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EBEL

Fehervar will Graz 99-ers Siegesserie stoppen

EC-KAC - Graz99ers. Foto: Wilhelm Valentin EC-KAC – Graz99ers. Foto: Wilhelm Valentin

Die Moser Medical Graz99es gewannen auch die zweite Partie unter Neo-Coach Petri Matikainen. Beim 2:1-Erfolg in Villach avancierte Ryan Kinasewich mit einem Tor und Assist zum Matchwinner: „Wir haben sehr hart für diesen Sieg gearbeitet. Ausgehend von einer soliden Defensive, konnten wir unser Spiel aufziehen und den Gegner so in Bedrängnis bringen. Über meine zwei Scorerpunkte bin ich natürlich sehr froh.“

Durch die letzten beiden Erfolge scheinen die Grazer wieder in der ersten Tabellenhälfte auf. Nach Verlustpunkten sind die Steirer das zweitbeste Team vor heimischer Kulisse. Bis auf die einzige Niederlage gegen den VSV (3:6), kassierten die 99ers im Schnitt auch nur 1,3 Gegentore pro Heimspiel. Ein geteiltes Bild zeigt sich bislang bei den Special Teams, so verfügen die Grazer derzeit über das stärkste Powerplay der Erste Bank Eishockey Liga, während nur Schlusslicht Olimpija ein schwächeres Penaltykilling vorzuweisen hat. „Wir haben die Ungarn heuer noch nicht gesehen, doch es ist bekannt, dass sie ein attraktives und schnelles Eishockey spielen. Wir sind aber von uns selbst überzeugt und wollen unseren Erfolgslauf weiterführen. Die letzten Spiele waren ein richtiger Motivationsschub“, berichtet ein selbstbewusster Kinasewich. Dany Sabourin ist mit einer Fangquote von 93,33 Prozent der zweitbeste Goalie der Liga.

Fehervar ist in Lauerstellung

SAPA Fehervar blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die beiden Heimspiele des letzten Wochenendes zurück. Gegen Znojmo gelang den Teufeln sechs Sekunden vor dem Ende der Siegtreffer, am nächsten Tag unterlagen die Ungarn dem Außenseiter aus Innsbruck mit 0:1. „Gegen Znojmo zeigten vor allem unsere jungen Spieler auf. Sie boten sehr starke Leistungen, vor allem Goalie Miklos Rajna machte einen guten Job. Enttäuschend war hingegen die Niederlage am Tag darauf. Wir hatten mehr als 40 Schüsse auf Adam Munro, er war in diesem Spiel der entscheidende Faktor“, fasst Co-Trainer Rob Pallin zusammen.

In der Tabelle liegen die Ungarn zwar nur auf dem neunten Rang, der Rückstand auf die Top Sechs beträgt aber nur zwei Zähler. In dieser Woche ist das Team nun zwei Mal auswärts gefordert, den Anfang macht das Spiel im Grazer Bunker. Pallin geht davon aus, dass sich die Spieler der 99ers beim neuen Trainer aufdrängen wollen und fügt hinzu: „Sie haben mit Sabourin einen richtig starken Goalie. Wir haben aber schon unter Beweis gestellt, dass wir auch in der Fremde unsere Leistung abrufen können. Wir müssen wieder auf die Kleinigkeiten achten, dann werden wir erfolgreich sein“. Colton Yellow Horn ist mit sieben Toren und zehn Vorlagen die derzeit heißeste Aktie bei den Gästen. Arnold Varga wird Attila Orban voraussichtlich im Lineup ersetzen.

Dienstag, 29. Oktober 2013 (19:15 Uhr)
Moser Medical Graz99ers – SAPA Fehervar AV19
Schiedsrichter: WARSCHAW, ZRNIC, Hofstätter, Piragic

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