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EBEL

KAC will in der Mozartstadt zurückschlagen

Dominique Heinrich und Patrick Harand - Photo: GEPA -Pictures: Daniel Goetzhaber Dominique Heinrich und Patrick Harand – Photo: GEPA -Pictures: Daniel Goetzhaber

Der EC Red Bull Salzburg empfängt am Donnerstag in Halbfinale Nummer 3 Rekordmeister EC-KAC. Die Mozartstädter können sich mit einem Heimsieg bereits vier Matchpucks sichern.

Der EC Red Bull Salzburg hat im Halbfinale gegen den EC-KAC bisher alles richtig gemacht! Die Mozartstädter führen in der Best-of-seven-Halbfinalserie bereits mit 2:0 und können sich damit am Donnerstag vor eigenem Publikum vier Matchpucks sichern! Erst am Dienstag siegte Österreichs Meister nach einer tollen Aufholjagd in Klagenfurt nach 0:3-Rückstand noch mit 4:3 und hat nun alle Trümpfe in der Hand, wie im Vorjahr das Finale der Erste Bank Eishockey Liga zu erreichen. Vor eigenem Publikum sind Daniel Welser und Co. im Play-off noch ohne Niederlage, gewannen bisher alle vier Partien und erzielten dabei ein Score von 15:4. Im Schnitt kassierte Goalie Luka Gracnar in der Post-Season zu Hause nur einem Gegentreffer pro Spiel. Der 21-jährige Slowene führt mit einer Fangquote von starken 93,17 Prozent und einem GAA von 1,98 auch die Goalie-Statistik der Liga an. In 34 Bundesliga-Einsätzen ließ der Youngster von 995 Schüssen nur 68 Mal den Puck passieren. Die beiden KAC-Goalies Pekka Tuokkola und Rene Swette liegen mit Fangquoten von 91,34 Prozent und 90,58 Prozent auf den Plätzen 12 und 16. „Wir haben nach dem 0:3-Rückstand einen Weg zurück gefunden. Ich weiß auch nicht, wie das gegangen ist, denn es ging alles so schnell. Der EC-KAC wird am Donnerstag mit Sicherheit noch stärker kommen. Wir müssen von Beginn an bereit sein. Die Serie ist noch nicht vorbei, denn wir brauchen noch zwei Siege. Wir werden alles daran setzen, um zu Hause den dritten Sieg zu holen“, so Luka Gracnar. Die Red Bulls sind das zweitstärkste Heimteam der Erste Bank Eishockey Liga, gewannen bislang 25 ihrer 31 Heimspielen! Nur der EHC LIWEST Black Wings Linz (26) konnte vor eigenem Publikum bisher mehr Siege einfahren!

Der EC-KAC steht in Salzburg hingegen schon unter Druck! Die Rotjacken führten am Dienstag in Halbfinale Nummer 2 daheim gegen den EC Red Bull Salzburg bereits 3:0 und mussten am Ende noch als 3:4-Verlierer das Eis verlassen. In Drittel 2 mussten die Kärntner nach einer 3:0-Führung binnen weniger Minuten den Ausgleich hinnehmen. Bereits in den Spielen zuvor hatte der Rekordmeister im Mitteldrittel ihre Probleme. Sechs Mal in Folge konnten die Klagenfurter den zweiten Abschnitt nicht mehr gewinnen, fünf Mal verlor man das Mitteldrittel sogar! Damit liegt die Truppe von Doug Mason nun in der Best-of-seven-Halbfinalserie 0:2 zurück.

Um nicht schon am Palmsonntag daheim gegen das Saison-Aus kämpfen zu müssen, brauchen Thomas Koch und Company in Salzburg einen Sieg! „In Salzburg müssen wir über 60 Minuten so agieren, wie wir es bis zum 3:0 getan haben. Danach sind wir leider offensiv und defensiv unkonzentriert geworden. Eine Mannschaft, wie Salzburg, nützt das aus und kam dadurch wieder zurück in die Partie. Es ist noch nichts verloren. Wir brauchen jetzt aber einmal einen Sieg“, weiß KAC-Stürmer Manuel Geier.

3. Halbfinale (best of seven)
Donnerstag, 26. März 2015 (19:30 Uhr, live bei ServusTV)
EC Red Bull Salzburg – EC-KAC
Schiedsrichter: M. NIKOLIC, WARSCHAW, Johnstone, Nothegger (Standby: K. Nikolic)

Stand in der Best-of-seven-Halbfinalserie, EC Red Bull Salzburg – EC-KAC: 2:0

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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