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EBEL

Kantersieg der Salzburger über den VSV

VSV Villach vs EC Red Bull Salzburg. Image shows Thomas Raffl (EC RBS) and Daniel Nageler (VSV). Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Jannach VSV Villach vs EC Red Bull Salzburg. Image shows Thomas Raffl (EC RBS) and Daniel Nageler (VSV). Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Jannach

Mit der gleichen Aufstellung wie gestern in Innsbruck, also ohne Daniel Welser, Patrick Obrist und Matthias Trattnig, empfing der EC Red Bull Salzburg den EC VSV in der Erste Bank Eishockey Liga.

Und was für einen Empfang die Red Bulls ihren Gästen bereiteten: In der fünften Minute traf Thomas Raffl aus Halbdistanz zum 1:0, nur eine Minute später ließ sich Evan Brophey die Chance, ohne Bedrängnis aus dem Slot zu schießen, nicht entgehen. Villachs Head Coach Hannu Järvenpää nahm daraufhin ein Timeout, wollte Ruhe in die Mannschaft bringen.

Dann entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, in der beide Teams schnell nach vorn spielten. Luka Gracnar im Tor der Red Bulls musste ständig auf der Hut sein, die Gäste schossen bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Die Red Bulls drückten aber gleichermaßen und Thomas Raffl, der im Powerplay in der 14. Minute optimal auf die Reise geschickt wurde, vollendete wie beim ersten Mal mit einem Treffer durch die Beine des Villacher Goalies Jean Philippe Lamoureux und machte den Doppelpack perfekt. Kurz vor der ersten Pause hatte Marco Pewal plötzlich de Chance direkt vor Luka gracnar, der aber aufmerksam war und das ‚zu Null‘ in die Kabine mitnahm.

Im zweiten Abschnitt kam es für die Villacher noch dicker. Thomas Raffl und Michael Boivin trafen in der 23. Minute innerhalb von 18 Sekunden und erhöhten nach diesem Doppelschlag auf den 5:0-Zwischenstand. Die Villacher mussten sich davon erst erholen, kamen erst allmählich wieder gefährlich vor Salzburger Tor, wo Luka Gracnar Sicherheit ausstrahlte. Als David Meckler nach Abpraller eines Distanzschusses von Troy Milam zum 6:0 abstaubte, kam bei den Gästen Lukas Schluderbacher – Thomas Höneckl hatte sich im gestrigen Bundesligaspiel verletzt – für Jean Philippe Lamoureux ins Tor.

Auch der 19-jährige Österreicher musste noch im zweiten Drittel einmal hinter sich greifen, denn Thomas Raffl hatte noch nicht genug und traf zum vierten Mal (!) gegen seinen Ex-Club, nachdem Michael Boivin die Scheibe zunächst an die Querstange setzte und der Villacher im Nachfassen traf.

Auch wenn das praktisch schon die Entscheidung war, so spielten beide Teams voll weiter und boten bis zum Ende – zumindest für die Salzburger Zuschauer – eine schöne Partie. Gleich nach Wiederbeginn sorgte zunächst John Hughes im Powerplay für den einzigen Villacher Treffer. In der 43. Minute wurde ein Salzburger Tor nach Videobeweis nicht anerkannt, doch 12 Minuten später verwertete Konstantin Komarek im Slot einen wunderschönen Pass von Fabio Hofer zum 8:1, ehe Joe Motzko in der 55. Minute einen Schuss von Dominique Heinrich zum 9:1-Endstand abfälschte.

Mit diesem sechsten Sieg in Folge setzten die Red Bulls einen glanzvollen Schlusspunkt unter eine zuletzt konstant starke Performance und verteidigten damit auch die Tabellenspitze.

Erste Bank Eishockey Liga, 32. Spieltag

Freitag:

Vienna – Znojmo 4:3 n.V.

(0:0 2:3 1:0 – 1:0)

Wien, 4.850 Zuschauer, SR Berneker/Trilar

Tore: Veideman (22./PP), Ouellette (34.), Ferland (47./PP), Klimbacher (65.) bzw. Fiala (25.), Kolarz (26.), Lattner (33./PP)

Strafminuten: 8 bzw. 8

Linz – Bozen 3:5

(2:3 0:0 1:2)

Linz, 4.000 Zuschauer, SR Kincses/Nikolic

Tore: Leahy (9., 19./PP), Murphy (59./SH) bzw. Esposito (1., 17./PP), Sharp (8./PP), Insam (56.), Pance (60./PP)

Strafminuten: 14 bzw. 12

Salzburg – VSV 9:1

(3:0 4:0 -2:1)

Salzburg, 3.015 Zuschauer, SR Gebei/Veit

Tore: Raffl (5., 14./PP, 23., 39.), Brophey (6.), Boivin (23.), Meckler (31.), Komarek (53.), Motzko (55.) bzw. Hughes (41./PP)

Strafminuten: 20 bzw. 10

Dornbirn – Innsbruck 6:2

(5:0 1:0 0:2)

Dornbirn, SR Graber/Warschaw

Tore: Aquino (2., 14.), D’Aversa (3., 18.), Mink (9.), Feichtner (36.) bzw. T. Donati (47., 60./PP)

Strafminuten: 12 bzw. 6

Graz – Ljubljana 2:1

(1:1 0:0 1:0)

Graz, SR Kellner/Smetana

Tore: Kinasewich (4., 46./PP) bzw. Ulmer (10.)

Strafminuten: 10 bzw. 6

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