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EBEL

Fehervar reist quer durch Österreich

Luciano Aquino mit Torhunger. (Foto: ©DEC/GEPA pictures.) Luciano Aquino mit Torhunger. (Foto: ©DEC/GEPA pictures.)

Zwei Spiele in nur 24 Stunden sind für den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ mittlerweile Business as usual. Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison stehen für den HCI nämlich zwei Spiele innerhalb von nur 24 Stunden an: Am Freitag empfangen die Tiroler SAPA Fehervar AV19 und am Samstag treffen die Haie ebenfalls zu Hause auf Angstgegner UPC Vienna Capitals. „Das darf keine Ausrede sein. Zuletzt gewannen wir auch das zweite Spiel in Ljubljana“, erinnert sich HCI-Kapitän Patrick Mössmer gerne zurück.

Denn auch am letzten Wochenende absolvierten Patrick Mössmer und Co. in Villach und in Ljubljana zwei Partien innerhalb von nur 24 Stunden: Nach einer 0:4-Niederlage in Villach, siegten die Tiroler am Tivoli 6:5 und feierten ihren siebten Sieg im 25. Saisonspiel. Zum Vergleich: Im Vorjahr gewann der Tabellenvorletzte in der gesamten Saison nur acht Partien. „Letztes Jahr waren wir nur Kanonenfutter, heuer gelingen uns auch immer wieder Siege zwischendurch. Wir sind sicher besser als im Vorjahr: Vor allem unsere Imports sind stärker und unsere zwei Goalies geben uns in jedem Spiel eine Chance zu gewinnen. Der Erfolg in Ljubljana war gut für die Moral der Mannschaft“, weiß der Stürmer. Mit dem Erfolg am Tivoli beendeten die Haie gleichzeitig ihre sieben Spiele dauernde Durststrecke.

Nun warten auf Patrick Mössmer und Company am Freitag und Samstag zwei Heimspiele gegen SAPA Fehervar AV19 und die UPC Vienna Capitals. Gegen die beiden Teams hat der HCI völlig unterschiedliche Bilanzen: Während die Haie 2013/14 bislang beide Duelle mit den Teufel gewannen, ist man gegen Wien seit der Rückkehr in die Erste Bank Eishockey Liga noch sieglos, verlor alle sechs Duelle. Vor eigenem Publikum konnte man gegen den Vizemeister in zwei Spielen noch nicht einmal ein Tor erzielen… Heuer hat man Wien aber erstmals zu Gast. „Die Ungarn liegen uns heuer. Wien ist ein anderes Kaliber, da heißt es für uns kämpfen. Wir müssen defensiv gut stehen und vorne die Chancen nützen“, so Patrick Mössmer. Im Tor beginnt am Freitag Patrick Machreich, Adam Munro zog zwar bereits erste Schwünge auf dem Eis, will aber noch kein Risiko eingehen. Weiters müssen noch Benedikt Schennach und David Lindner passen. Hinter dem Einsatz von Max Steinacher steht hingegen ein Fragezeichen.

Fehervar reist in den Westen

Auch SAPA Fehervar AV19 hat in der Saison bereits jede Menge Erfahrung mit Doppel-Wochenenden gemacht. Die Magyaren bestreiten am Freitag und am Samstag ebenfalls zum sechsten Mal zwei Spiele in 24 Stunden. Zunächst gastieren die Teufel beim HCI und einen Tag später in Dornbirn. Zuletzt verloren die Ungarn am Dienstag auch ihr drittes Saisonduell gegen Schlusslicht HDD Telemach Olimpija Ljubljana zu Hause mit 1:2. „Wir haben das Spiel gegen die Slowenen zwar dominiert, aber leider nicht die nötigen Tore gemacht”, ärgerte sich Headcoach Marty Raymond.

Nun warten auf Viktor Tokaji und Co. die zwei Auswärtsspiele in Innsbruck und Dornbirn. Gegen die beiden Teams aus dem Westen Österreichs verloren die Teufel in dieser Saison beide Saisonduelle, im Ländle konnten die Ungarn überhaupt noch nie gewinnen! Außerdem blieben die Magyaren auswärts zuletzt drei Mal in Folge ohne Punkte. „Wir werden Innsbruck sicher nicht unterschätzen. Sie haben einen guten Torhüter. Wir müssen sehr viel Verkehr vor ihrem Goalie erzeugen und ihm so die Sicht nehmen, um erfolgreich zu sein“, weiß der Kanadier, der auch schon einen Ausblick auf das Gastspiel in Dornbirn wagte: „Dornbirn ist ein bisschen, wie wir: Der DEC überrascht auch immer wieder gegen stärkere Teams. Es ist unser zweites Spiel in nur 24 Stunden. Wir müssen mit vier Linien agieren und die Shifts kurz halten, damit wir Energie für das ganze Spiel haben. Außerdem müssen wir diszipliniert spielen, denn die Vorarlberger haben ein starkes Powerplay. Wie in allen Spielen müssen wir zum Tor gehen, können auch ein schmutziges Tor machen“, schloss Raymond, der erneut auf die Youngstars Peter Vincze, Csanad Erdely und Ferenc Kocsis setzt. Colton Yellow Horn kehrt nach kurzer Verletzungspause ins Team zurück. Die Reise in den Westen Österreichs nicht antreten werden Gergö Toth und der noch gesperrte Attila Orban.

Freitag, 29. November 2013 (19:15 Uhr)
HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – SAPA Fehervar AV19 
Schiedsrichter: ERD, SMETANA, Johnston, Smeibidlo

Bisheriges Saisonduelle:
20.09.2013: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – SAPA Fehervar AV19 7:2 (3:1,2:1,2:0)
26.10.2013: SAPA Fehervar AV19 – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 0:1 (0:0,0:0,0:1)

Samstag, 30. November 2013 (17:30 Uhr)
HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – UPC Vienna Capitals
Schiedsrichter: ERD, SMETANA, Johnston, Smeibidlo

Bisherige Saisonduelle:
27.09.2013: UPC Vienna Capitals – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 5:0 (3:0,1:0,1:0)
25.10.2013: UPC Vienna Capitals – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 3:2 (2:1,1:0,0:1)

Samstag, 30. November 2013 (19:15 Uhr)
Dornbirner Eishockey Club – SAPA Fehervar AV19 
Schiedsrichter: DREMELJ, WARSCHAW, Cerne, Widmann

Bisherige Saisonduelle:
04.10.2013: SAPA Fehervar AV19 – Dornbirner Eishockey Club 2:4 (1:0,1:2,0:2)
20.10.2013: Dornbirner Eishockey Club – SAPA Fehervar AV19 4:3 n. V. (2:1,0:2,1:0,1:0)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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