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EBEL

Knapper Bullen-Sieg gegen Dornbirn

Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Image shows Mark Cullen (EC RBS) and Brett Sonne (Dornbirn) EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Mark Cullen (EC RBS) und Brett Sonne (Dornbirn) – Foto: GEPA

Salzburg setze sich in einem Spiel mit vielen Strafen und zwei Fights am Ende knapp mit 5:3 durch. Dornbirn glich einen 1:3 Rückstand aus, der Siegtreffer für die Red Bulls fiel erst 2:38 Minuten vor dem Ende.

Gleich zu Spielbeginn hatten die Bulldogs aus Dornbirn großes Glück als Brian Fahey nur die Stange traf. In der Folge war der EC Red Bull Salzburg (ohne Welser und Meckler) zwar tonangebend, zwingende Chancen waren jedoch Mangelware. In der Defensive stand man weitestgehend sicher, nur im Powerplay kamen die Gäste gefährlich vor das Tor von Bernd Brückler. Dabei scheiterten Chris D’Alvise und Alexander Feichtner mit tollen Möglichkeiten. In der Schlussminute des Drittels prüften Andreas Kristler und Garrett Roe Gäste-Goalie David Madlener, doch dieser war nicht zu bezwingen.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Mega-Save von Brückler gegen Martin Grabher-Meier. Praktisch im Gegenzug stellte auf Manuel Latusa nach Pass von Mark Cullen auf 1:0. Nur zwei Minuten später folgte bereits das 2:0 durch Dominique Heinrich nach Vorlage von Joe Motzko. Daraufhin gerieten Andreas Kristler und Kevin Montgomery aneinander. Dies war der Beginn von zahlreichen Strafen in diesem Drittel. Als Troy Milam in der Kühlbox saß jubelten die Bulldogs bereits über den Anschlusstreffer, doch die Schiedsrichter entschieden nach Videobeweis auf kein Tor. In der Folge lieferten sich Matt Keith und Matthew Plante einen sehenswerten Fight, für beide war daraufhin das Spiel vorbei. In einer 3 gegen 4 Unterzahl rettete Milam auf der Linie, wenig später bei 3 gegen 5 schlug die Scheibe doch im Tor hinter Brückler ein: James Arniel traf von der blauen Linie zum Anschluss (36.) Fazit dieses Abschnitts: 42 Strafminuten für die Red Bulls, 38 für Dornbirn.

Gleich nach Wiederbeginn erhöhte Andreas Nödl im Powerplay aus dem Slot auf 3:1. Doch damit war die Partie noch lange nicht entschieden. Zehn Minuten vor dem Ende konnte Milam den durchbrechenden Luciano Aquino nur mit einem Foul stoppen. Die Folge war ein Penalty und diesen verwandelte Aquino trocken. Nur 13 Sekunden später zappelte der Puck erneut im Salzburger Tor und plötzlich stand es 3:3 (Torschütze D’Alvise). Danach hatten die Bulldogs aus Dornbirn in zwei aufeinander folgenden Powerplays sogar die Chance erstmals in Führung zu gehen. Die Red Bulls verteidigten jedoch konsequent und Florian Mühlstein hätte beinahe von der Strafbank kommend Salzburg neuerlich in Führung geschossen. Nachdem abermals Aquino drei Minuten vor dem Ende am Salzburger Torhüter scheiterte, sah es nach Verlängerung aus. Schließlich traf Garrett Roe 2:38 Minuten vor dem Ende per Onetimer zum umjubelten 4:3 für die Hausherren. Damit nicht genug erhöhte Raffl 33 Sekunden vor Spielende auf 5:3. Somit setzten sich die Red Bulls knapp gegen stark spielende Bulldogs aus Dornbirn durch und bleiben weiterhin an der Tabellenspitze. Der Schlüssel zum Erfolg war zweifelsohne das Unterzahlspiel der Bullen.

01.01.14: EC Red Bull Salzburg – Dornbirner Eishockey Club 5:3 (0:0,2:1,3:2)
Schiedsrichter: KELLNER/VEIT, 2.400 Zuseher;
Tore RBS: Latusa (23.), Heinrich (25.), Nödl (41.), Roe (58.), Raffl (60.):
Tore DEC: Arniel (36./pp2), Aquino (50./ps), D’Alvise (50.);

Quelle: EBEL  –  Administrator: Martin Beranek

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