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EBEL

Bullen verlieren überraschend klar in Fehervar

Manuel Latusa (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch Manuel Latusa (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

Fehervar AV19 machte am Dienstag mit einem 4:1-Heimerfolg über Leader EC Red Bull Salzburg einen wichtigen Schritt in Richtung direkter Playoff-Qualifikation.

Nach vier Niederlagen in Folge erwischten die Gastgeber diesmal einen Traumstart, bereits nach zwei Minuten erzielt Andras Benk die Führung. In dieser Tonart ging es auch weiter: So nützten die Ungarn einen Abstimmungsfehler in der Salzburger Hintermannschaft, als Daniel Koger nach einer schönen Einzelaktion mit seinem ersten Saisontreffer auf 2:0 stellte. Zwar zeigte auch der Tabellenführer seine Offensivbemühungen, die Tore fielen aber weiterhin nur auf einer Seite. Nach elf Minuten bezwang Kevin Wehrs Goalie Brückler, der gleich darauf Luka Gracnar Platz machen musste, zum dritten Mal. Bei seinem erst zweiten Einsatz nach längerer Verletzungspause musste der Slowene noch im ersten Abschnitt sein Können einige Male unter Beweise stellen, um einen höheren Rückstand zu verhindern.

Auch nach Wiederbeginn waren zunächst die ungarischen Teufel spielbestimmend, die erste Drangperiode brachte aber keinen weiteren Treffer ein. Diesen erzielte hingegen Thomas Raffl, es sollte eine Art Initialzündung für sein Team sein. Die Salzburger versuchten ihr Glück nun aus allen Lagen, feuerten im zweiten Abschnitt gleich 17 Mal auf das Gehäuse von Christian Engstrand. Vor allem in den Schlussminuten kamen die Bulls ihrem zweiten Tor nahe, doch auch in Überzahl wollte dieses nicht gelingen.

Den Schwung nahmen die Gäste in den Schlussabschnitt mit, zwei gefährliche Distanzschüsse von Troy Milam wurden aber zur sicheren Beute von Engstrand. Die Ungarn suchten ihr Glück zumeist im Konter, ein Versuch von Bence Sziranyi brachte aber nichts ein. Eine weitaus bessere Möglichkeit vergab Balint Magosi, der nach perfektem Zuspiel von Ladislav Sikorcin am starken Gracnar scheiterte. In den letzten Minuten starteten die Bulls einen Sturmlauf und versuchten nochmals heranzukommen. Doch auch mit sechs Feldspielern wollte kein Treffer mehr gelingen, diesen erzielte hingegen Fehervar in Person von Michael Boivin, der ins leere Tor zum 4:1 einschoss.

Di, 30.12.2014: Fehervar AV19 – EC Red Bull Salzburg 4:1 (3:0,0:1,1:0)
Schiedsrichter:  BABIC/TRILAR, 3.381 Zuseher
Tore Fehervar: Benk (2.), Koger (4.), Wehrs (11.), Boivin (60./en)
Tor Salzburg: Raffl (24.)

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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