittels kamen beide Teams dem nächsten Treffer gefährlich nahe, selbst die Salzburger Drangperiode ab Minute 35 mit Großchancen fast im Sekundentakt konnte die Pausenführung aber nicht nach oben korregieren.

Linz erzwingt Overtime
Im Schlussdrittel übernahm Linz plötzlich das Kommando. Sieben Minuten dauerte es, ehe Robert Lukas sein Team durch wehementes Nachsetzen vor dem Tor von Bernd Brückler wieder zurückbrachte. Das 2:2 war die Folge einer langen Reihe an guten Möglichkeiten der Oberösterreicher. Mitte des Drittels hatten die Black Wings eine Unterzahl-Situation zu überstehen, Salzburg fand aber auch im Powerplay nicht zur Form der vorhergehenden 20 Minuten zurück und fing sich obendrein nach Ablauf von Leblers Strafe beinahe das dritte Gegentor ein. Erst gegen Ende und einige gute Linzer Chancen später tauten die Gäste wieder auf und trugen wiedererstarkt zu einer nervenaufreibenden Schlussphase bei.

Eine Entscheidung konnte erst die Overtime herbeiführen. Die Red Bulls schienen in dieser noch besser bei Kräften zu sein. Durch zwei aufeinanderfolgende Powerplays setzten sie sich dauehaft im Angriffsdrittel fest und stellten Ouzas immer wieder auf die Probe. Nachdem das Spiel sich wieder etwas offener gestaltet hatte und auch Linz nur knapp an der Entscheidung vorbeigeschrammt war, beendete Garrett Roe die Partie in der 70. Minute und baute die Serien-Führung auf 2:0 aus. Schon im nächsten Spiel könnten die Red Bulls mit einem Heimsieg das Finalticket lösen.

25.03.2014: EHC Liwest Black Wings Linz – EC Red Bull Salzburg 2:3 n.V. (1:1,0:1,1:0,0:1)
Schiedrichter: BERNEKER/WARSCHAW, 4.000 Zuschauer;
Tore BWL: Lebler (13.), R.Lukas (47.);
Tore RBS: Heinrich (12.), Komarek (22.), Roe (70.);

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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