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EBEL

Caps können gegen Fehervar wieder jubeln

Vienna Capitals unter Zugzwang. Foto: pixelpoint Vienna Capitals unter Zugzwang. Foto: pixelpoint

Die UPC Vienna Capitals gingen gegen SAPA Fehervar AV19 bereits zum siebten Mal in Folge vor heimischer Kulisse als Sieger vom Eis. Nach hartem Kampf verloren die Ungarn mit 1:2.

Ein zerfahrenes Spiel war es, das sich in den Anfangsminuten am Kagraner Eis entwickelte. Wien beherrschte zwar das Spielgeschehen, Fehervar stand aber kompakt und bremste vor allem die Paradelinien der Hauptstädter entscheidend ein. Die erste gelungene Kombination der Heimischen konnte Marcus Olsson nicht mit einem Torerfolg krönen (8.). In Minute zehn waren es dann die Ungarn, die, ohne wirklich eine Chance vorgefunden zu haben, in Führung gingen. Ladislav Sikorcins Befreiungsschlag aus der neutralen Zone mutierte zu einem tückischen „Aufsitzer“ und stolperte, an Matt Zaba vorbei, ins Wiener Tor. In der Folge waren die Caps aggressiver. Die beste Ausgleichschance ließ Justin Keller ungenutzt, der nach sehenswertem Solo an Zoltan Hetenyi scheiterte.

Die Pause schien Szekeshvehervar nicht allzu gut getan zu haben. Kaum in sein Tor zurückgekehrt, musste Hetenyi erstmals hinter sich greifen. Francois Fortier (22.) überlupfte den AVS-Schlussmann geschickt und stellte auf 1:1. Von dieser technisch hochwertigen Aktion angetan, begannen Fortier und Co damit, sich Chance um Chance herauszuspielen. Die beste vergab Rafael Rotter in Minute 32. Er war einer von vielen Caps-Stürmern, die an diesem Eishockeyabend in Hetenyi ihren Meister fanden. Der in Hochform agierende Torhüter war neben der schwachen Wiener Chancenauswertung hauptverantwortlich dafür, dass es mit einem Gleichstand in die zweite Pause ging.

Der Beginn des Schlussabschnitts gehörte den Ungarn. Zwar hatte Wien mehr vom Spiel, Fehervar konnte aber zweimal, in Person von Csaba Kovacs (45.), im Konter für Gefahr sorgen. Exakt 15 Minuten brauchte Wien um an die Performance des Mitteldrittels anknöpfen zu können. In Minute 55 scheiterten mit Ferland und Olsson dann aber gleich zwei Donaustädter binnen weniger Sekunden daran, das Spiel zu entscheiden. Justin Keller tat es den beiden in der 57. Minute gleich. Eine Minute später konnte Zoltan Hetenyi dem Dauerbeschuss nicht mehr standhalten. Nach einem Gewaltschuss von Adrian Veideman stocherte Jonathan Ferland den Puck ins Gehäuse und besiegelte somit den knappen Heimsieg.

26.12.2013: UPC Vienna Capitals – SAPA Fehervar AV19 2:1 (0:1,1:0,1:0)
Schiedsrichter: SIEGEL/WARSHAW, Zuschauer: 4900;
Tore VIC: Fortier (22.), Ferland (58.);
Tor AVS: Sikorcin (10.);

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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