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EBEL

Kampf um Rang zwei in Bozen

UPC Vienna Capitals. Foto: pixelpoint

Der HCB Südtirol absolvierte leere Kilometer nach Znojmo, wo die Südtiroler am Montag 1:4 unterlagen. Damit teilten sich die beiden Vereine in insgesamt sechs Saisonduellen die Punkte, auf einen Sieg Bozens folgte im nächsten Vergleich immer eine Niederlage. „Znojmo hat uns zu Beginn überlaufen, wir waren im ersten Abschnitt zu passiv und haben im Mitteldrittel einfache Gegentore kassiert. Dennoch haben wir uns über die gesamten 60 Minuten stetig gesteigert und zum Schluss gezeigt was wir können“, analysiert Hannes Oberdörfer.

Das derzeit drittplatzierte Team von Headcoach Tom Pokel hat morgen nicht nur die Chance auf Wiedergutmachung, die Südtiroler können Wien mit einem Sieg sogar überholen. Damit hätten sie vorübergehend die Qualifikation für die Champions Hockey League inne, müssten Rang zwei in den verbleibenden Spielen aber erfolgreich verteidigen. Zwar gewannen die Füchse das Hinspiel in der Pick Round auswärts, in den bisherigen zwei Heimspielen der Saison gingen aber die Wiener siegreich vom Eis. „In der Tabelle ist wieder alles offen, morgen zählt deshalb nur ein positives Ergebnis. Wien verfügt über vier starke Linien, wir haben aber schon bewiesen, dass wir sie schlagen können. Es gilt nun die Form für die wichtigste Phase zu finden, dazu müssen wir als Mannschaft auftreten. Wir konzentrieren uns auf die Saison, haben die Champions Hockey League aber im Hinterkopf. Das wäre super für das italienische Eishockey“, ergänzt Oberdörfer. Am Abend halten die Südtiroler noch eine lockere Trainingseinheit ab, hier wird vor allem die taktische Marschroute besprochen. Torgefährlichster Spieler der Bozener in der Zwischenrunde ist MacGregor Sharp, der es schon auf drei Tore und fünf Assists brachte, auch Kapitän Alexander Egger punktete bereits sieben Mal.

Caps können sich Luft verschaffen

Die UPC Vienna Capitals haben am ersten Spieltag nach der Ligapause den Sprung an die Tabellenspitze durch eine 1:5-Heimniederlage gegen Salzburg verpasst. Trotz intensivstem Überzahltraining in der letzten Woche konnten die Wiener keine der sich bietenden Chancen bei numerischer Überlegenheit nutzen. „Wir haben auf die Kleinigkeiten vergessen, die Zweikämpfe verloren und speziell im zweiten Drittel schlecht gespielt. Wir sind sehr unzufrieden mit dieser Leistung, auch das Powerplay muss besser werden“, so Phil Lakos, der seine 500. Partie für die Caps bestritt. „Ich bin stolz auf diese Zahl und froh, dass ich hier in Wien eine schöne Zeit verbringen darf“.

Aufgrund des dichten Spielplans in dieser Woche können die Kagraner der gestrigen Begegnung gar nicht lange nachtrauern. Schon morgen bietet sich die Möglichkeit, sich schnell zu rehabilitieren und den zweiten Rang in Bozen zu verteidigen. Nach einer Eiseinheit brach der Teambus schon heute Richtung Südtirol auf. Beide bisherigen Aufeinandertreffen in der Eiswelle entschieden Benoit Gratton und Co. für sich, erzielten dabei neun Treffer. „Wir wollen schnellstmöglich wieder zu unserem Spiel finden. Wir müssen uns definitiv steigern, da kommen uns die vielen Begegnungen gerade recht. So bekommen wir auch wieder den richtigen Rhythmus“, erklärt Phil Lakos. Nicht mit auf die Reise, die zunächst nach Bozen und dann in weiterer Folge nach Villach führt, können Mike Ouellette und André Lakos gehen, die ihren Teamkollegen weiter verletzungsbedingt fehlen.

Mittwoch, 26. Februar 2014 (19:45 Uhr)
HCB Südtirol – UPC Vienna Capitals
Schiedsrichter: GEBEI, GRABER, Nemeth, Schauer

Bisherige Saisonduelle:
13.09.2013: UPC Vienna Capitals – HCB Südtirol 3:4 (0:0, 1:2, 2:2)
01.12.2013: HCB Südtirol – UPC Vienna Capitals 3:5 (0:2, 1:2, 2:1)
06.12.2013: UPC Vienna Capitals – HCB Südtirol 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
15.12.2013: HCB Südtirol – UPC Vienna Capitals 2:4 (2:2, 0:1, 0:1)

Pick Round:
24.01.2014: UPC Vienna Capitals – HCB Südtirol 1:2 (1:2, 0:0, 0:0)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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