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EBEL

Olimpija Ljubljana muss nach Bozen

Der HCB Südtirol empfängt am Freitag HDD Telemach Olimpija Ljubljana. Der Meister gewann bisher alle sechs Duelle mit den Slowenen.

Zum siebten Mal in der Erste Bank Eishockey Liga-Geschichte stehen sich am Freitag der HCB Südtirol und der HDD Telemach Olimpija Ljubljana gegenüber. Bisher siegte stets der Meister. Erst vor neun Tagen trafen die zwei Teams in Bozen aufeinander, damals feierten die „Foxes“ einen 3:0-Sieg. Am Freitag versuchen sich die Slowenen nun erneut in der Eiswelle von Bozen. Ihre Serie von vier Auswärtsspielen in Folge starteten die grünen Drachen am Sonntag mit einem 6:3-Erfolg in Villach sehr erfolgreich und feierten damit ihren zweiten Sieg hintereinander. Mit dem Sieg beim EC VSV gab der HDD Telemach Olimpija Ljubljana auch die „Rote Laterne“ in der Auswärtstabelle ab. Nun steht für Ales Music und Company ein hartes Wochenende mit Reisen nach Bozen (Fr) und Znojmo (So) bevor. Dabei müssen die Drachen insgesamt 1.644 Kilometer mit dem Bus zurücklegen. Ihren Aufwärtstrend wollen die Slowenen trotz der Reisestrapazen mit einer guten Defensivleistung und Chancenverwertung auch dort fortsetzen.

Besser hat es der HCB Südtirol, der am zweiten Advent-Wochenende beide Spiele zu Hause austragen kann. Im Kampf um Platz 6 und die direkte Play-off-Qualifikation sind für die Foxes vier Punkte gegen die Schlusslichter HDD Telemach Olimpija Ljubljana (Fr) und HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (So) wohl ein Muss. Aktuell liegt der Champion als Achter sechs Punkte oder drei Siege unter dem Strich. Vor eigenem Publikum gewannen Alexander Egger und Co. bisher sechs der elf Spiele. Die letzten fünf Heimspiele waren ein Wellental der Gefühle: Auf Sonnenschein (Sieg) folgte immer Regenwetter (Niederlage). Geht es nach Sean McMonagle und Co. soll dieser Trend gegen Ljubljana ein Ende finden und in Bozen weiterhin die Sonne scheinen. Gegen die Slowenen konnten die Foxes bisher alle sechs Duelle für sich entscheiden.

Stimmen zum Spiel:
Sean McMonagle, Defender HCB Südtirol: „Ich erwarte mir ein weiteres Spiel mit einer guten soliden Leistung wie gegen Wien. Wir müssen einfach konstanter spielen um Boden in der Tabelle gut zu machen. Wir sind alle froh, wieder daheim vor unseren Fans zu spielen. Ihre Energie und Begeisterung, die sie von Saisonbeginn zeigen, lassen unsere Heimspiele zu besonderen Spielen werden. Ljubljana ist ein nicht zu unterschätzendes Team. Wir hatten heuer schon zwei Spiele mit einem knappen Ergebnis gegen sie. Die Slowenen haben bewiesen dass sie – wenn sie gut spielen – jede Mannschaft der Liga schlagen kann. Sie spielen ihr System und warten nur auf einen Fehler ihrer Gegner, um zuzuschlagen. Jedes Team in der Liga ist gut. Wenn du nicht gut spielst, wirst du wahrscheinlich nicht gewinnen. Wir müssen besser werden, auf unseren letzten Sieg aufbauen und uns stärker zu Hause zeigen.“

Miha Logar, Verteidiger-Talent des HDD Telemach Olimpija Ljubljana: „Die letzten Spiele verliefen gut für uns. Wir haben uns in der Fremde auch gesteigert und zuletzt in Villach gewonnen und dabei sechs Tore erzielt. Dieser Erfolg hat der ganzen Mannschaft weiteren Auftieb gegeben. In Bozen haben wir erst vor kurzem gespielt, wir wissen also was uns erwartet. Wenn es uns gelingt Fehler zu vermeiden und wir uns an unseren Game Plan halten, dann können wir auch dort gewinnen.“

Personelles:

Beide Teams können nicht in Bestbesetzung antreten: Beim HCB Südtirol fehlen Roland Hofer und Paul Zanette. Weiters bangt man um den Einsatz von Marc Cullen. Ljubljana muss ohne Andrej Hebar, David Planko, Gal Koren und Rok Leber die Reise nach Bozen antreten.

Freitag, 05. Dezember 2014 (19:45 Uhr)
HCB Südtirol – HDD Telemach Olimpija Ljubljana 
Schiedsrichter: STOLC, WARSCHAW, Nothegger, Seewald

Bisherige Saisonduelle:
23.10.2014: HDD Telemach Olimpija Ljubljana – HCB Südtirol 1:2 (0:1,1:1,0:0)
25.11.2014: HCB Südtirol – HDD Telemach Olimpija Ljubljana 3:0 (2:0,0:0,1:0)

Quelle: EBEL – Administrator: Rudolf Beranek

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