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EBEL

Kampf um den Anschluss

Zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft stehen sich am Sonntag HDD Telemach Olimpija Ljubljana und SAPA Fehervar AV19 gegenüber. Ein Kräftemessen der zwei Teams gab es in der Pre-Season aber bereits; beim Gabor-Ocskay-junior-Gedenkturnier in Szekesfehervar Ende August siegten die Teufel mit 4:1. Auf nationaler Ebene sind beide Teams Meister, in der Erste Bank Eishockey Liga kämpfen sie jedoch um den Anschluss.
Die Slowenen mussten zuletzt neun Niederlagen in Folge hinnehmen und auch die Ungarn blieben drei Mal ohne Punkte. „Der Spielplan wollte es so, dass wir am Sonntag zum ersten Mal auf SAPA Fehervar AV19 treffen und gegen andere Klubs dafür schon drei Mal gespielt haben. Aber wir wissen, was wir zu erwarten haben, denn wir haben gegen die Ungarn getestet: Sie schalten rasch von Defensive auf Offensive um. Meine Jungs müssen 60 Minuten konzentriert spielen und in der Abwehr sehr achtsam agieren. Wir werden wieder mit vier Linien Tempo machen“, so Headcoach Ivo Jan.

Beim Tabellenletzten richtet sich der Fokus bereits auf das Play-off-Race ab Mitte Jänner 2014, denn die Chancen auf einen Top-sechs-Platz und damit die direkte Play-off-Qualifikation ist bereits dahin. „Der Modus lässt allen Teams noch eine Chance auf das Play-off. Wir arbeiten schon jetzt auf die Zwischenrunde hin. Natürlich will die Mannschaft bis dahin noch viele Spiele gewinnen, um Selbstvertrauen zu tanken. Wir versuchen uns überall zu verbessern, momentan arbeiten wir u.a. an unserem Powerplay, um für das Play-off-Race bereit zu sein.“, berichtete uns der Slowene, der auf Nicholas Ross (gesperrt) und Scott Howes (verletzt) verzichten muss. „Wenn wir nächste Woche Nick Ross wieder zurück haben, dann sind wir in der Defensive solide aufgestellt und Scott Howes kann mit seinen Toren den Unterschied ausmachen“, weiß der Ex-Internationale. Andrej Hebar kehrt nach überstandener Krankheit gegen SAPA Fehervar AV19 wieder ins Line-up zurück. Kenny MacAulay gibt sein Heimdebüt für die Drachen.

Richtungsweisende Spiele für Fehervar

Für Ungarns Meister SAPA Fehervar AV19 steht in den nächsten 4 Spielen drei Mal das Duell mit Schlusslicht HDD Telemach Olimpija Ljubljana an. Im Kampf um einen Top-6-Platz und die direkte Play-off-Teilnahme wollen die Ungarn gegen die Slowenen das Punktemaximum holen. Aktuell fehlen dem Zehnten sieben Zähler auf Platz 6 und die Moser Medical Graz99ers, die am nächsten Sonntag nach Szekesfehervar kommen. Zuletzt blieben die Magyaren drei Mal in Folge ohne Punkte. Erst am Freitag verloren Viktor Tokaji und Company zu Hause gegen (Rekord-)Meister EC-KAC 2:5. „Unser Team-Defense muss besser werden und wir müssen im Angriff künftig unnötige Turn-Overs vermeiden”, weiß Assistant-Coach Rob Pallin, der mit seinem Team nun bis Ende November richtungsweisenden Spielen gegen das Tabellenschlusslicht HDD Telemach Olimpija Ljubljana (3 Mal), die Moser Medical Graz99ers (1x), den HC TWK Innsbruck „Die Haie (1x) und den Dornbirner Eishockey Club (1x) – entgegenblickt. Vorerst gilt aber die ganze Konzentration dem Spiel in Ljubljana: „Wir spielen in November gleich drei Mal gegen Olimpija und wir brauchen im Kampf um die Top 6 unbedingt drei Siege gegen sie! Die Slowenen werden gegen uns aber sicherlich alles versuchen, um aus dem Tabellenkeller raus zu kommen. Für uns zählt aber nur ein Sieg: Wir müssen gegen sie ein schnelles, körperbetontes und cleveres Spiel zeigen. Ihr Schlüsselspieler ist sicher Goalie Jerry Kuhn, er kann ein Spiel für sie entscheiden.“ Bei den Ungarn hofft man, dass einige angeschlagene Spieler rechtzeitig fit werden.

Sonntag, 17. November 2013 (17:30 Uhr)
HDD Telemach Olimpija Ljubljana – SAPA Fehervar AV19 
Schiedsrichter: FALKNER, VEIT, Kalb, Widmann

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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