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EBEL

Linz glückte mit einem 4:2 die Revanche

Die UPC Vienna Capitals verlieren auch ihren zweiten Linz-Auftritt in dieser Saison: Benoît Gratton & Co. müssen sich in Oberösterreich mit 2:4 geschlagen geben, die Aufholjagd im Schlussabschnitt kam zu spät. Unterzahlsituationen und Fehler im Aufbauspiel hatten die Black Wings zuvor nämlich schon komfortabel in Führung gebracht.

Die UPC Vienna Capitals starteten aktiv in das Spiel und hatten in der Startphase auch die deutliche Chancenmehrheit: Markus Schlacher, Adrian Veideman, Benoît Gratton und Niki Hartl hätten die Wiener zu Beginn in Führung bringen können. Doch Individualfehler und Strafen brachten die Gäste nach rund zehn Spielminuten in die Partie. In einem Breakaway konnte Matt Zaba noch gegen Pat Leahy retten, auch gegen den alleine zum Schuss kommenden Kevin Macierzynski behielt er die Oberhand.

Im zweiten Powerplay der Oberösterreicher war der Caps-Schlussmann aber nach einem Pass, der nach einem Abfälscher komplett die Richtung wechselte, und direkt auf der Schaufel von Andrew Kozek landete, chancenlos. Strafen wollten die Caps eigentlich vermeiden, doch auch unmittelbar nach Wiederbeginn saßen die Wiener zu oft auf der Strafbank und hatten sichtlich Mühe, ihren Spielrhythmus zu finden.

Den Linzern boten sich durch die numerischen Überzahlsituationen komfortable Möglichkeiten, sich vor Zaba festzuspielen. Eine schöne, wenn auch aus Abseitsposition vorgetragene, Vorarbeit von Jason Ulmer auf Brad Moran brachte den zweiten Linzer Treffer, die UPC Vienna Capitals hatten zu diesem Zeitpunkt merkliche Probleme, einen geordneten Spielaufbau zu realisieren. Noch im zweiten Spielabschnitt sorgte Matthias Iberer nach Oberkofler-Assist für das 3:0 der Gastgeber – zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt nur knapp vor der zweiten Pausensirene. Auf Seiten der Wiener waren ein Schuss im Slot von Niki Hartl und ein Distanzversuch von Michael Schiechl die einzige Ausbeute im Mitteldrittel.

In der Kabine sammelten die Caps aber nochmals ihre Kräfte und brachten sich mit einem Doppelschlag wieder in die Partie: Zunächst beendete François Fortier nach einem Fletcher-Schuss seine persönliche wie auch die teamweite Torsperre, Michael Schiechl nutzte einen Puschnik-Rebound zum zweiten Wiener Treffer. Die UPC Vienna Capitals brachten das Momentun auf ihre Seite, Marcus Olsson klopfte nur wenige Sekunden später zum 3:3-Ausgleich an. Doch die Linzer Verteidigung rettete sich durch diese Phase, erneut brachen Strafen schließlich den Spielfluss der Wiener. In einem Powerplay in der letzten Schlussphase stellte Brian Lebler nach Murphy-Blueliner den 4:2- Endstand her.

Auch mit sechs Feldspielern gelang dem Team von Tommy Samuelsson keine Ergebniskorrektur mehr. Nach den zwei Auswärtspartien übersiedeln die UPC Vienna Capitals nun für drei Spiele ins Eissportzentrum Kagran. Zum Auftakt des Heimspielreigens erwartet die Cracks am Donnerstag das zweite Saisonaufeinandertreffen mit den Dornbirn Bulldogs.

Statement Headcoach Tommy Samuelsson:Insbesondere im zweiten Spielabschnitt haben wir es dem Gegner erlaubt, sein druckvolles Spiel zu entfalten. Wir waren nicht in der Lage, mit unserem Spielaufbau für Ruhe und Entlastung zu sorgen – und so ist Linz immer besser ins Spiel gekommen und hat mit dem 2:0 und 3:0 eine solide Führung herausgespielt. Meine Mannschaft hat dann noch einmal Moral gezeigt, aber Strafen haben dann leider erneut unseren Spielfluss gehemmt“.

UPC Vienna Capitals spielten mit: Zaba – Fraser/Matheson, Klimbacher/Veideman, Fletcher/Peter, Schweda – Fortier/Gratton/Sylvester, Ferland/

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