Mit Ihrem Besuch auf www.eishockey.org stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.

EBEL

Capitals schaffen den Sprung ins Halbfinale

Kris Foucault © Martin Beranek Kris Foucault © Martin Beranek

 Die UPC Vienna Capitals stehen nach einem 2:1 Sieg nach Verlängerung gegen Fehervar AV19 im Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga. Der entscheidende Treffer durch Kris Foucault fiel erst in der 79. Spielminute.

Beide Mannschaften begannen engagiert, bei den Gästen war es Istvan Bartalis, der nach fünf Minuten eine gute Einschussmöglichkeit ausließ. Im Anschluss folgte eine starke Phase der Caps, die Ungarn blockten aber viele der Wiener Schüsse und so musste Fehervar-Keeper Miklos Rajna nur einmal in höchster Not gegen Andreas Nödl eingreifen. Danach wurde das Spiel härter, zweimal blieb ein Spieler der Magyaren nach einer Kollision am Eis liegen. In der Schlussphase hatte Frank Banham noch zweimal die Führung auf der Schaufel, konnte Matt Zaba aber nicht bezwingen.

Auch der Mittelabschnitt blieb hart umkämpft, es gab Strafen im Minutentakt aber auch Großchancen auf beiden Seiten. Zuerst vergab Daniel Koger nach einem 2-gegen-1 Break alleine vor Zaba, im Gegenzug konnte Kenny Magowan den bereits am Boden liegenden Rajna nicht überwinden. Vor allem die UPC Vienna Capitals sorgten in den vielen Überzahlspielen immer wieder für große Gefahr, Rajna behielt aber die Übersicht und brachte so das 0:0 auch in die zweite Pause.

Nach Wiederbeginn drängten die Hausherren auf die Entscheidung, Kris Foucault brachte die Scheibe bei seinen zwei Versuchen aber nicht im ungarischen Gehäuse unter. Auf der Gegenseite war es Frank Banham, der bei einem Solo knapp über das Tor schoss. In der Folge agierten beide Teams sehr vorsichtig, niemand wollte den entscheidenden Fehler machen. In Minute 54 war der Bann dennoch gebrochen. Andrew Sarauer fälschte einen Schuss von Csaba Kovacs unhaltbar für Zaba zur Führung für die Gäste ab. Die Antwort der Caps folgte vier Minuten später als Carson die Wiener nach einem Gestocher vor dem Tor in die Overtime schoss.

In dieser spielten beide Seiten abwartend, die Heimischen hatten aber mehr Spielanteile und fanden einige Chancen zur Entscheidung vor. Für diese sorgte in der 79. Minute Kris Foucault, der nach einem schweren Abwehrfehler der Ungarn alleine vor Rajna auftauchte und diesen mit einem trockenen Schuss durch die Beine bezwang.

Erste Bank Eishockey Liga, 6. Viertelfinale (Best-of-Seven):
Mi, 18.03.2015: UPC Vienna Capitals – Fehervar AV19 2:1 n.V. (0:0,0:0,1:1,1:0)
Schiedsrichter: GEBEI/PIRAGIC  Zuseher: 5350;
Tore VIC: Carson (58.), Foucault (79.);
Tor AVS: Sarauer (54.);

Endstand in der Best-of-seven-Serie: 4:2

Quelle: EBEL  –   Administrator: Martin Beranek

Kommentar verfassen