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EBEL

KAC gewinnt Duell der Vorjahresfinalisten

Foto: Wilhelm Valentin für eishockey.org Foto: Wilhelm Valentin für eishockey.org

Der EC KAC kann sich am Freitag in Wien bei den UPC Vienna Capitals mit 4:3 nach Penaltyschießen durchsetzen. Die Klagenfurter feierten damit ihren dritten Shootout-Erfolg in Serie.

Beide Mannschaften starteten schwungvoll, nach dreieinhalb Minuten fanden die Capitals in Person von Francois Fortier die erste Großchance vor. Der Kanadier bezwang zwar KAC-Tormann Rene Swette, setzte die Scheibe aber an die rechte Stange. Die Gäste aus Klagenfurt ließen sich davon nicht beeindrucken und konnten kurz darauf in Führung gehen. John Lammers schoss per Handgelenkschuss, über die Stockhand von Matt Zaba, ins linke Kreuzeck zum 1:0 für die Rotjacken ein (5.). Danach bot sich den Heimischen in einer 5-gegen-3 Überzahl die Möglichkeit zum Ausgleich. Die Wiener konnten zwar einige gute Schüsse anbringen, Swette aber nicht überwinden. Die Kärntner blieben im Konter gefährlich. Kurz vor der ersten Pause musste Zaba bei einem Versuch von Stefan Geier noch einmal sein ganzes Können aufbieten, um sein Team vor dem zweiten Gegentreffer zu bewahren.

Nach Wiederbeginn waren Torszenen vorerst Mangelware. Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen in der Mittelzone und in den Ecken. Für die erste gefährliche Szene in Abschnitt Zwei sorgte schließlich Jamie Lundmark, dessen Schuss aber wiederum Beute von Zabas Fanghand wurde. Die Caps versuchten es mit Schüssen aus der Distanz, konnten Swette so aber kaum in Verlegenheit bringen. In der 32. Minute konnte der EC KAC seine Führung dann auf 2:0 ausbauen. Nach einem Abspielfehler in der Wiener Hintermannschaft schnappte sich Paul Schellander das Spielgerät und schoss mit der Rückhand ein. Die Antwort der Donaustädter folgte postwendend. Fortier bediente Rafael Rotter auf der linken Seite und der Wiener Flügel stellte mit einer Direktabnahme ins kurze Eck den Anschluss her. Die Caps übernahmen nun das Kommando, die Gäste konnten ihren knappen Vorsprung aber in die zweite Pause retten.

Erst 49 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da jubelten die Fans der UPC Vienna Capitals bereits über den Ausgleich. Jamie Fraser kam an der blauen Linie zum Schuss und Francois Fortier fälschte den Kracher des Verteidigers unhaltbar für Swette zum 2:2 ab. Die Antwort der Kärntner ließ aber nicht lange auf sich warten. In einem schnell vorgetragenen Konter bediente Johannes Reichel Stürmer Philipp Koczera und dieser beförderte den Puck zur erneuten Führung ins Wiener Gehäuse (46.). Es war der erste Treffer des jungen KAC-Angreifers in der Erste Bank Eishockey Liga. Wien versuchte es nun mit Schüssen aus allen Lagen, Swette und die Klagenfurter Defensive zeigten sich aber weiter gut disponiert. 86 Sekunden vor der Schlusssirene musste der Klagenfurter Goalie dann dennoch hinter sich greifen. Der aufgerückte Jamie Fraser kam auf der rechten Seite zum Abschluss und stellte erneut den Ausgleich her. Mit dem 3:3 ging es dann in die Verlängerung. Da diese trotz einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten torlos blieb, folgte ein Penaltyschießen. In diesem verwertete Jamie Lundmark den entscheidenden Versuch zum bereits dritten Sieg in Folge für den KAC.

03.01.2014: UPC Vienna Capitals – EC KAC 3:4 n.P. (0:1,1:1,2:1,0:0,0:1)
Schiedsrichter: KELLNER/PODLESNIK 7.022 Zuseher;
Tore VIC: Rotter (33.), Fortier (41.), Fraser (59.);
Tore KAC: Lammers (5.), Schellander (32.), Koczera (46.); Lundmark (65./entsch. Pen.);

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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