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EBEL

Für Graz 99-ers ist ein Sieg wieder Pflicht

Foto: Martin Beranek

Es war still in der Kabine der Innsbrucker Haie nach der schmerzhaften 1:4-Niederlage gegen die Graz 99ers. Als erklärtes „Endspiel“ im Kampf um die Playoff-Plätze ausgegeben, standen die Tiroler nach den enttäuschenden 60 Minuten mit leeren Händen da. „Wir sind alle am Boden, es tut richtig weh. Es waren leider nicht alle Spieler bereit. Es fehlte die nötige Energie und Intensität um ein Team wie die 99ers zu schlagen“, schüttelte Verteidiger Stefan Pittl ungläubig den Kopf.

Im Lager der Steirer keimt hingegen wieder Hoffnung auf, vier Zähler aus den letzten drei Partien brachten sie wieder in Playoff-Reichweite. „Zu diesem Zeitpunkt zählen immer nur zwei Punkte, egal wie diese zustande kommen. Der Erfolg tut der Seele gut“, gibt Co-Trainer Herbert Hohenberger zu. Er und Petri Matikainen scheinen das Team mit offenen Worten nach dem verpatzten Start in die Qualifikation Round wachgerüttelt zu haben. „Es ist nie zu spät etwas zu sagen, wir probieren alles. Aber es ist nicht nur die mediale Kommunikation, wir reden auch intern viel“.

99ers wollen nächsten Schritt machen

In den bisherigen beiden Heimspielen gegen Innsbruck gelangen den 99ers klare Siege, weitere zwei Zähler sind am letzten Spieltag vor der Olympia-Pause Pflicht. „Wir brauchen die Punkte, dürfen Innsbruck aber nicht unterschätzen, auch wenn ihre Moral wohl angeschlagen ist. Wir müssen wieder konsequent auftreten und den Puck zum Tor bringen“, so Hohenberger, der weiterhin mit der großen Baustelle im Spiel der Grazer, dem Powerplay, hadert: „Wir müssen die Tore eben bei gleicher Spielstärke oder in Unterzahl erzielen. Wir probieren sehr viel aus, stellen die Linien immer wieder um, aber es schaut nichts dabei heraus.“

Mathematische Rechenspiele schieben die Haie in diesen Stunden hingegen schnell bei Seite. Ein mögliches Playoff ist nur mehr theoretischer Natur. „Es ist egal, ob wir hier noch die Möglichkeit haben, oder nicht. Die nächsten Spiele sind Partien in denen jeder Charakter zeigen muss. Das sind wir uns selbst, aber auch unseren Fans schuldig. Wir müssen auch in Graz Vollgas geben“, erklärt Pittl. Für die Retourpartie müssen die Haie auf den verletzten Christoph Echtler verzichten.

Samstag, 01. Februar 2014 (17:30 Uhr)
Moser Medical Graz99ers – HC TWK Innsbruck „die Haie“
Schiedsrichter: ERD, KASPAR, Hofstätter, Loicht

Bisherige Saisonduelle:
04.10.13: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – Moser Medical Graz99ers 4:3 n. P. (0:1,1:1,2:1,0:0,1:0)
13.10.13: Moser Medical Graz99ers – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 6:2 (3:2,0:0,3:0)
22.10.13: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – Moser Medical Graz99ers 4:3 n. P. (0:1,1:1,2:1,0:0,1:0)
13.12.13: Moser Medical Graz99ers – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 8:3 (2:1,2:0,4:2)

Qualifikations-Runde
30.01.14: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – Moser Medical Graz99ers 1:4 (1:0,0:1,0:3)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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