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EBEL

KAC strebt das Finale an

Beim KAC will man weiter jubeln. Beim KAC will man weiter jubeln.

Der EC Red Bull Salzburg empfängt am Sonntag zum Start der Best-of-seven-Halbfinalserie den EC-KAC. Die Red Bulls führen im Saisonduell mit 3:1.

Der EC Red Bull Salzburg und der EC-KAC marschierten im Gleichschritt ins Halbfinale. Beide Teams schalteten ihren ersten Play-off-Gegner in fünf Spielen mit 4:1 aus. Österreichs Meister nahm die Hürde EC VSV, der Rekordmeister die Hürde HC Orli Znojmo. Zum fünften Mal gibt es heuer in den Play-offs das Duell EC Red Bull Salzburg vs. Rekordmeister EC-KAC. Beide Teams hatten bisher jeweils zwei Mal das bessere Ende für sich. Zwei Mal traf man sich im Playoff-Viertelfinale und jeweils zwei Mal im Finale: 2009 setzte sich der EC-KAC im Endspiel mit 4:3-Siegen durch, in der folgenden Saison schaltete der EC Red Bull Salzburg die Rotjacken im Viertelfinale mit 4:3-Siegen aus. Auch 2011 triumphierten die Mozartstädter im Endspiel. Das letzte Duell stieg 2012 im Viertelfinale, damals setzte sich Klagenfurt in sechs Spielen durch. In einem Halbfinale standen sich die beiden Vereine bisher noch nie gegenüber. Es ist zugleich das Duell des Ersten des Grunddurchgangs (RBS) gegen den Achten (KAC).

Beide Teams stehen seit einer Woche als Halbfinalisten fest und hatten genügend Zeit sich auf ihren Gegner vorzubereiten. In dieser Saison standen sich die beiden Teams bisher vier Mal gegenüber, drei Mal siegten die Mozartstädter. Das letzte Aufeinandertreffen fand zu Neujahr in Salzburg statt und endete mit einem Erfolg der Gastgeber. Der KAC ist heuer im Volksgarten noch sieglos, zuletzt verließen die Rotjacken am 30. Dezember 2013 Salzburg als Sieger. „Wir haben einige Spiele der Kärntner gesehen und einige Ideen, wie wir ihnen begegnen wollen: Wir müssen ihren starken Stürmern wie schon gegen Villach mit einer starken Defensive entgegenhalten, wir müssen ihren guten Goalie mit vielen Schüssen beschäftigen, für Rebounds bereit sein, für Verkehr vorm Tor sorgen. Um das, was früher vielleicht zwischen den Clubs gewesen ist, kümmere ich mich nicht. Ich versuche, diese Emotionen von der Mannschaft fernzuhalten, Emotion gewinnt keine Spiele. Wir fokussieren uns darauf, gut vorbereitet zu sein und das auf dem Eis gut umzusetzen“, so Salzburg Headcoach Daniel Ratushny, der auf Matthias Trattnig (gesperrt) in den ersten drei Halbfinalspielen verzichten muss.

In Klagenfurt hat man nach dem Erreichen des Halbfinales Lust auf mehr: Die Qualifikation für die Champions Hockey League 2015/2016 hat die Truppe von Doug Mason seit Freitag ebenfalls in der Tasche, nun will man ins Finale. Auswärts waren die Klagenfurter zuletzt eine echte M EBELacht, gewannen in der Fremde fünf Mal in Folge und erzielten dabei ein Gesamtscore von 19:11-Toren. Nun wollen die Kärntner auch am Sonntag erstmals seit dem 30. Dezember 2013 oder 447 Tagen wieder in der Mozartstadt gewinnen. „Wir haben in den letzten Wochen damit begonnen, unser bestes Eishockey zu spielen, diesen Trend möchten wir im Halbfinale fortsetzen. Schon im Viertelfinale bekamen wir es mit einem eisläuferisch und technisch starken Team zu tun, Salzburg steht hinsichtlich der Klasse aber noch eine Stufe über Znojmo. Die knappe Woche ohne Spiel haben wir ideal genutzt, um uns sehr genau auf die Bullen vorzubereiten. Dementsprechend optimistisch gehen wir auch in das erste Halbfinalduell“, weiß KAC-Verteidiger Joe Reichel. Bei den Kärntnern sind Stefan Geier und Thomas Vallant fraglich.

1. Halbfinale (best of seven)
Sonntag, 22. März 2015 (17:45 Uhr, live bei ServusTV)
EC Red Bull Salzburg – EC-KAC
Schiedsrichter: GEBEI, PIRAGIC, Hribar, Nagy

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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