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EBEL

EC Red Bull Salzburg im Finale

Red Bulls im Torjubel – Photo-GEPA-pictures-Mathias-Mandl

Der EC Red Bull Salzburg zog am Freitag als erstes Team ins Finale der Erste Bank Eishockey Liga ein. Die Red Bulls gewannen auch das dritte Duell mit den Black Wings Linz, feierten zu Hause einen 3:0-Erfolg.

Im ausverkauften Volksgarten standen beide Defensivreihen zunächst kompakt. Daran änderte auch die erste Überzahl der Salzburger nichts, erst nach Ablauf der Strafe prüfte Evan Brophey Linz-Schlussmann Mike Ouzas erstmals ernsthaft. Im zweiten Powerplay wurden die Red Bulls schon gefährlicher, Dave Meckler und Thomas Raffl kamen dem Führungstreffer nahe. Die Black Wings überstanden eine 48-sekündige 3:5-Situation unbeschadet, brachten sich danach aber selbst um den Lohn der harten Arbeit: Mark Cullen (12.) nützte einen Abspielfehler der Gäste mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck. Die Salzburger waren nun überlegen, drückten dem Spiel sogar in ihrer ersten Unterzahl den Stempel auf. Die Linzer wurden bei gleicher Spielstärke phasenweise in das eigene Drittel gedrängt, Andreas Kristler vergab aber die beste Chance auf den nächsten Treffer. Somit gingen die Red Bulls mit einem knappen 1:0 in die erste Pause.

Während Salzburg noch den vergebenen Chancen nachtrauerte, kamen die Black Wings wie verwandelt aus der Kabine und drückten bei doppelter Überzahl auf den Ausgleich. Bernd Brückler, im ersten Drittel noch kaum geprüft, konnte sich aber auszeichnen und brachte die Red Bulls unbeschadet durch ihr kurzfristiges Tief. Diesem folgte eine neuerliche Drangperiode Salzburgs, Linz hatte den schnellen Kontern der Hausherren wenig entgegen zu setzen. Wie in der Endphase des Anfangsdrittels führte kein Weg an Ouzas vorbei, Raffl vergab in Minute 32 die beste Möglichkeit auf das 2:0. Brückler war vorwiegend in der Zuseherrolle, bei Andrew Kozeks Alleingang war er jedoch hellwach. Es blieb also auch nach 40 gespielten Minuten trotz Salzburger Überlegenheit beim 1:0.

Die Hausherren setzten auch im Schlussabschnitt die ersten Akzente, nach einem schönen Alleingang fand der Querpass von Joe Motzko aber keinen Abnehmer. Auf der Gegenseite wurde Brückler vermehrt aus der Distanz geprüft, während Ouzas mit einem artistischen Save vorerst Schlimmeres verhinderte. Im nächsten Powerplay schlugen die Bullen aber zum zweiten Mal zu, Dominique Heinrich (46.) traf von der blauen Linie. Die Linzer gaben sich nicht geschlagen, doch Brückler behielt auch gegen Andrew Kozek seine weiße Weste. Es folgte das Tor auf der anderen Seite: Nach toller Vorarbeit von Garrett Roe schob Kristler zur Vorentscheidung ein. Die Gäste gingen jetzt volles Risiko, beim Salzburg-Schlussmann war jedoch spätestens Endstation. Nach einigen erfolglosen Versuchen verpufften die Angriffsbemühungen der Oberösterreicher und die Red Bulls spielten den Sieg trocken über die Zeit. Am Ende hielt Brückler beim Finaleinzug sogar sein Shutout fest.

28.03.14: EC Red Bull Salzburg – EHC LIWEST Black Wings Linz 3:0 (1:0,0:0,2:0)
Schiedsrichter: DREMELJ/GEBEI, 3.200 Zuseher
Tore Salzburg: Cullen (12.), Heinrich (46.), Kristler (47.)
Endstand der Best-of-Five-Halbfinalserie: RBS – EHL: 3:0

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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