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EBEL

Heimdebüt für André Lakos

Vienna Capitals unter Zugzwang. Foto: pixelpoint Vienna Capitals unter Zugzwang. Foto: pixelpoint

Es war eine überaus erfolgreiche Woche für die UPC Vienna Capitals, in der gegen die Graz 99ers, die Innsbrucker Haie und den HC Bozen drei Siege gefeiert wurden. Die Effizienz vor dem gegnerischen Tor ist mit 16 Treffern in den letzten drei Spielen wieder zurückgekehrt, am Dienstag gegen Olimpija Ljubljana ist nun der vierte Erfolg en suite das Ziel.

„Man merkt es: Wir trauen uns mehr, zeigen auch wieder eine größere Spielfreude. Es ist alles wesentlich einfacher, wenn die Effizienz in der Chancenauswertung passt“, konstatierte Headcoach Tommy Samuelsson nach den Erfolgen der vergangenen Woche. Die Mannschaft kehrte erst Montag Früh um 5.00 Uhr mit dem Teambus aus Bozen zurück, der Lohn für den dreitägigen Trip waren aber vier Punkte und die Erkenntnis, mit den Südtirolern in der Tabelle wieder auf Tuchfühlung zu sein. Das Selbstvertrauen ist in der letzten Woche deutlich gestiegen – die Art und Weise wie die Mannschaft bei ihren beiden Auswärtsspielen in Innsbruck und Bozen auftrat, zeigt, dass die UPC Vienna Capitals derzeit gut in Schwung sind.

Diesen Trend möchte man nun auch im heimischen Eissportzentrum Kagran bei den nun folgenden beiden Heimspielen gegen Ljubljana (morgen) und Bozen (Freitag) prolongieren. Doch die sportliche Führung tritt ganz bewusst auf die Euphoriebremse: „Im Eishockey kann so viel passieren, auch bei so genannten Pflichtsiegen. Ich weiß, es ist eine Phrase, aber: Pflichtsiege sind oftmals die schwersten. Daher werden wir die Slowenen keinesfalls unterschätzen und müssen genauso auftreten wie zuletzt“. 16 erzielte Tore in der letzten Woche gaben den Offensivkräften der UPC Vienna Capitals weiteres Selbstvertrauen, die Linie mit Benoît Gratton, François Fortier und Rafael Rotter zeichnete in der Vorwoche etwa für knapp 38% der Tore verantwortlich. So hat Fortier in den letzten sechs Partien zehn Punkte gesammelt (6 Tore, 4 Assists, Punkteschnitt 1,67): „Natürlich freut mich das sehr. Aber noch schöner als die individuellen Punkte sind jene, die wir als Team in der Tabelle gesammelt haben“.

Diese Offensivstärke wird man auch gegen das Tabellenschlusslicht aus Slowenien benötigen, die beiden bisherigen Saisonaufeinandertreffen waren knapper als der Tabellenstand der beiden Vereine vermuten lassen würde, zudem haben die Laibacher drei ihrer letzten fünf Spiele siegreich beendet. Die bislang beiden gefährlichsten Caps- Spieler gegen die Drachen aus Ljubljana sind Jonathan Ferland und Dustin Sylvester. Sylvester hat sich in der Vorwoche bereits warm geschossen, der Stürmer erzielte drei Treffer für seine Capitals. Samuelsson gibt die Marschrichtung für das Heimspiel vor: „Wir haben jetzt trotz des Auswärtstrips viel Energie. Ljubljana war an diesem Wochenende spielfrei und hat sich sicherlich gut auf uns vorbereitet. Wichtig ist, dass wir morgen unsere Arbeit zu 100% erledigen“. Fortier ergänzt: „Ljubljana wird sicherlich defensiv eingestellt sein, wir erwarten ein schweres Spiel“.

Für André Lakos ist das Spiel gegen Ljubljana das Heimdebüt in der laufenden Saison, dennoch stehen Tommy Samuelsson und Phil Horsky wahrscheinlich nur sechs Verteidiger zur Verfügung: Sven Klimbacher und Justin Fletcher sind stark fraglich, über ihren Einsatz wird erst am Matchtag entschieden.

 

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