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EBEL

Laibach mit Road-trip nach Dornbirn und Innsbruck

Jubel bei den DEC-Cracks. (Foto: ©DEC/GEPA pictures.) Foto: ©DEC/GEPA pictures

Dornbirn und Ljubljana mit Doppelschicht

Zwei Heimspiele innerhalb von nur 24 Stunden warten dieses Wochenende auf den Dornbirner Eishockey Club: Am Sonntag treffen die Vorarlberger zum zweiten Mal binnen zwei Tagen auf HDD Telemach Olimpija Ljubljana und zu Heilige Drei Könige gastieren die UPC Vienna Capitals in Dornbirn. Die Slowenen besiegten Patrick Jarrett und Co. erst am Freitag am Tivoli mit 5:3 und gewannen damit auch das dritte Saisonduell mit den Drachen. Außerdem sind die Bulldogs gegen das Tabellenschlusslicht zu Hause noch ohne Punkteverlust, gewannen seit ihrem Liga-Eintritt alle vier Duelle! „Beide Mannschaften zeigten ein gutes Spiel. Aber wenn wir Gas gaben, dann hatten wir Spiel und Gegner im Griff und schossen die nötigen Tore. Die Slowenen hatten auch ihre Spielanteile, sie waren jedoch im Abschluss nicht so produktiv wie wir. Im Schlussdrittel hatten wir einen tollen Start und konnten von 2:2 auf 5:2 davon ziehen. Wir schalteten dann zurück und das wäre fast bestraft worden. Zum Glück rettete die Stange für uns, sonst wäre es nochmals richtig eng geworden.“, so Stürmer Chris D’Alvise. Der Kanadier, der letzten Sommer von Ljubljana nach Dornbirn wechselte, konnte bisher voll überzeugen: In 40 Liga-Einsätzen für den DEC scorte der 27-Jährige 2013/14 bereits 32 Punkte. Mit 22 Treffen ist D’Alvise derzeit auch der beste Torjäger seines Teams. Im Jahr 2014 konnte er sowohl in Salzburg, als auch am Tivoli je ein Tor und ein Assist erzielen.

In der Tabelle der Erste Bank Eishockey Liga liegen die Dornbirn Bulldogs vier Spiele vor dem Ende des Grunddurchgangs weiterhin auf Platz 10 und würden damit einen Bonuspunkte ins Playoff-Race mitnehmen. Auf Platz 9 (zwei Bonuspunkte) fehlen den Vorarlbergern aber nur zwei Punkte und auch Platz acht (drei Bonuspunkte) ist derzeit nur zwei Siege entfernt. Auch Chris D’Alvise kennt die Ausgangslage vor den letzten vier Spielen im Grunddurchgang gegen Ljubljana (H), Wien (H), Graz (A), Bozen (H): „Die Teams liegen in der Tabelle eng beisammen. Jeder Punkt ist für uns jetzt extrem wichtig und kann über die Play-off-Teilnahme entscheiden. Die Mannschaft will sich in der Tabelle die bestmögliche Ausgangsposition für das Play-off-Race schaffen. Wir wollen auch vor eigenem Publikum gegen Ljubljana gewinnen, egal wie. Wichtig sind nur die zwei Punkte!“

Auch gegen die UPC Vienna Capitals rechnen sich Chris D‘Alvise und Co. gute Chancen auf zwei Punkte aus, immerhin konnte man in dieser Saison in drei Spielen gegen Wien schon drei Punkte (einen Sieg) holen: „Es folgt derzeit Spiel auf Spiel: Am Montag wartet dann das nächste schwere Spiel gegen Wien. Das harte Sommertraining macht sich nun bezahlt für uns: Obwohl wir zuletzt sehr viele Partien hatten, sind wir noch gut bei Kräften. Wir nehmen jetzt Spiel für Spiel und wollen auch gegen Wien Punkten, defensiv müssen wir aber sicher noch kompakter stehen.“

