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EBEL

Linz geht gegen Znojmo unter

Michael Ouzas, Linz, EHC Liwest Black Wings Linz, Eisenbauer.com Michael Ouzas, Linz, EHC Liwest Black Wings Linz, Eisenbauer.com

In der Zwischenrunde der Erste Bank Eishockey Liga müssen sich die Oberösterreicher überraschend klar mit 1:6 geschlagen geben.

Znojmo stellte bereits im ersten Drittel eindrucksvoll unter Beweis, dass sie sowohl das beste Auswärtsteam der Liga als auch der Angstgegner der Black Wings sind. Linz startete zwar engagiert und wirkte zu Beginn stärker, die Adler kamen aber nach kurzer Zeit im Minutentakt zu Großchancen und brachten das Heimteam damit aus dem Konzept. In der elften Minute verwandelte Petr Beranek einen lehrbuchmäßig gespielten Konter zum 1:0 für die Gäste. Gegen Ende des Abschnitts wurde die Partie wieder offener. Znojmo ließ im Angriff nicht locker, nun konnte aber auch Linz wieder Akzente setzen.

Den Offensiv-Geist nahmen die Black Wings mit ins zweite Drittel. Viele Strafen auf Seiten der Adler brachten die knappe Führung gehörig ins Wackeln. Die Linzer Powerplays waren druckvoll, ergaben aber nichts Zählbares. Die mangelnde Effizienz wurde sogleich bestraft: Innerhalb von 50 Sekunden stellten die Gäste durch Martin Podesva beziehungsweise Patrick Novak auf 3:0 und somit auch die Weichen auf Auswärtssieg. Linz hatte aber eine schnelle Antwort parat, Brad Moran traf weitere 54 Sekunden später zum 1:3. Es fehlte jedoch ein langfristiger Plan, um weiter heranzukommen. Znojmo verstand es gut, mit der Führung im Rücken das Spiel zu kontrollieren und nützte Fehler des Gegners eiskalt aus. So auch in der 39. Minute, als Antonin Boruta mit dem 4:1 der Linzer Heimserie (zwölf Siege in Serie) weitere Risse zufügte.

Endgültig zerbröseln sollte diese in Minute 46: Die Gäste erzielten das erste Powerplaytor und sorgten damit gleichzeitig für die Entscheidung, Torschütze war Adam Havlik. Znojmo gab sich aber auch damit nicht zufrieden und legte wenig später durch Peter Pucher einen sechsten Treffer nach. Linz lief von diesem Zeitpunkt an der Scheibe nur mehr hinterher. Torszenen gab es in der Schlussphase nur wenige. Linz hatte es Lorenz Hirn – der nach dem 1:6 für Michael Ouzas ins Spiel gekommen war – zu verdanken, dass es bei einem halben Dutzend Gegentreffer bleiben sollte.

Erste Bank Eishockey Liga, erste Zwischenrunde

Endstände:

Platzierungsrunde

Salzburg – Südtirol 2:3 n.P.

(0:0 2:1 0:1 / 0:0 / 0:1)

Vienna Capitals – VSV 4:2

(2:1 0:1 2:0)

Linz – Znojmo 1:6

(0:1 1:3 0:2)

Qualifikationsrunde

Graz – Fehervar 2:4

(1:1 0:1 1:2)

Dornbirn – Innsbruck 4:1

(2:0 1:0 1:1)

KAC – Ljubljana 5:2

(2:0 2:0 1:2)

Tabelle Platzierungsrunde:
1. UPC Vienna Capitals 1 1 0* 0 4:2 6
2. HCB Südtirol 1 1 0* 0 3:2 3
3. Red Bull Salzburg 1 0 1* 0 2:3 3
4. Liwest Black Wings Linz 1 0 0* 1 1:6 3
5. Orli Znojmo 1 1 0* 0 6:1 2
6. EC Villacher SV 1 0 0* 1 2:4 0

* Niederlage in Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Bonuspunkte: Vienna 4, Linz 3, Salzburg 2, Südtirol 1

Tabelle Qualifikationsrunde:
1. KAC 1 1 0* 0 5:2 6
2. EC Dornbirn 1 1 0* 0 4:1 5
3. Fehervar 1 1 0* 0 4:2 3
4. Moser Medical Graz 99ers 1 0 0* 1 2:4 2
5. TWK Innsbruck Haie 1 0 0* 1 1:4 0
6. Olimpija Ljubljana 1 0 0* 1 2:5 0

* Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Bonuspunkte: KAC 4, Dornbirn 3, Graz 2, Fehervar 1

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