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EBEL

Dornbirn: Der Krampf mit der Chancenauswertung

Zuletzt haderten die Vorarlberger vor allem mit ihrer Chancenauswertung. So gelang Patrick Jarrett und Co. gegen Linz bei 29 Schüssen nur ein Tor, während der Gegner bei 30 Schüssen drei Mal traf. Auch in Innsbruck ließ die Ausbeute zu wünschen übrig, so gelangen den Bulldogs im Westderby bei 36 Tor-Schüssen auch nur zwei Treffer.Die Innsbrucker Haie hingegen waren bei 30 Schüssen fünf Mal erfolgreich. „Wir brauchen gefühlte zehn bis 15 Chancen um ein Tor zu machen“, sprach Trainer Dave MacQueen die Problematik an.

Stürmer Martin Mairitsch, der nach seiner Heimkehr noch auf sein erstes Tor im Bulldogs-Dress wartet, gibt sich zuversichtlich für das Duell mit dem (Rekord-)Meister: „Mit einer ähnlichen Vorstellung wie gegen Linz haben wir am Sonntag reelle Chancen Punkte zu holen.“ 

Dass die Vorarlberger Tore schießen können, zeigten sie heuer bereits unter anderem beim 6:5-Sieg nach Penaltyschießen beim HCB Südtirol oder beim 4:0-Sieg über Ljubljana. Beste Torjäger sind Luciano Aquino, Brendan Brooks und Heimkehrer Martin Grabher-Meier mit je vier Toren.

Spielbericht vom Freitag: Linzer besiegten Dornbirn

Ein für den weiteren Saisonverlauf mitunter schon richtungsweisendes Spiel stand für die Bulldogs im heimischen Messestadion gegen den Vorjahreshalbfinalisten aus Linz an. Dementsprechend offensiv und engagiert starteten die Hausherren ins Spiel, fanden zahlreiche Chancen vor und hatten mit zwei Stangenschüssen in den ersten Minuten Pech. Chris D‘Alvise (9./pp1) krönte die Dornbirner Anfangsoffensive und netzte nach schönem Sololauf zur Führung ein. Doch die Black Wings trafen postwendend – erstmals im Powerplay überhaupt – durch Curtis Murphy (11./pp1) zum 1:1. Trotz starkem Startdrittel mussten die unaufmerksamen Bulldogs kurz vor der ersten Pause auch noch das 1:2 durch Fabian Scholz (20.) hinnehmen.

Im Mittelabschnitt dasselbe Bild, die Vorarlberger im Vorwärtsgang, die Linzer trafen im Konter durch Brian Lebler (26.) und agierten aus einer massierten Deckung.

Mit Stand 1:3 ging es in den Schlussabschnitt. Die drückend überlegenen Bulldogs kämpften weiter verbissen um den Anschlusstreffer, liefen sich aber immer wieder in der Black Wings Defensive fest. Auch im Powerplay war die Linzer „Mauer“ mit einem glänzend disponierten Michael Ouzas im Tor nicht zu bezwingen. Somit nahmen die Gäste aus Oberösterreich beide Punkte mit.

Dornbirner Eishockey Club – EHC Liwest Black Wings Linz 1:3 (1:2,0:1,0:0)
Schiedsrichter: NIKOLIC/PODLESNIK; Zuschauer: 2136;
Tore: D’Alvise (9./pp); bzw. Murphy (11./pp), Scholz (20.), Lebler (26.);

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