Der HDD Telemach Olimpija Ljubljana musste sich am Freitag zu Hause dem Dornbirner Eishockey Club knapp mit 3:5 geschlagen geben und kassierte damit seine fünfte Niederlage in Folge. „Wir waren 40 Minuten das bessere Team, doch die Bulldogs stellten mit zwei schnellen Treffern zu Beginn des Schlussdrittels den Spielverlauf auf den Kopf. Danach war das Spiel für uns verloren“, so Stürmer Andrej Hebar. Bereits am Sonntag haben die Drachen im Ländle die Chance zur Revanche. Bisher konnten Ales Music und Company allerdings noch nie in Vorarlberg gewinnen und haben außerdem alle bisherigen drei Saisonduelle mit dem DEC verloren.

Und nur 24 Stunden später wartet auf die grünen Drachen das Kellerderby beim HC TWK Innsbruck „Die Haie“. Auch im Saisonduell mit dem HCI liegen die Drachen 1:2 zurück. Das Kellerderby verspricht aber viele Tore: In den ersten drei Duellen der Tabellennachzügler fielen bereits 23 Treffer, im Schnitt also 7,6 Tore pro Spiel. „Wir wollen vier Punkte aus Dornbirn und Innsbruck mit nach Hause nehmen und den Tirolern in der Tabelle nochmals auf die Pelle rücken. Zwei Siege in Innsbruck und Dornbirn wären außerdem perfekt für unser Selbstvertrauen, immerhin spielen wir gegen beide Vereine auch im Play-off-Race. Mittlerweile kennen wir schon die Stärken und Schwächen der Teams gut. Wir müssen von Beginn an bereit sein und 60 Minuten unser bestes Spiel zeigen“, schloss Hebar, der im Jahr 2014 in beiden Spiele gegen Villach und Dornbirn punkten konnte und aktuell bei sechs Treffern und fünf Assists aus 38 Liga-Spielen hält. Bei Ljubljana fehlen Nick Ross (gesperrt) und Judd Blackwater (verletzt).

Sonntag, 05. Jänner 2014, 17:30 Uhr
Dornbirner Eishockey Club – HDD Telemach Olimpija Ljubljana
Schiedsrichter: FALKNER, GEBEI, Nagy, Nemeth.

Bisherige Saisonduelle:
14.09.2013: Dornbirner EC – HDD Telemach Olimpija Ljubljana 4:0 (2:0,2:0,0:0)
26.10.13: HDD Telemach Olimpija Ljubljana – Dornbirn 2:3 n. P. (1:1,0:0,1:1,0:0,0:1)
03.01.2014: HDD Telemach Olimpija Ljubljana – Dornbirner EC 3:5 (0:1,2:1,1:3)

Montag, 06. Jänner 2014, 17:30 Uhr
Dornbirner Eishockey Club – UPC Vienna Capitals
Schiedsrichter: GEBEI, GRABER, Nagy, Nemeth

Bisherige Saisonduelle:
03.10.2013: UPC Vienna Capitals – Dornbirner EC 3:4 (1:0,1:2,1:2)
21.11.2013: UPC Vienna Capitals – Dornbirner EC 5:3 (1:0,1:2,3:1)
14.12.2013: Dornbirner EC – UPC Vienna Capitals 2:3 n. V. (2:1,0:1,0:0,0:1)

Montag, 06. Jänner 2014, 17:30 Uhr
HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – HDD Telemach Olimpija Ljubljana
Schiedsrichter: KELLNER, SMETANA, Nothegger, Smeibidlo

Bisherige Saisonduelle:
13.09.2013: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – HDD Telemach Olimpija Ljubljana 4:2 (2:1,0:1,2:0)
19.10.2013: HDD Telemach Olimpija Ljubljana – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 5:1 (4:0,0:1,1:0)
23.11.2013: HDD Telemach Olimpija Ljubljana – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 5:6 (2:3,2:1,1:2)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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