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EBEL

Krisenstimmung beim KAC

Verletzungspech, EC-KAC. Foto: Wilhelm Valentin EC-KAC. Foto: Wilhelm Valentin

Die Situation beim EC-KAC hat sich nach den letzten Niederlagen gegen Ljubljana und Innsbruck nicht verbessert. Wie schon so oft in dieser Saison gaben die Rotjacken auch in diesen Partien eine Führung aus der Hand. „Eine Erklärung habe ich nicht parat, wir denken aber zu viel nach und spielen nicht befreit. Derzeit sind wir selbst unser größter Gegner“, lautet die Einschätzung von Manuel Geier.

Mittlerweile sind die Rotjacken auf Rang neun abgerutscht, haben acht Punkte Rückstand auf die obere Tabellenhälfte. Nach Weihnachten kommt es zu zwei Duellen gegen den Erzrivalen aus Villach, der die ersten beiden Saison-Vergleiche für sich entscheiden konnte. Da in der Derby-Geschichte schon viel passiert ist, hofft auch Geier auf einen Wendepunkt: „In diesen emotionsgeladenen Spielen vor toller Kulisse ist immer alles möglich. Wir müssen wieder Spaß am Eishockey haben, dürfen nicht nur an die Anzeigetafel denken. Druck ist immer da und manche haben uns vielleicht schon abgeschrieben. Wir müssen jetzt einen Rhythmus finden und können dann sicher einige Spiele für uns entscheiden“. Während die Villacher als zweitbestes Auswärtsteam nach Klagenfurt kommen, konnten die Rotjacken nur die Hälfte ihrer 18 Heimpartien gewinnen.

Mehr als nur Prestige

Nach vier Niederlagen in Folge fand der EC VSV in Graz zurück auf die Siegerstraße. Die Blau-Weißen holten sich mit einem entfesselten Schlussabschnitt zwei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um die Top sechs. „Es war sehr wichtig, denn in der Vergangenheit haben wir uns gegen Graz immer schwer getan. Nach den Niederlagen haben wir mannschaftsintern viel geredet und konnten diese Dinge am Eis auch umsetzen“, berichtet Marco Pewal, der mit seinen Kollegen nun zwei trainingsfreie Tage genießt.

Am Mittwoch beginnt dann die Vorbereitung auf die 302. Auflage des Kärntner Eishockey-Klassikers, in dem es für beide Seiten um mehr als nur Prestige geht. „Bei uns ist jeder Punkt wichtig und auch wenn es beim KAC nicht nach Wunsch läuft, ein Derby hat bekanntlich eigene Gesetze. Wir haben in der Tabelle einen Vorsprung, einen Favoriten gibt es in diesen Spielen aber nicht“, fügt Pewal hinzu. Der erste Vergleich in der Messehalle war an Dramatik kaum zu überbieten, zuerst gelang den Villachern kurz vor Schluss der Ausgleich, dann entschieden sie die Partie kurz vor Ablauf der Verlängerung ganz zu ihren Gunsten. Der VSV ist aktuell das beste Team in Überzahl, John Hughes und Co. bejubelten schon 42 Treffer bei numerischer Überlegenheit.

Donnerstag, 26. Dezember 2013 (17:45 Uhr), live bei Servus TV
EC-KAC – EC VSV
Schiedsrichter: M. NIKOLIC, SMETANA, Nothegger, Widmann

Bisherige Saisonduelle:
15.09.2013: EC-KAC – EC VSV 4:5 n.V. (2:2, 1:1, 1:1, 0:1)
22.10.2013: EC VSV – EC-KAC 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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