Mit Ihrem Besuch auf www.eishockey.org stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.

EBEL

Graz 99ers müssen zum Team der Stunde

Nach fünf Niederlagen in Folge müssen die Moser Medical Graz99ers am zweiten Adventsonntag nach Dornbirn. Die Bulldogs sind das Team der Stunde, holten nach dem International Break aus allen sieben Spielen Punkte.

Der Dornbirner Eishockey Club setzt zum Überholen an! Die Vorarlberger sind das Team der Stunde, holten nach der Liga-Pause aus sieben Spielen 13 Punkte (sechs Siege). In der Tabelle liegen die Bulldogs noch auf Platz 10. Aber im Mittelfeld liegt alles knapp beisammen und auf Rang 7 fehlt Niki Petrik und Co. nur ein mickriges Pünktchen. Erst am Freitag siegte die Truppe von Dave MacQueen sensationell bei Leader EC Red Bull Salzburg mit 4:2. Defensiv spielen die Bulldogs seit dem International Break top, kassierten in sieben Partien nur 13 Tore. Goalie Nathan Lawson ist mit einer Fangquote von 92,03 Prozent schon die Nummer 3 der Liga. Und im Angriff sind Chris D’Alvise und Jamie Arniel mit jeweils 14 Volltreffern on Fire. Außerdem treffen nun auch die anderen Spieler, wie beim Auswärtssieg in Salzburg Alexander Feichtner.

Am zweiten Adventsonntag wollen Niki Petrik und Co. ihren Erfolgslauf daheim gegen die Moser Medical Graz99ers weiter fortsetzen und den Abstand auf einen Top-6-Platz, der die direkte Play-off-Qualifikation bedeutet, weiter verkürzen. Im Saisonduell zwischen dem DEC und den G99 steht es 1:1-Remis. Beide Teams gewannen ihr Heimspiel.

Während die Formkurve des DEC in den letzten Tagen und Wochen steil bergauf zeigte, geht die Formkurve der Moser Medical Graz99ers nach unten. Die Steirer verloren am Freitag zu Hause gegen den EC VSV das fünfte Mal in Folge mit 2:5. In der Tabelle halten sich die Steirer noch auf Platz 5 und mit sechs Punkten haben die 99ers auch einen schönen Vorsprung auf die ersten Teams unter dem Strich. Aber viele Niederlagen düfen sich Philipp Pinter und Company jetzt nicht mehr leisten, denn ansonsten stecken auch sie Mitten im Kampf um einen Top 6 Platz. Vor allem die Effizienz vorm Tor lässt zu wünschen übrig: Trotz 45 Schüssen traf man gegen Villach nur zwei Mal, während die Adler aus 38 Schüssen fünf Goals machten! In den letzten fünf Runden trafen die 99ers nur zwölf Mal. Neuzugang Miikka Männikkö überzeugte gegen den VSV, erzielte auch einen Treffer und lässt die Steirer für die nächsten Spiele wieder hoffen!

Topscorer der Moser Medical Graz99ers ist mit Manuel Ganahl ein gebürtiger Vorarlberger. Der 24-jährige Stürmer, der im Nachwuchs in Dornbirn spielte, hält bei 9 Toren und 9 Assists. Bei den letzten beiden Auftritten seines Teams im Ländle traf er jeweils einmal ins Schwarze.

Stimmen zum Spiel:

Dave MacQueen, Head Coach Dornbirner Eishockey Club: “Es gibt keine Geheimnisse mehr – wir wissen, wie Graz spielt und sie wissen, wie wir spielen. Es werden die kleinen Sachen sein, die über Sieg oder Niederlage entscheiden.“

Ivo Jan, Assistant Coach der Moser Medical Graz99ers: „Wir müssen schärfer und aggressiver aus der Kabine kommen, dürfen die ersten minuten nicht verschlafen! Wir wissen Dornbirn spielt starkes Hockey im Moment, werden aber alles geben um endlich wieder 2 Punkte einzufahren!“

Personelles:

Die 99ers bleiben vom Verletzungspech verfolgt: Zu den bisherigen Ausfällen kam noch Stürmer Stephen Werner hinzu. Damit fehlen den Steirern nun sechs Imports!Die Bulldogs müssen ohne Justin DiBenedetto, Martin Mairitsch, David Madlener und Stefan Häußle auskommen.

Sonntag, 07. Dezember 2014 (17:30 Uhr)
Dornbirner Eishockey Club – Moser Medical Graz99ers
Schiedsrichter: KELLNER, K. NIKOLIC, Nothegger, Plattner.

Bisherige Saisonduelle:
12.09.2014: Moser Medical Graz99ers – Dornbirner EC 5:1 (2:0,2:1,1:0)
28.11.2014: Dornbirner EC – Moser Medical Graz99ers 3:1 (1:0,1:0,1:1)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

Kommentar verfassen