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EBEL

Fehervar will diesmal in das Halbfinale einziehen

Zaba Matt © Martin Beranek Zaba Matt © Martin Beranek

Fehervar AV19 empfängt am Freitag zum Auftakt der Best-of-seven-Viertelfinalserie die UPC Vienna Capitals. Die Ungarn nehmen ihren vierten Anlauf erstmals ein Halbfinale zu erreichen.

Zum zweiten Mal in der Geschichte der Erste Bank Eishockey Liga kommt es ab Freitag zu einem Play-off-Duell zwischen Fehervar AV19 und den UPC Vienna Capitals. 2009/10 setzten sich die Wiener im Play-off-Viertelfinale gegen die Ungarn mit 4:1-Siegen durch. Beide Teams haben sich seither stark verändert: Mit Philippe Lakos und Rafael Rotter (beide VIC) bzw. Viktor Tokaji, Andras Benk, Daniel Koger und Csaba Kovacs (alle AVS) sind nur noch sechs Cracks von damals mit dabei.

FehervarAV19 nimmt heuer den vierten Anlauf erstmals eine Play-off-Serie zu überstehen: Letztes Jahr scheiterte die Truppe von Rob Pallin mit 0:4 an Meister HCB Südtirol, davor bereits jeweis einmal an HDD Telemach Olimpija Ljubljana (2:4) und eben an den UPC Vienna Capitals. Die Wiener wollen heuer nach zehn Jahren zum zweiten Mal den Titel in die Bundeshauptstadt holen. Mit Jim Boni steht jener Mann hinter der Bande, der die Capitals 2004/05 zum bislang einzigen Titelgewinn führte. Letztes Jahr war für Jonathan Ferland und Co. im Viertelfinale mit 1:4 gegen den EC VSV Schluss.

Ausgeglichene Saisonbilanz

In dieser Saison standen sich Fehervar AV19 und die UPC Vienna Capitals bisher sechs Mal gegenüber, beide Teams waren je drei Mal erfolgreich. Während die Wiener zuletzt in Linz klar verloren und damit im vierten Spiel unter Jim Boni erstmals ohne Punkte blieben, gehen die Ungarn mit drei Erfolgserlebnissen in ihr erstes Play-off-Spiel. Daheim sind die Magyaren eine echte Macht, gewannen sieben ihrer letzten acht Spiele. Fehervar AV19 stellt mit Andrew Sarauer (59 Punkte) den Topscorer der Liga und kann sich zudem auf vier ausgeglichene Reihen – die Youngsters machten heuer einen großen Schritt nach vorne – verlassen. Neben Topscorer Andrew Sarauer gehören Routinier Frank Banham, Csaba Kovacs, Brandon Marino, Istvan Bartalis, Michael Boivin oder Daniel Koger zu den wichtigsten Leistungsträgern der Teufel.

Die Caps, die lange Zeit als das beste Auswärtsteam galten, kämpfen in Ungarn gegen ihre Auswärtsschwäche. Die Wiener verloren sechs der letzten sieben Auswärtsspiele, zuletzt blieb man in der Fremde vier Mal in Folge ohne Sieg und erzielte dabei nur fünf Treffer, bei 16 Gegentreffern. Wiens Topscorer sind Kristopher Foucault (22T/25A) und Kapitän Jonathan Ferland (15T/21A). Das einzige Play-off-Duell mit den Ungarn konnten die Wiener vor fünf Jahren mit 4:1-Siegen klar für sich entscheiden.

Sollte in den Play-offs ein Spiel nach 60 Minuten unentschieden stehen, gibt es ab sofort in allen Spielen nach einer 15-minütigen Pause eine Sudden Victory Overtime.

Stimmen zum Spiel:

Rob Pallin, Headcoach Fehervar AV19: „Ich erwarte mir eine lange Serie mit knappen, engen Spiele. Die Caps verfügen über eine starke Defensive. Den Unterschied könnten die Special Teams ausmachen. Wir freuen uns alle schon sehr auf die Play-offs und werden unser Spiel mit vier Linien durchziehen. Jeder muss nochmals 15% mehr geben und es wird auch eine starke Goalie-Leistung brauchen!“

Matt Zaba, Goalie UPC Vienna Capitals: „Fehervar hat eine starke Offensive, darauf müssen wir vorbereitet sein. Sie werden versuchen, ihre Stärke auszuspielen. Wir haben am Freitag zum Start aber nichts zu verlieren und das macht uns stark, das ist eine ideale Ausgangsposition für uns“.

1. Viertelfinale (best of seven)
Freitag, 06. März 2015 (19:15 Uhr)
Fehervar AV19 – UPC Vienna Capitals
Schiedsrichter: DREMELJ, ZRNIC, Hofstätter, Rakovic

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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