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EBEL

Neuzugang in Wien: Goalie Penker verstärkt die Caps

Matthew Zaba (Capitals) and Andreas Kristler (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner Matthew Zaba (Capitals) and Andreas Kristler (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Mit Jürgen Penker kehrt ein ehemaliger Nationalteamtorhüter und Ex-Cap (zuletzt 2010/11) nach Wien zurück. Der 31-jährige gebürtige Vorarlberger Penker spielte seit Sommer 2011 im Ausland, nach einer kurzen Zwischenstation in der Slowakei (HK Nitra) hielt er bis zuletzt in Norwegen (Lørenskog) sein Tor sauber, krönte sich 2012 nach tollen Leistungen mit einem Schnitt von lediglich zwei Gegentoren pro Spiel sogar zum Vizemeister der norwegischen GET-ligaen. Nach einem familiären Trauerfall beendete Penker, der bislang insgesamt 45 Spiele für die UPC Vienna Capitals absolvierte, vor rund einem Monat sein Engagement in Skandinavien und hat sich nun in Vertragsgesprächen rasch mit den Wienern geeinigt.

Die Verpflichtung Penkers vergrößert damit die Tiefe auf der Tormannposition und vermehrt die Optionen der sportlichen Leitung für die entscheidende Phase der Erste Bank Eishockeyliga. In der Vergangenheit hatten die Caps Glück, dass während der fünfeinhalbwöchigen Verletzung David Kickerts Matt Zaba dem dichten Programm stand hielt und alle Partien absolvieren konnte. Dieses Risiko möchte man in der zweiten Saisonhälfte jedoch nicht eingehen. David Kickert wird seinem Team im Dezember darüber hinaus sechs Spiele aufgrund einer Einberufung ins U20-Nationalteam (Vorbereitung und Weltmeisterschaft) nicht zur Verfügung stehen, von daher freuen sich die UPC Vienna Capitals, dass Jürgen Penker bereits am Donnerstag zu seinem neuen Team stoßen wird. Der 1,85m große Tormann hat heuer bereits elf Pflichtspiele absolviert und wird daher nur wenig Zeit brauchen, um sich in Wien zu akklimatisieren.

Headcoach Tommy Samuelsson betont die Notwendigkeit, auf der Tormannposition für Tiefe zu sorgen: „Wir kommen nun immer mehr in die Endphase des Grunddurchgangs, die Saison geht in die entscheidenden Monate. Von daher ist es unumgänglich, auch im Torhüterbereich Tiefe und Optionen zu haben. Wir dürfen nicht von Verletzungen abhängig sein, von daher ist es eine logische Entscheidung, dass wir Jürgen verpflichteten. Er hat sich zuletzt in Skandinavien noch weiter entwickelt, ich freue mich sehr, dass er wieder Teil unserer Capitals-Organisation ist“. Auch Jürgen Penker ist glücklich: „Es ist schön, wieder in Wien zu sein. Die Caps haben eine starke Mannschaft, ich hoffe, ich kann meinen Teil dazu beitragen, dass die gesetzten Ziele heuer erreicht werden können“.

(Bericht: Günter Kloibhofer)

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