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EBEL

Philippe Horsky: Tabellenstand der Laibacher täuscht

Assistant Coach Phil Horsky blickt auf das Rückspiel gegen Laibach: „Die erste Linie von Ljubljana mit Howes, Blackwater und Ulmer ist sehr gefährlich, der Gegner ist stärker als der Tabellenstand momentan signalisiert. Wir waren am Dienstag in Laibach zwar die stärkere Mannschaft, haben viele Chancen gehabt – aber die Slowenen haben sehr clever gespielt“. Um mit den Energiereserven für die kommenden Wochen gut umzugehen, setzen die UPC Vienna Capitals auch am Freitag wieder auf Rotation. So wird Torhüter David Kickert sein EBEL-Saisondebüt feiern. „David hat sehr gut trainiert, hat immer schon vor seinen Trainingseinheiten Individualtrainings mit Torhütercoach Michael Elmer eingelegt“, lobt Horsky das Wiener Goalietalent.

Caps sind jetzt im Playoff-Oktober angekommen

Am vergangenen Dienstag gelang den UPC Vienna Capitals mit einem 2:1 in Ljubljana der erste Sieg im dicht gedrängten Oktober, nun soll im Rückspiel gegen die Slowenen der zweite Erfolg nachgelegt werden. Der Mannschaft ist aber bewusst, dass auch diesmal viel Geduld gefragt sein wird. Torhüter David Kickert wird sein Saisondebüt feiern. „Wichtig war, dass wir nicht nervös wurden, irgendwann musste die Scheibe ja reingehen“, analysierte Jonathan Ferland das Spiel in Laibach. Der Assistant Captain der Wiener war mit zwei Punkten (1 Tor, 1 Assist) der Matchwinner am Dienstag. Auch Stürmer Rafael Rotter, der gegen die Drachen wieder in einer Offensivformation mit Benoît Gratton und François Fortier aufgeboten wurde, gab zu, dass es für das Spiel am Dienstag keinen Schönheitspreis zu gewinnen gab: „Die fünfstündige Busfahrt ist uns zu Beginn noch in den Beinen gesteckt. Wir können sicherlich mehr, waren zu verkrampft und hätten eigentlich viel früher das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden müssen“. So aber wurden die zwei Punkte trotz 49 Torschüssen erst im Schlussabschnitt gesichert. Tommy Samuelsson haderte dementsprechend mit der Effizienz vor dem gegnerischen Tor: „Im ersten Abschnitt haben wir zwar oft die Scheibe aufs Tor gebracht – aber zumeist aus schwierigen Positionen. Erst im Mittelabschnitt sind wir gefährlich vor das Tor gekommen, doch da war der gegnerische Goalie Jerry Kuhn bereits warm geschossen“.

Letzter Heimsieg über Ljubljana im Oktober 2011

Der Spielplan will es so, dass nur drei Tage später bereits das Rückspiel auf dem Programm steht – das aktuelle Tabellenschlusslicht auf Slowenien tritt die Reise nach Wien an und hofft auf eine Revanche. „Wir werden auch am Freitag aufpassen müssen, es wird erforderlich sein, dass wir unser Spiel durchziehen – vielleicht gelingt uns ja diesmal früher das Tor“, gibt Rafael Rotter die Marschrichtung vor. Obwohl in der Vereinsgeschichte in fast 75% aller Heimspiele die UPC Vienna Capitals über Olimpija Ljubljana siegreich blieben, datiert der letzte Heimsieg über die Slowenen vom 30.10.2011 zurück. Dieser Trend soll nun gebrochen werden, wie auch Jonathan Ferland betont: „Wir müssen vor unserem Heimpublikum schnell Druck erzeugen. Wir sind auf einen defensiv ausgerichteten Gegner vorbereitet, wissen aber um unsere Stärken“.

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