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EBEL

Caps siegen klar 3:0 in Linz

Philipp Lukas, Linz und Benoit Gratton, Vienna, EHC Liwest Black Wings Linz vs UPC Vienna Capitals. Foto: BWL / Eisenbauer Philipp Lukas, Linz und Benoit Gratton, Vienna, EHC Liwest Black Wings Linz vs UPC Vienna Capitals. Foto: BWL / Eisenbauer

Die UPC Vienna Capitals feiern in der Pick-Round einen 3:0 Auswärtssieg über den EHC Liwest Black Wings Linz und sind wieder Tabellenführer! Matt Zaba feierte sein viertes Saison-Shut-out.

Beide Teams zeigten im ersten Drittel volle Einsatzbereitschaft und Emotionen. Lediglich die Abwehr-Arbeit wurde vernachlässigt. Das führte zu einem Offensiv-Feuerwerk, ein Angriff jagte den nächsten. Die Capitals wussten im Gegensatz zum Heimteam, von ihren Chancen Gebrauch zu machen und schlugen durch Justin Keller in Minute fünf zum ersten Mal zu. Nur wenig später fing Jonathan Ferland einen blinden Pass von Rob Hisey ab und startete einen Drei-auf-Eins-Konter. Direkt vor Michael Ouzas legte er auf Dustin Sylvester quer, der nur noch den Schläger hinhalten musste. Das hohe Tempo blieb auch danach aufrecht, trotz vieler Möglichkeiten beider Teams blieb es aber beim 0:2.

Nach der Drittelpause war plötzlich der ganze Schwung abhanden gekommen. Die Teams leisteten sich zwar weniger Unkonzentriertheiten, der Mangel an Möglichkeiten war aber vor allem der zunehmenden Ideenlosigkeit zu schulden. Nur wenig Konstruktives war zu sehen, sobald sich eines der Teams mit der Scheibe über die Mittellinie bewegte. Auch Benoit Gratton und Franklin Macdonald hatten ihre erhitzten Gemüter wieder beruhigt, nachdem sie in Drittel eins mehrmals aneinander geraten waren. Im einzigen Powerplay des Abschnitts in Minute 38 konnte Linz ebenfalls keinen Aufschwung bewirken.

Die Black Wings waren somit gezwungen, in den letzten 20 Minuten einen Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen. In diesem torkargen Spiel war jede Minute goldwert, Linz warf deshalb alles nach vorne, was sie an diesem Abend offensiv zu bieten hatten. Und tatsächlich gewann die Begegnung dadurch wieder an Schwung und die muntere Gangart des ersten Drittels fand eine späte Fortsetzung. Matthew Zaba ließ die Gastgeber ein ums andere Mal mit sicheren Paraden verzweifeln und seine Capitals damit die unsichere Anfangsphase ohne Gegentreffer überstehen. Immer wieder unterbrach der Ex-Linzer Justin Keller die Anschluss-Bemühungen des Gegners mit gefährlichen Tormöglichkeiten. In Minute 57 krönte er die starke Leistung mit seinem zweiten Treffer, das 3:0 war gleichzeitig die Entscheidung und der Endstand. Zaba sorgte durch sein Shutout für das erste Linzer Spiel ohne eigenes Tor seit 170 Liga-Spielen.

30.01.2014: EHC Liwest Black Wings Linz – UPC Vienna Capitals 0:3 (0:2,0:0,0:1)
Schiedsrichter: BERNEKER/TRILAR, 3800 Zuschauer;
Tore Wien: Keller (5./57.), Sylvester (9.);

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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