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Das Duell Salzburg vs. Dornbirn wird mit best of three fortgesetzt

Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Image shows Mark Cullen (EC RBS) and Brett Sonne (Dornbirn) EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Mark Cullen (EC RBS) und Brett Sonne (Dornbirn) – Foto: GEPA

Das Play-off-Viertelfinalduell zwischen dem EC Red Bull Salzburg und dem Dornbirner EC steht nach vier Spielen 2:2 und wird nun ab Sonntag in der Mozartstadt best of three fortgesetzt.

Der EC Red Bull Salzburg ist zurück im Kampf um den Halbfinal-Einzug! 0:2 lagen Matthias Trattnig und Co. in der Best-of-seven-Viertelfinalserie gegen den Dornbirner EC schon zurück, doch nach zwei Salzburger Siegen steht es jetzt 2:2-Unentscheiden. Damit beginnt das Duell wieder bei null und wird nun am Sonntag in der Mozartstadt „best of three“ fortgesetzt. Auch in Spiel 4 hatten die Red Bulls mehr als doppelt so viele Torschüsse, dennoch traf zunächst nur der Gegner. Aber die Truppe von Don Jackson steckte auch nach einem 0:2-Rückstand nicht auf und konnten die Partie dank eines starken Schlussabschnitts noch 4:2 gewinnen. „Wir starteten gut ins letzte Drittel und haben gleich wie Tore geschossen. Danach haben die Bulldogs etwas den Kopf hängen lassen und im Finish haben wir dann eine dumme Strafe von ihnen im Powerplay bestraft!“, so Andreas Kristler.

Bereits am Sonntag geht das Play-off-Viertelfinalduell in der Mozartstadt in die fünfte Runde. Die Bullen wollen sich mit Saisonsieg Nummer 40 zwei Matchbälle sichern. Dazu will auch Salzburgs Nummer 40 wieder seinen Beitrag leisten. Der 23-jährige Stürmer traf in der Post-Season bereits drei Mal und bereitete ein Tor vor. Insgesamt erzielte Kristler 2013/14 in 53 Liga-Einsätzen 15 Goals und 14 Assists (Plus-Minus: +12). „Es ist noch ein langer Weg in die nächste Runde. In Salzburg müssen wir von Anfang an Gas geben, uns nicht von ihrem Spielstil provozieren lassen und dort weitermachen, wo wir in Dornbirn aufgehört haben. Wir wissen, das Dornbirn im Powerplay sehr stark ist“, so Stürmer Andreas Kristler.

Auch Verteidiger Florian Mühlstein ist zuversichtlich, dass sich sein Team daheim erstmals die Serienführung und den ersten Matchball schnappt: „Wir haben gezeigt, dass wie zu Hause und auswärts gewinnen können. Das ist gut für uns und die Moral. Am Sonntag wollen wir wieder angreifen und den dritten Sieg nach Hause fahren.“

Dornbirner Bulldogs müssen noch einmal in Salzburg gewinnen

Die Euphorie in Dornbirn kann auch der Serienausgleich nicht stoppen. Aber natürlich schmerzte die Bulldogs die bittere 2:4-Heimniederlage gegen den EC Red Bull Salzburg nach einer 2:0-Führung. Damit steht es nun in der Best-of-seven-Viertelfinalserie 2:2. „Diese Niederlage tut uns natürlich weh, gerade nach einer 2:0-Führung. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und in Salzburg zurückschlagen“, so Stürmer Niki Petrik. Trainer Dave MacQueen konnte trotz der Pleite stolz sein auf sein Team: „Ich bin stolz auf die Jungs, wir kämpfen gegen das vielleicht beste Team der Liga. Jeder ist enttäuscht über den Ausgang des Spiels. Es steht jetzt 2:2 in der Serie und geht nun best of three war. Der Wendepunkt war sicher ihr Anschlusstreffer in Überzahl kurz vor der zweiten Drittelpause. Es ist ein großer Unterschied, ob man mit einem 1:2 oder 0:2-Rückstand die letzten 20 Minuten startet. Leider machten wir im Schlussdrittel gleich einige schlechte Entscheidungen, die Salzburg zwei Treffer ermöglichten. Aber die Jungs steckten auch danach nicht auf, hatten ihre Möglichkeiten, nur leider gelang uns kein Tor mehr.“

Durch die Heimniederlage verloren die Vorarlberger auch den Heimvorteil wieder an den Grunddurchgangsieger und müssen nun ein weiteres Match in der Mozartstadt gewinnen, um die nächste Play-off-Runde zu erreichen. Die ersten beiden Viertelfinalspiele im Volksgarten verliefen jedenfalls eng – einmal siegten die Bulldogs und einmal die Bullen in der Overtime – und lassen für Spiel 5 einen harten Fight um den ersten Matchball erwarten: „Wir sind nicht so weit gekommen, um nun aufzugeben. Die Jungs werden für den nächsten harten Kampf in Salzburg wieder gut vorbereitet sein! Wir werden versuchen die besten Spieler im richtigen Moment zu bringen und hoffentlich einen Weg finden das Spiel zu gewinnen“, so der Kanadier. Martin Mairitsch (Saisonende) steht dem Team nicht mehr zur Verfügung, der Einsatz von Kevin Montgomery ist fraglich.

Sonntag, 16. März 2014, 17:30 Uhr
EC Red Bull Salzburg – Dornbirner Eishockey Club
Schiedsrichter: GEBEI, M. NIKOLIC, Nemeth, Rakovic.

Bisherige Saisonduelle:
22.10.2013: Dornbirner EC – EC Red Bull Salzburg 4:7 (1:1,2:2,1:4)
29.10.2013: EC Red Bull Salzburg – Dornbirner EC 5:2 (3:1,0:0,2:1)
28.12.2013: Dornbirner EC – EC Red Bull Salzburg 1:3 (1:1,0:1,0:1)
01.01.2014: EC Red Bull Salzburg – Dornbirner EC 5:3 (0:0,2:1,3:2)

Play-off:
07.03.2014: EC Red Bull Salzburg – Dornbirner EC 2:3 n. V. (1:1,0:1,1:0,0:1)
09.03.2014: Dornbirner EC – EC Red Bull Salzburg 5:4 (2:0,2:2,1:2)
11.03.2014: EC Red Bull Salzburg – Dornbirner EC 4:3 n. V. (1:2,2:1,0:0,1:0)
14.03.2014: Dornbirner EC – EC Red Bull Salzburg 2:4 (1:0,1:1,0:3)
Stand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie, EC Red Bull Salzburg – Dornbirner EC: 2:2

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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