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EBEL

DEC und die Topteams der Liga

Graham Mink und Co. blicken auf zwei Heimspiele am Wochenende. (Foto: ©DEC/Frostworx/Fahrner.) Graham Mink und Co. blicken auf zwei Heimspiele am Wochenende. (Foto: ©DEC/Frostworx/Fahrner.)

Der Dornbirner Eishockey Club hat am Freitag (19:15 Uhr) den EC VSV und nur 24 Stunden später die UPC Vienna Capitals zu Gast. Die Bulldogs haben in den letzten fünf Heimspielen immer gepunktet.

Mit einem Sieg oder zwei Punkten beendete der Dornbirner Eishockey Club seinen Roadtrip nach Linz (1:5), Klagenfurt (4:3) und Innsbruck (4:7). Damit nehmen die Bulldogs in der Tabelle weiterhin den zehnten Platz ein. Dabei hatten sich Patrick Jarrett und Co. nach ihrem Erfolg beim Meister auch im Westderby einiges ausgerechnet: In einem verrückten Match verwandelten die Vorarlberger einen 0:3-Rückstand in eine 4:3-Führung, mussten aber am Ende doch als klarer 4:7-Verlierer das Eis verlassen. „Nach dem Erfolg in Klagenfurt war unser Blick nach vorne gerichtet und wir wollten so weiter machen. Wir konnten das Spiel in Tirol auch drehen, gaben es aber wieder aus der Hand. Uns unterlaufen defensiv Fehler, die in der Phase der Meisterschaft nicht mehr passieren dürfen. Das hat uns einen Dämpfer gegeben, aber das Spiel ist abgehakt“, so Nicolas Petrik.

Nach drei Auswärtsspielen bestreitet die Truppe von Dave MacQueen nun zwei Heimspiele innerhalb von nur 24 Stunden gegen den EC VSV (Fr) und die UPC Vienna Capitals (Sa). Beide Teams stehen in den Top 3 der Liga! Während der DEC gegen Villach beide bisherigen Saisonduelle klar verlor (3:6 und 1:7), lautet die Saisonbilanz gegen die Bundeshauptstädter 1:1. „Villach und Wien sind klar zu favorisieren, wir wollen aber so viele Punkte wie möglich holen! Wir müssen jedoch defensiv eindeutig besser stehen, diszipliniert agieren, denn Villach hat das beste Powerplay in der Liga, und wieder zu den Basics zurückkehren: Die Kleinigkeiten richtig machen und einfaches Eishockey spielen“, weiß der Stürmer. Die letzten Heimspiele sorgen bei Patrick Jarrett und Company jedenfalls für Mut und Hoffnung, denn in den letzten fünf Heimspielen feierten die Bulldogs drei Siege und scheiterten zwei Mal erst im Shoot-out! Zuletzt blieben die Vorarlberger daheim am 22. Oktober 2013 gegen den EC Red Bull Salzburg punktelos.

Viel wird auch vom Powerplay der Bulldogs abhängen. Das Überzahlspiel ist die große Stärke der Vorarlberger. Im Powerplay gelangen dem DEC bereits 28 Treffer in 120 Versuchen (Effizienz: 23,33 Prozent, Platz 3)! Trainer Dave MacQueen steht derselbe Kader, wie in den letzten Spielen zur Verfügung. Und Nicolas Petrik fiebert auch schon dem nächsten Duell mit Bruder Benjamin Petrik (VSV) entgegen. „Es ist an der Zeit, dass ich mit den Bulldogs wieder einmal gewinne!“ Bisher konnten die Vorarlberger sich in sechs Duellen mit den Adlern erst einmal durchsetzen!

Adler wollen in Dornbirn wieder eiskalt sein
Der Höhenflug des EC VSV ist vorerst gestoppt. Nach neun Siegen in Folge mussten sich die blau-weißen Adler am Dienstag vor eigenem Publikum dem HCB Südtirol mit 2:4 geschlagen geben. Der Grund der Niederlage war rasch gefunden: Während Derek Ryan und Co. bei 37 Torschüssen nur zwei Mal trafen, war der HCB bei 32 Schüssen vier Mal erfolgreich. „Wir haben unsere Chancen nicht in gewohntem Masse nützen können. Irgendwie fehlte uns in den ersten 40 Minuten das Feuer und dann war es leider zu spät. Die Niederlage ist natürlich bitter: Erstens verliert man immer ungern und zweitens ist die Serie zu Ende“, sagte Benjamin Petrik. Mit einer Scoring-Effizienz von 11,92 Prozent sind die blau-weißen Adler eigentlich das effektivste Team der Liga. Gegen die Südtiroler blieb man hier mit einer Scoring-Effizienz von 5,3 Prozent deutlich darunter…

Nun wartet am Freitag das Gastspiel in Dornbirn. Dort kommt es nun gleich zu zwei Bruderduellen. Nicolas Petrik und Patrick Jarrett (DEC) treffen auf Benjamin Petrik und Cole Jarrett (EC VSV). Im Saisonduell haben die Adler mit 2:0-Siegen und 13:4-Treffern klar die Nase vorne! Außerdem haben die Villacher in der Fremde zuletzt fünf Mal gewonnen, kassierten die letzte Auswärtsniederlage zu Allerheiligen in Salzburg (1:9). „Wir wollen natürlich wieder gewinnen!“, stellte Benjamin Petrik klar. Villach ist allerdings gewarnt. Immerhin haben die Bulldogs am Sonntag beim Erzrivalen in Klagenfurt gewonnen. „Dornbirn hat ein gutes Team, sie haben erst vor wenigen Tagen in Klagenfurt gewonnen. Wir müssen unsere Chancen besser nützen als gegen Bozen“, weiß der 25-Jährige, der heuer auch schon gegen den DEC getroffen hat. Aktuell hält der Stürmer in dieser Saison bei fünf Treffern und zwölf Assists aus 29 Einsätzen und hat damit seinen Punktebestwert aus dem Vorjahr bereits jetzt egalisiert. Alleine in den letzten neun Spielen scorte der Angreifer vier Treffer und sechs Assist. Die Adler, die in 31 Spielen schon 126 Mal (Bestwert) trafen, müssen weiterhin ohne Mario Altmann und Thomas Höneckl auskommen. Youngster Alexander Rauchenwald steht hingegen vor seinem Comeback.

Freitag, 13. Dezember 2013 (19:15 Uhr)
Dornbirner Eishockey Club – EC VSV (186)
Schiedsrichter: FALKNER, SMETANA, Johnston, Johnstone
Bisherige Saisonduelle:
07.09.2013: Dornbirner Eishockey Club – EC VSV 3:6 (0:4,1:0,2:2)
13.11.2013: EC VSV – Dornbirner Eishockey Club 7:1 (2:0,3:0,2:1)

Samstag, 14. Dezember 2013 (19:15 Uhr)
Dornbirner Eishockey Club – UPC Vienna Capitals (189)
Schiedsrichter: BERNEKER, SMETANA, Johnston, Plattner
Bisherige Saisonduelle:
03.10.2013: UPC Vienna Capitals – Dornbirner Eishockey Club 3:4 (1:0,1:2,1:2)
21.11.2013: UPC Vienna Capitals – Dornbirner Eishockey Club 5:3 (1:0,1:2,3:1)

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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