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EBEL

Caps ohne Philippe Lakos gegen 99ers

Foto: Wilhelm Valentin

Die UPC Vienna Capitals freuen sich nach Beendigung ihres Roadtrips auf ihr Heimspiel gegen die Moser Medical Graz 99ers. Nicht nur, weil nach der unglücklichen 3:4- Niederlage in Liebenau zwei Wochen zuvor ohnehin eine Rechnung unbeglichen aufscheint, sondern auch, weil die Leistung in Salzburg zeigte, dass die Caps derzeit gut in Form sind.

„Wenn wir das erste Tor geschossen hätten, wäre ich gespannt gewesen, wie sich das Spiel entwickelt hätte“, haderte Headcoach Tommy Samuelsson auch am Samstag noch mit den nicht genutzten Möglichkeiten in den ersten beiden Spielabschnitten in Salzburg. Wieder waren die Caps im Eröffnungsabschnitt das bessere Team – in den ersten zwanzig Minuten kommt kein anderes EBEL-Team an die Leistungen von Gratton & Co. heran. Von 13 Startdritteln ging nur eines verloren, wurden insgesamt nur drei Gegentreffer hingenommen. Doch von dieser Statistik konnten die UPC Vienna Capitals im Salzburger Volksgarten nicht profitieren: „Wir hatten ein, zwei gute Chancen – diese aber nicht nutzen können“, so Phil Horsky in der Analyse von Freitag.

Verstecken mussten sich die Wiener mit ihrer Leistung jedenfalls nicht: „Sowohl Salzburg wie auch wir haben auf sehr hohem Niveau gespielt, Kleinigkeiten haben den Unterschied ausgemacht, ein kleiner Fehler – und schon kippt die Partie“, analysierte Tommy Samuelsson. So gelang es am Ende den Salzburgern, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. Das möchten die Caps am Sonntag ebenfalls. Mit den Moser Medical Graz 99ers kommt ein starkes Team nach Wien-Kagran (die Steirer gewannen zuletzt ihre beiden Heimpartien) – das Hinspiel vor zwei Wochen endete mit einer knappen 3:4-Niederlage, bei der der entscheidende Siegestreffer erst 32 Sekunden vor der Schlusssirene fiel. Olivier Latendresse war an diesem Abend der Matchwinner für die Steirer (2 Tore, 1 Assist). Mit einem Erfolgserlebnis werden die Grazer jedenfalls anreisen, sie haben ihr Freitagspiel gegen Orli Znojmo sicher mit 4:1 gewonnen. Bei diesem Spiel debütierte auch Verteidiger Mario Scalzo, der bereits im Vorjahr der 99ers-Defensive offensives Momentum verlieh.

Auf Wiener Seite ist die Offensive vor allem in Heimspielen sehr gefährlich – während die Caps auswärts 2013/14 durchschnittlich rund 2,5 Mal pro Spiel das gegnerische Tor treffen, können sie im heimischen Eissportzentrum Kagran auf eine Torproduktion von fast 5 Toren verweisen. Da kommt es nur allzu recht, dass die Caps auch in der ewigen Statistik gegen die Graz 99ers eine hervorragende Heimbilanz haben, in der Regel drei von vier Spielen in Kagran siegreich beenden. „Die Spieler freuen sich auf die 99ers. Wir haben in Liebenau unglücklich verloren, im Eröffnungsdrittel dominiert und dann den Sieg doch hergeschenkt. Das soll am Sonntag nicht mehr passieren“, so Samuelsson.

Phil Lakos dürfte länger ausfallen

Der heutige Tag wurde für ein kurzes Eistraining und eine Teambesprechung genutzt, wie Assistant Coach Horsky heraustrich: „Bei diesem Spielplan ist Regeneration wichtig, wir haben das gestrige Spiel analysiert und uns auf Graz vorbereitet“. Leider musste nach dem Freitagspiel eine Verletzung bedauert werden: Verteidiger Phil Lakos bekam einen geblockten  Schuss unglücklich auf die Hand und wird aller Voraussicht nach länger ausfallen.

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